Ab wann Flugloch verengen

  • Hallo zusammen,


    ich wollte Euch fragen, ab wann es sinnvoll ist, das Flugloch zu verengen bzw. den Fluglochkeil einzuhängen?


    Derzeit läuft/lief die Einfütterung bzw. Varroabehandlung bei mir. Temperaturen sind ~15°C - ~25°C.

    Ab und zu sehe ich auch Wespen an den Beuten - doch eigentlich ein gutes Signal für die Verengung des Fluglochs.


    Gibt es eine Faustregel? Oder ein guten Tip?
    Ich schwanke, da die Temperaturen noch etwas zu hoch sind und die Bienen evtl. tagsüber Probleme bekommen könnten (unbegründet?) - dem gegenüber stehen die Wespen (ich seh immer so 3-5 um die Beute schwirren).


    Danke und viele Grüße,

    Der Wiesenimker.

  • Mit Beginn der Einfütterung wird bei mir eingeengt und gut ist's.

    :u_idea_bulb02:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • nach belieben, jeder hält das etwas anders, bei mir kommt der Winterkeil bei den Wirtschaftsvölker erst im Herbst rein. Ein Volk was Wespen und Co. nicht abwenden kann, hat eh noch andere Probleme. Die Kunstschwärme aus Juli bekommen sofort bei Erstellung den Winterkeil rein (Volk noch zu Schwach---Räubergefahr!) Aktuell habe ich viele Hornissen, die schwirren aber nur am Deckel (Fütterer) rum und riechen das Zuckerwasser. Ich hatte mich mal ne viertel Stunde danebengesetzt, da hat sich keine Hornisse getraut ein Landeanflug auf das Flugbrett zu starten!



    grüße Stefan

  • Bei meinen 3 Ablegern habe ich die Fluglöcher auch von Anfang an eingeengt auf 5 beim schwächsten bzw. ca. 8 cm bei den beiden stärkeren. Wespen sind dort auch hin und wieder anzutreffen und versuchen auch, in die Beuten zu kommen - schaffen es aber meist nicht sondern beziehen zumeist derb Prügel. :) Erst einmal habe ich einen 1 zu 1 Zweikampf zwischen Biene und Wespe beobachtet, der zwar letztlich mit der Flucht der Wespe aber leider auch mit einer sichtlich geschwächten (nur noch langsam krabbelnden) Biene endete. Meist bekommen sie aber von 3-4 Wächterinnen gleichzeitig eins auf die Wespen-Zwölf und suchen das Weite.

  • Da ich häufig KS und TBE mache ist es gleich das Flugloch für den Winter. 6 cm breit und 6 mm hoch.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Seit ich den Vortrag von Tom Seeley gehört habe, wonach Bienen ein kleines Flugloch bevorzugen, lasse ich den Winterkeil (Dadantkiste) das ganze Jahr über dran.

    Ich habe das Gefühl, den Bienen gefällts.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Seit ich den Vortrag von Tom Seeley gehört habe, wonach Bienen ein kleines Flugloch bevorzugen, lasse ich den Winterkeil (Dadantkiste) das ganze Jahr über dran.

    Ich habe das Gefühl, den Bienen gefällts.

    3 Imker 5 Meinungen...


    Eigentlich mag ich einseitige Fluglöcher (etwa 8cm x 2,4cm), aber in diesem Sommer habe ich mich breitschlagen lassen und die Keile komplett rausgenommen. Geht auch.

    Nach der letzten Honigernte verkleinere ich dann wieder.

    Bei kleinen Völkern finde ich ein flaches Flugloch wichtig, so etwa 8mm Höhe. Dann können sie es leichter dichtmachen.


    Gruß Jörg

  • Danke nochmal in die Runde.


    Ich habe gestern jeweils den Keil befestigt und nach kurzer Suche haben die Bienen den kleineren Eingang erkannt.


    Die Öffnung ist nun ca. 1cm x 10cm. Ich überlege noch ein kleines Gitter anzubringen, um sicher Mäusebesuch im Winter vorzubeugen.


    Ist das kleine Gitter bei Euch auch immer dran oder befestigt ihr das separat?


    Danke und viele Grüße,

    DerWiesenimker.

  • Moin,


    ja, bei 1cm Höhe ist ein Mäusegitter notwendig. Ich mache es aber erst mit den ersten regelmäßigen Nachtfrösten dran, weil es die Bienen sonst zu sehr behindert. Besonders Pollen wird dadurch abgetsreift.


    Gruß Jörg