Rechnungsstellung

  • Und auch die Daten will ich nur lokal haben und nicht auf fremde Server schicken - im Unterschied zu den meisten der bisher hier vorgestellten Systemen, die offenbar nur serverbasiert laufen und daher für den Betrieb ständig online sein müssen. Und womöglich sogar die Daten zwangsläufig online auf einem fremden Server vorhalten (cloud).


    Das ist nix für mich, wenn es um "sensible" Daten geht - Rechnungen und Kundendaten gehören für mich in diese Kategorie.

    Und Du meinst, Du hättest ein besseres Informationssicherheitskonzept als ein Clouddienstleister? Bedenke, dass es da nicht nur um Vertraulichkeit, sondern auch um Integrität und Verfügbarkeit geht. Dem Dienstleister wird das RZ wohl eher nicht mal kurz abbrennen und wenn dem eine Festplatte kaputt geht, springt das Redundanzkonzept ein.


    Wie handhaben denn die ganzen Anbieter die neue DSGVO Gesetzgebung?

  • Ich hab seit den 80er Jahren ein Buch für Einnahmen/Ausgaben.

    Seit einiger Zeit schreibt das meine Frau weiter.

    Man kann natürlich auch alles mit EDV machen. Aber warum?

    Das Ergebnis kann nicht besser sein.

    Grüße Ralf

    Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst... und die muss, zusammen mit (ggf.) der Umsatzsteuervorauszahlung elektronisch ans Amt übermittelt werden.

    "Die Zukunft der Honigbiene liegt in den Kreuzungen!" - Bruder Adam

  • Ich nutze CAO-Faktura. Da gibt's ne kostenlose Version, mit der du ganz viel machen kannst.

    Also ich sehe da keine kostenlose Version (mehr). Die wurde vor 2 Jahren offenbar eingestellt und scheint nicht mehr herunterladbar zu sein.

    Schau mal hier: https://www.cao-faktura.de/download/cao-faktura/


    Zitat

    CAO-Faktura 1.4.5.6 F

    Für alle diejenigen, die CAO-Faktura ausprobieren möchten, oder mit dem Funktionsumfang der freien Version auskommen, steht die Version 1.4.5.6 F zur Verfügung.

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  • Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst...

    Einnahmen-Überschussrechnung erst ab dem 71. Volk.

    CAO-Faktura 1.4.5.6 F

    Ist nicht ganz einfach zu installieren. Hab das mal gemacht. Da muss man auch noch ein SQL-Tool herunterladen und ne Datenbank anlegen.

    Hat auch ein paar Bugs das Programm. Am meisten nervt mich, dass man gedruckte Rechnungen nicht mehr ändern kann, sondern sie stornieren und neu schreiben muss. Auch eine gute Kopierfunktion habe ich nicht gefunden.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine

    Damit wären wir jetzt bei nem anderen Thema... aber ich bewirtschafte um die 50 Völker und darf eine anfertigen (zur Ermittlung der Höhe der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft) - was mit nem Kassenprogramm (WISO E/Ü) kein Problem ist...


    Alternativ setzt das Finanzamt einfach einen "Gewinn" von 1.000 EUR fest... das macht für alle Seiten weniger Arbeit. In meinem individuellen Fall lohnt sich die E/Ü-R aber mehr.

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  • CAO-Faktura 1.4.5.6 F

    Ist nicht ganz einfach zu installieren. Hab das mal gemacht. Da muss man auch noch ein SQL-Tool herunterladen und ne Datenbank anlegen.

    Hat auch ein paar Bugs das Programm. Am meisten nervt mich, dass man gedruckte Rechnungen nicht mehr ändern kann, sondern sie stornieren und neu schreiben muss. Auch eine gute Kopierfunktion habe ich nicht gefunden.

    Jede Rechnung hat eine eigene Belegnummer. Wenn da inhaltlich was falsch ist, muss eine neue Rechnung mit neuer Belegnummer erstellt werden.


    Ich nutze CAO Faktura nun schon seit vielen Jahren und bin mit dem Handling durchaus zufrieden. Dafür, dass ich keinerlei Gebühren bezahle, habe ich eine sehr gut funktionierende und einigermaßen handhabbare Offline-Softwarelösung.

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  • Jede Rechnung hat eine eigene Belegnummer. Wenn da inhaltlich was falsch ist, muss eine neue Rechnung mit neuer Belegnummer erstellt werden.

    Eben. Das nervt.

    Das ist bei anderen Programmen auch nicht so. Da wird z.B. lediglich das Druckkennzeichen zurückgesetzt und die Rechnung aus der Offene-Posten-Verwaltung herausgenommen, bis sie erneut gedruckt wurde.

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  • Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst... und die muss, zusammen mit (ggf.) der Umsatzsteuervorauszahlung elektronisch ans Amt übermittelt werden.

    Nö. Was genau an pauschalisiert hast Du nicht verstanden? Ab 70 Völker. Bis 70 (also 69) gilt der § 13a.


    :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Weil du ab einer bestimmten Anzahl an Völkern (30) dem Finanzamt gegenüber eine Einnahmen-Überschussrechnung präsentieren darfst... und die muss, zusammen mit (ggf.) der Umsatzsteuervorauszahlung elektronisch ans Amt übermittelt werden.

    Nö. Was genau an pauschalisiert hast Du nicht verstanden? Ab 70 Völker. Bis 70 (also 69) gilt der § 13a.


    :)

    Das ist keine "Muss-Vorschrift" Man kann es sehr wohl auch anders machen :)

    Dann hat man zwar mehr Arbeit, kann aber alles, was mit der Imkerei in Zusammenhang steht, steuerlich geltend machen. Vor allem, wenn man den Betrieb erweitert und hohe Ausgaben hat, kann das Sinn machen.

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  • Er ist halt ein Fuchs und rechnet dem Finanzamt vor, dass er mit 50 Völkern weniger als 1000€ Gewinn macht. 8o

    Richtig. Ich habe im letzten Jahr sogar einen ordentlichen Verlust erwirtschaftet, der mein zu versteuerndes Einkommen nochmal ordentlich gedrückt hat.

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  • Richtig. Ich habe im letzten Jahr sogar einen ordentlichen Verlust erwirtschaftet, der mein zu versteuerndes Einkommen nochmal ordentlich gedrückt hat.

    Aber der Verzicht auf die Durchschnittssatzbesteuerung bindet für 4 Jahre.

    Machst du auch künftig Verluste?

    Dann könnte das FA aber Liebhaberei unterstellen.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich habe eine "Gewinnerzielungsabsicht" :) Aufgrund einiger Investitionen (die auch notwendig waren/sind) ist der Gewinn nunmal negativ. Das habe ich mit der Mitarbeiterin des Finanzamtes auch ausführlich besprochen.


    Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Jahren unterm Strich auch was übrig bleibt.

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