Stand auf einem Markt - was bietet ihr alles an?

  • ja oder ich mach`s so :)

  • Hallo,

    das ist das Problem in unserem Land, du hast kaum eine Chance keinen Fehler zu machen. dann kommt noch die standgebühr und was weiß ich sonst noch alles, so dass du am Abend froh sein kannst, nicht noch Geld mitgebracht zu haben, Ich bin am Weihnachtsmarkt immer für den Fliegerverein Glühwein verkaufen. Der Nachbarstadt ist mein Vereinsvorstand, er tut mir leid dass kann sich nicht rechnen und er widerspricht auch nicht.

    Grüße Werner

  • Hallo,

    das ist das Problem in unserem Land, du hast kaum eine Chance keinen Fehler zu machen. dann kommt noch die standgebühr und was weiß ich sonst noch alles, so dass du am Abend froh sein kannst, nicht noch Geld mitgebracht zu haben, Ich bin am Weihnachtsmarkt immer für den Fliegerverein Glühwein verkaufen. Der Nachbarstadt ist mein Vereinsvorstand, er tut mir leid dass kann sich nicht rechnen und er widerspricht auch nicht.

    Grüße Werner

    Gut, da gibts wohl sehr regionale Unterschiede? Ich zahl gar keine Standgebühr bei dem jetzigen Markt! Auf dem Weihnachtsmarkt bei dem wir letztes Jahr mit dem Verein waren und heuer privat hin wollen sind die Gebühren auch sehr human! Wir haben für den Verein wirklich immer ein sattes Plus eingefahren!

  • ob scharf oder nicht, es muss sich nur einer beschweren.

    Das reicht um dich vor Gericht zu bringen.

    Ich bitte bei solchen Gelegenheiten ja immer doch mal ein Urteil oder einen Bußgeldbescheid einzustellen oder mir sonstwie zukommen zu lassen. Gerne auch mit geschwärzten Namen.

    Habe aber noch nie sowas gesehen. Ich vermute ja weil es sowas nicht gibt.....


    Es mag ja sein, dass irgendwo in Deutschland ein Ordnungsamtsmitarbeiter rumläuft, der es sich zur Aufgabe gemacht hat Lippenbalsam aus Bienenwachs;Sheabutter, Kokosöl und Vanille aus dem Verkehr zu ziehen. Und dieser Eine bringt Euch mit Sicherheit auch nicht vor Gericht, es sei denn Ihr habt dämlicherweise noch Quecksilber druntergemischt....

    Auf den Märkten auf denen ich bin haben die aber genug damit zu tun die Hygienebedingungen der Nahrungsmittelstände zu checken.


    Und wenn man sich für den Verkauf an seinen Honigstand noch 50 Lippenstifte beim Imkerbedarfshändler seines Vertrauens bestellt braucht man auch keinen Gewerbeschein.

    Ehrlich nicht!


    Manche scheinen in ständiger Angst zu leben mit der Ordnungsmacht in Konflikt zu kommen.

    Das ist aber gar nicht so einfach.

    Lasst Euch also keine Angst machen.....


    Gruß

    Holger


    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Honig dachs du lebst gefählich!!

    ich bräuchte nur ein Lippenbalsam bei dir zu kaufen von dir gemacht .

    Gehe vor das Zivilgericht und du musst nachweisen die Unbedenklichkeit für dein Produkt ?

    Dann erhalte ich als Käufer schon Schmerzensgeld, denn dir ist dieses nicht möglich es nachzuweisen.

    Auch wenn das so einfache Bestandsteile sind ,du musst sie Chemisch auswerten zum ausgelieferten Produkt und Unbedenklichkeit am Körper .

    Aussenvor sind die Behörden die dann sich einschalten und Geldbussen verhängen

    Nicht Zugelassenes Produkt !!!

    Die Farma Industrie macht diese in Testreihen für mehre Tonnen dieses Produktes.

    Es gibt dann eine Zulassungsnummer die ist am Stift oder Tube oder in einer Chargennummer steht .

    Gruß Georg L.

  • Du musst erstmal nachweisen, dass Dir von meinem Produkt ein Schaden entstanden ist wenn Du Schmerzensgeld oder Schadenersatz oder sonstwas von mir kassieren willst. Oder?


    Bleibt doch bitte auf dem Teppich. Niemand macht für ein paar Tiegel Lippenbalsam ein Fass auf. Es sei denn es schadet wirklich....

    Wer beachtliche Mengen umsetzt muss natürlich anders arbeiten. Aber hier wird doch schon davor gewarnt auch nur 25 Lippenstifte aus einfachsten Bestandteilen herzustellen und anzubieten.

    Ich halte das für Unsinn, weil mir bis jetzt noch keiner ein Beispiel nennen konnte wo es wirklich schiefgegangen ist.


    Wesentlicher Punkt der zugehörigen EU-Richtlinie dürfte sein :

    Jeder Hersteller hat die Verpflichtung, nur kosmetische Mittel auf dem Markt bereitzustellen, die bei normaler oder vernünftigerweise vorhersehbarer Verwendung für die menschliche Gesundheit sicher sind.

    Mein Rezeptbeispiel von oben (Bienenwachs, Sheabutter, Kokosöl, Vanille) birgt doch keinerlei gesundheitliche Risiken für den Verbraucher und deshalb auch keine rechtlichen Risiken für den Kleinsthersteller.


    Zuletzt ging die Angst um man könne wegen einer Eu-Richtlinie keine Kuchen mehr für den Verkauf beim Sportverein oder den Kirchenbasar spenden, weil keine Hausfrau die Inhaltsstoffe gem. der gesetzlichen Regelungen auflisten könne. Alles heiße Luft....

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Hi,


    ein paar Stück Kuchen auf dem Basar, oder eigene Kosmetik auf dem Markt sind vor


    dem Gesetz völlig unterschiedliche Sachen. Der Kuchenverkauf auf dem Basar wurde


    vom Ministerium extra von den sonst üblichen Vorgaben der Kennzeichnungspflicht ausgenommen.


    Dagegen sieht die Kosmetikverordnung keinerlei Ausnahmen ( ausser Eigengebrauch ) vor.


    Hier müssen bei jeglichem Inverkehrbringen die entsprechenden Gesetze und Verordnungen


    beachtet werden. Hierzu gehören u.a die Kosmetikverordnung und das Lebensmittel- und


    Futtergesetzbuch. Weiterhin müssen Räumlichkeiten in Anlehnung an das GMP vorhenden sein


    und die Produkte benötigen eine Sicherheitsbewertung.


    Wahrscheinlich hast Du recht und es interessiert meistens niemanden. Da mir die Vorschriften


    bekannt sind, möchte ich niemanden ermutigen es zu machen, ohne Ihn auf die Risiken hinzuweisen.


    Es reicht wenn ein Neidhammel Fotos macht und dich beim Gewerbeaufsichtsamt meldet.


    Die müssen dann tätig werden und die Folgen können unabsehbar sein.


    Meine Arbeitskollegin hat Seifen gemacht und dafür, zu Ihrem Glück, auf dem Markt nur eine


    Ermahnung erhalten. Für den Wiederholungsfall wurde eine Geldstrafe von bis zu 10000€


    angedroht. Und das alles nur um ein paar Euro mehr zu verdienen?


    Gruss Joachim