Futter wird nicht abgenommen

  • Hallo,



    bei meinem 2-zargigen Zandervolk, wird seit Mitte August das Futter nicht abgenommen.

    Ich habe das Futter auch schon mal gewechselt und die Futterzarge gewaschen.

    Das Volk ist weiselrichtig, hat Brut in allen 3 Stadien und wiegt mit 2 Zargen 28kg.

    Brut sieht auch normal aus!

    Warum nehmen sie das Futter (Agenabon 20.133) nicht?

    Warum?

    Mfg

    Franz

    Lg Franz - Zander 477x420x220 + 12er Dadant Blatt

  • Haben sie ausreichend Platz - Leerwaben bzw. bauen sie MW aus ? Stärkefutter muss erst noch invertiert werden, könnte ein bisschen länger dauern, sollte aber nicht hinderlich sein.


    "Stopfen" kannst Du sie nicht...


    Rainer

  • Hast Du eine Futterspur gelegt?
    Mir ist es mal passiert, dass ich die Futterzarge schön aufgesetzt hatte, und die Bienen haben keine Ahnung vom Futtergehabt - wussten einfach nicht, dass es da war.
    Dann hab eich eine Sirupspur von oben durch das Loch nach unten gelegt und schwupp, war das Futter angenommen.
    Hans

    Die Glücklichen sind neugierig. (F. W. Nietzsche)

  • Wir hatten mal das selbe Problem im Imker Verein bei einem Ableger ,da war die Futterschale

    (Wanne) im Küchen Gebrauch für Frischfleisch trotz Ätznatron Reinigung gingen die Bienen nicht dran!Vielleicht hat irgend ein Tier was hinterlassen ??? Mein Tipp wechsel mal die Futterzarge und gebe abends deinem Sirup mal ein wenig Honig als Lockmittel bei.

    Gruß Georg L.

  • Mehr Infos oder ein Bild würden helfen.

    Ab August werden die Nächte kälter und folglich das Futter auch. Dadurch besteht weniger Interesse da ran zu gehen zumal die Brut ja auch gewärmt und versorgt werden muss.

    Wenn Also das Brutnest in der 1. Zarge ist und die zumindest voll besetzt wird, dann ist zwischen Futter und Brutnest nochmal eine kalte Zarge. Unsere Bienen sind Mädels, die stecken da ihre Füßchen aus dem Brutnest und merken "iiiiih kalt" und schon geht es wieder ins Warme.

    Je nach Futterangebot müssen sie dann nochmal eine Zarge hoch in den Eimer und da hört der Spaß dann auf.

    Wenn brutfrei, mach die 2. Zarge raus und bring das Futter an den Bienensitz. Die dürften sicher auch auf einer Zarge gut überwintern. Falls in der 2. shon was angetragen wurde kannst die nach dem Einfüttern einfach wieder drauf setzen -wobei ich dann auch eher auf einer Zarge überwintern würde.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Franz,

    ich habe deine Situation überschlafen ,

    falls das alles vorher erwähnte nichts bringt!!

    Frage hast du noch ausgeschleuderte Honigwaben ?

    Es kann vorkommen das die Varroa ihren Kot (Kleine Gelbliche punkte) in denn Waben oder Wabenrand hinterlassen hat dann gehen die Bienen nicht gerne an die Waben bitte mal 3 Waben neben dem Brutnest wechsel die fast leer sind als Gruppe und dann unter den Waben in einer Kleinen Schüssel oder Schale mit leicht warmen Futter stellen mit Schwimmhilfe .

    Sollte eine Besserung eintreten freuen wir uns, dann bitte eine Zarge mit Wabben erneuern.

    viel Erfolg

    Georg L.

  • Sie haben genug Platz und Leerwaben!

    Die Bienen haben das Futter auch längst gefunden, nur mehr als 20 Bienen sind dort nicht, das Futter in der zarge wird nicht weniger. Möglicherweise hat Markus recht und die 2. Zarge ist zuviel.

    Kruppi , ich habe mit der Kofferwaage beide Seiten hinten und vorne gewogen und das Gewicht addiert.

    Varroabehandlung habe ich in der letzten Juliwoche gemacht, derzeit fällt 1 Milbe in 24 Stunden.

    Agenabon ist Glukose - und Invertzuckersirup, das wird ja sonst sehr schnell abgenommen.

    Lg Franz - Zander 477x420x220 + 12er Dadant Blatt

  • Es kann vorkommen das die Varroa ihren Kot (Kleine Gelbliche punkte) in denn Waben oder Wabenrand hinterlassen hat dann gehen die Bienen nicht gerne an die Waben

    Georg, wenn in den Zellen Kotreste von Varroen sind und das Volk es nicht schafft, diese zu beseitigen, dann würde mir meine Erfahrung sagen, Schaumstoff ins Flugloch und Schwefelschitte. Genau solche Völker haben dann auch zu hunderten tote Bienen im Futterbehälter.

    Sie haben genug Platz und Leerwaben!

    Versuch es mal. Was für ein Fütterer ist es denn? Eimer in Leerzarge oder richtige Futterzarge?

    Hilfreich wäre auch das Entnehmen des Futters, dann auf ca. 40 Grad erwärmen und wieder direkt über Kopf bei Dunkelheit geben + ein wenig überschwappen lassen (spur legen)

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Meine Bienen haben nach der ersten AS-Behandlung (Langzeit) eine Weile lang das Futter nicht oder nur zögerlich angenommen, hatten aber auch noch etwas Reserve. Zwischenzeitlich wird das Futter (ausser bei einem Volk an der Kippe zum Problemfall) weggeputzt, dass dem Imker nur so die Ohren gwaggelet. Wie steht es denn sonst so um das Volk, Hochheimer ?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).