Bautätigkeit

  • Nach den beobachteten Schäden, die tw. massiv aufgetreten sind und ggf. noch weiter auftreten können, macht mich eines sehr stutzig:


    Die Ursachen erscheinen mir mannigfaltig:

    - verunreinigtes Wachs (Stearin- / Palmitinsäure, andere lipophile Substanzen)

    - Eintrag von außen (Insektizide, Herbizide, Fungizide)

    - Eintrag durch Imkerei (Milbenmittel, die fettlöslich sind)

    - Trennmittel bei der MW Herstellung, die in geringsten Mengen toxisch wirken können usw.


    Die Nutzung von Anfangsstreifen und daraus angelegtem Naturbau sollte die ggf. vorhandenen Gifte verdünnen, denkt man. Dass es dennoch zu den typischen Schrotschuss Brutnestern führen kann, deutet darauf hin, dass entweder die enthaltenen Fremdstoffe extrem giftig sein müssen oder dass während der Bautätigkeit der Völker von außen Gift eingetragen wird (über Nektar, Pollen). Denn auf Naturbau erwarte ich keine Tenside, auch im Wachs enthaltene Altstoffe (Milbenmittel wie Perizin oder neuere lipophile Stoffe) würden m.E. ausverdünnt beim Neubau und sind nicht so toxisch, dass Völker davon hinwegsterben.


    Bliebe nur noch der Dreck aus dem umgetragenen Wachs und / oder das, was von außen eingetragen wird.


    Wann werden welche Mittel im Feld angewendet ? Dazu gehören m.E. auch die Beitzen der Samen etc. Ich bin an der Stelle ohne Wissen; dafür gibt es Experten hier im IF.


    Möglicherweise ist das ein wichtiger Faktor im ganzen Geschehen... und hat das Fass zum Überlaufen gebracht.


    Ich weiß, dass es Spekulation ist, eine Idee.


    Vielen Dank für eure Meinung


    Rainer

  • Hallo,

    das habe ich gemacht! funktioniert gut. Wichtig ist, dass die emsigste Bauphase genutzt wird. Ich habe Ableger und auch Schwärme schon an ganz normalen Oberträgern bauen lassen. Ohne jegliche Behandlung. Alles gut gebaute Waben. Meine Oberträger sind sägerauh! Kann Einbildung sein, aber die Bienen befassen sich längere Zeit mit dem Holz und bereiten es zum Anbauen vor. Sie beginnen immer mit einem oder zwei Zapfen und ziehen dann den Bau auch in die Breite.

    Bei gelegendlichen Kontrollen kann auch mal etas korrigiert werden.

    Sicher sind die Schadstoffe nicht ausschließlich im Wachs!? Neue Rähmchen sind zumindest zum Vergleich ratsam.

    Viel Erfolg!

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Servus


    Brutnester sind bei mir auch letzte Jahr so gewesen wie oben beschrieben, hab 20 Völker verloren in Spätsommer. Es ist sehr Interessant das die Ursache auf den Wach zu schließen ist ,jedoch hab Ich Neue Erkenntnisse war genommen.

    Da es mir noch 2 Kanister Futter geblieben ist in letzten Jahr hab Sie nach Kroatien mitgenommen ,Ich habe letzte Jahr Maisstärke gekauft .

    In Kroatien habe Ich auch 14 Ableger da habe Ich mir gedacht verfüttere ich das alles vor als das verfehlt .

    Also 1 Gabe war nichts zu bemerken beim zweite Gabe Brutschaden an alle 14 Jungvölker und zwar massiv.

    Der Ursache solche Brutnester war die Futter kein Wachs

    da Ich diese Jahr Ableger gemacht habe in DE, habe Ich viel Ausgebaute Waben mit verdeckelte Futter ,Ihr könnt raten was passiert ist genau die gleiche Sch......e.


    Also Maßnahmen

    Ganze Futter aus den Waben rausgeschleudert ,die Waben mit Wasser aufgeweicht und ausgewaschen ,und den Völkern gegeben dazu gleich zu gefüttert mit Zuckersirup.

    Aktuell gibt es vereinzelt eine ode andere ausgeräumte Zelle jedoch Ende Gut alles Gut.


    Maisstärke war der Ursache ,Ich werde die Futter prüfen lassen .



    Mfg


    Goran


  • Hallo Goran,


    diese Theorie von Dir hat Immenreiner  an anderer Stelle schon kommentiert.


    Gruß, iJörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.