Honigwaben lagern

  • Also um Motten oder sonstiges Getier mache oder würde ich mir keinen Kopf machen. Da hatte ich, viel Glück und seit Jahren kein Problem.


    Mir selbst macht Angst, dass viele sagen (auch in der Imkerzeitung), dass man ein erhöhtes Risiko hat, das der Honig zu gären beginnt. Soll an den Hefebakterien liegen, die sich vermehren.


    Ich denke mir aber, wenn ich Zargentürme baue, die oben und unten dicht sind, diese im Trockenen Keller aufbewahre, dürfte doch das Risiko gering sein. Hoffe ich zumindest :/

    genau die Bedenken mit Gärung habe ich auch. Zudem habe ich Bedenken wegen Kleingetier wie Schaben, Ameisen etc welches durch kleinste Ritzen kriecht. Ein Gitter ist hier kein Hindernis. Zur Zeit lagere ich meine Waben im Kühlraum eines Freundes welcher seine Produkte (Wurstwaren) eh kühlen muss. Optimal. Eine Dauerlösung ist dies jedoch nicht.

    „Wenn Bienen den Mindestlohn erhalten würden, würde ein Glas Honig mehr als 132.000 Euro kosten „🤔

  • Trocken im Holzschuppen oder Carport lagern-

    Moin Fred,


    hast du an warmen Märztagen dann nicht ein ...Geräusch... in deinem Carport? ;)


    Wir lagern die ausgeschleuderten honigfeuchten Waben (Pollen- und brutfrei) in einem verschlossenen Zargenturm in der Speisekammer bei ca. 17-18 Grad, gab auch noch nie Probleme. Es sind bei uns auch eher 10 statt 100 bis jetzt...


    Schöne Grüße - Matthias

    Du lebst dann am intensivsten, wenn du etwas Neues tust.

  • warum? sie lagern nicht offen wie die MW in Bananenkartons, sondern in Zargen oder DNM-Transportkisten idR mit einer Wabe weniger als möglich- mit Boden/Deckel geschlossen, teils mit Gittern oben/unten. Manchmal finden Ameisen den Weg rein, da wird schon mal Backpulver um die Zargen gestreut. Damit es nicht ein Nest wird.

    Offene Lagerung verbietet sich schon wegen Mäusen und Waschbären, die können sehr gut klettern.

    Es sind immer mal ein paar Wachsmotteneier auf den Waben, deshalb ist die Lagerung auch bei pollenfrei kalt besser, die versuchen sogar MW an zu fressen.

  • Wer will und wer hat, kann die Waben auch in eine Kühltruhe oder Tiefkühltruhe lagern. Meine steht in einer Halle und es passen über 100 DNM rein. Ich benutze diese für überschüssige Futterwaben nach der Durchlenzung. Die honigfeuchten Heidewaben bleiben im Zargenturm im unbeheizten Schleuderwagen.

  • bienenfred Das habe ich dieses Jahr auch zum ersten Mal erlebt: Im Lagerraum hatten sich neben dem "Wachsreste-Eimer" ein paar Wachsmotten daneben in einen Stapel Mittelwände verstiegen und angeknabbert. Sind aber nicht weit gekommen und verhungert.


    s.

  • Hallo,

    kann ich denn, wenn ich eine Halbzarge mit Honig habe, diese über den Herbst/Winter im Zargenturm mit Kunststoff oben und unten im ehem. Stall aufbewahren im Frühjahr dann wieder aufsetzen als Futterzarge?

    Grüße Grete

  • im Frühjahr dann wieder aufsetzen als Futterzarge?

    Besser untersetzen, wird dann, wenn es gebraucht werden sollte, umgetragen. Vorher kontrollieren, ob vergoren (wenn der Honig nicht verdeckelt war, passiert das event. etwas eher) oder doch Wachsmotten, Schimmel... zu finden sind. Je nachdem, wie warm oder kalt der Winter ist, oder auch ab wann sie gelagert wurden, sind "unbetreute" Waben vor der Gabe in das Volk zu sichten

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...