Sorge um einen Ableger

  • Wieso keine AS? Bei mir verdunsten mit kleinem Docht maximal 15ml am Tag. Und bei der Verdunstungsmenge stiften auch die Königinnen weiter. Bei höherer Verdunstung hören sie auf, da trifft es zu. Denke mal mit dem Besprühen hast du eine für dich und den Bienen gute Lösung gefunden. Lass dich nicht beirren. Viel Glück 🍀

  • Varroabehandlung zum wiederholten Male, hierfür könnte ich sogar eine Überlebensgarantie für die Völker, falls keine PSM Einwirkung da ist geben. Ich weiß es klingt arrogant, aber es entspricht den Tatsachen.

    Jetzt noch AS zu verdampfen, das grenzt an bewussten Bienenvölkermord.


    Nach vielen, vielen Jahren, auch Jahren mit bitterer Erfahrung und allen möglichen Behandlungskonzepten bin ich mit meiner Varroabehandlungsmethode mehr als zufrieden und kann sehr gut damit Imkern, bzw. habe fast nie einen Ausfall.


    Bei beginnendem Aufschwung der Völker, irgendwann im April werden bei jedem Volk ein oder zwei Drohnenrahmen eingehängt. Wenn diese verdeckelt sind, schneidet man diese Drohnenwaben die ersten zweimal aus. Bei einem eventuell sehr guten Volk würde ich den Drohnenbau nicht ausschneiden, um genügend Drohnen am Stand zu haben.


    Jedes Volk sollte ( muss) einen Ableger ergeben - Zeitpunkt ab Mitte Mai. Die Ableger werden bei ausgelaufener Brut, beziehungsweise vor Beginn der Legetätigkeit der Königin mit einem Mittel (Milchsäure) oder etwas ähnlichem behandelt.


    Mitte Juli (je früher desto besser) wird jedes Volk mit 60-prozentiger Ameisensäure täglich 10 - 20 ml bei Einzarger oder 20 - 40 ml bei zwei Zargern über zwölf Tage lang behandelt - die Dauer und die Menge bitte nicht unter oder überschreiten. Habe heuer sogar bei bis zu 30 Grad Tagestemperatur mit AS behandelt, nur an 2 Tagen bei 35 Grad habe ich untertägig den Nassenheider deaktiviert.


    Nach der erfolgten Auffütterung ca. E. August werden 2 Thymovarstreifen nacheinander ( jeder 3 Wochen) eingelegt..


    Zwei Wochen nach den ersten durchgehenden Nachtfrösten, meistens M - E Dezember wird mit Oxalsäure beträufelt.


    Mein Varroakonzept funktioniert wegen des unbedingt frühen erforderlichen Behandlungsbeginns nur in Gebieten ohne Spättracht, bei Heide - oder Tannenhonig müssen andere Betriebsweisen, bzw. Varroabehandlungskonzepte verwendet werden.

    Franz Xaver aus Niederbayern

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von honigmayerhofer ()

  • Wieso keine AS? Bei mir verdunsten mit kleinem Docht maximal 15ml am Tag. Und bei der Verdunstungsmenge stiften auch die Königinnen weiter.

    ... und: Bei niedriger Verdunstungsmenge pro Tag, wieviele Milben überleben die AS-Behandlung?

    AS-Behandlung bei den Temperaturen da draußen (12°C und Regen) funktioniert nicht!

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Genauso wie bei hohen Temperaturen sollte man auch bei niedrigen Temperaturen die Verdunstungsmenge im Auge behalten.. Geringfügig den Docht eine Nummer größer wählen, falls die Verdunstungsmenge zu gering ist. Kann nur sagen bei mir klappt es auch bei derzeitigen 10-12 Grad, versteh das Problem nicht..Verdunstung ist optimal, Milben fallen.

  • bei mir klappt es auch bei derzeitigen 10-12 Grad,


    versteh das Problem nicht..


    Verdunstung ist optimal

    dann ist ja alles gut und Du die physikalische Ausnahme für optimale Verdunstung auch unter 12

    Glückwunsch!


    Dass die AS weg ist und Milben fallen ist kein Erfolgszeichen


    Siri, guck mal bei AS und Dampfdruck, Temperatur etc. pp

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Dass die AS weg ist und Milben fallen ist kein Erfolgszeichen


    Den Natürlichen Milbenfall ermittelt, dann die zweite AS Behandlung begonnen,und jetzt nach 3 Tagen fallen MILBEN. Behandlung funktioniert.. Warum auch immer? und ich bin definitiv nicht die physikalische Ausnahme, viele Kollegen im Umkreis, machen derzeit noch eine zweite Langzeitbehandlung. Und auch da scheint es, trotz der Kühleren Temperaturen mit der Verdunstungsmenge + Milbenfall zu funktionieren.

  • guck mal bei AS und Dampfdruck, Temperatur etc. pp

    Das ist entscheidend - die Außentemperatur ist nicht die Temperatur im Bienenstock und nur diese fördert die Verdunstung: Dampfdruck ist abhängig von der Innentemperatur, die derzeit in den Völkern über 15 Grad C liegen sollte.


    Das Einzige was jetzt störend wirken kann, ist ggf. die hohe Luftfeuchte, die den Dampfdruck der AS mindert.


    Beste Grüße


    Rainer