Schimmel in Golzbeute

  • IMG_20170917_190817_2.jpg

    Ganze Beute mit Inhalt wiegen ist zwar schön (schwer)- eine Kofferwaage( ca 10€) und links/rechts einseitig wiegen- zeigt die Tendenz ganz gut.

    Hallo,


    ich wiege meine Golz Beuten auch mit einer Kofferwaage. Dazu habe ich Spax-Schrauben jeweils rechts und links in den Boden geschraubt (Achtung: nicht zu tief ansetzen, damit die Schraube beim Anheben nicht herausgehebelt wird). Daran hänge ich eine Winkel (um beim Hochheben nicht den Deckel im Weg zu haben), an dem wiederrum die Kofferwaage befestigt ist. Der Winkel hat dort ein so großes Loch, dass der Schraubenkopf hindurch passt. Die Schraube ist nicht ganz eingedreht, so dass das Blech des Winkels gerade noch so dahinter fassen kann.IMG_20170917_190831_2.jpg

  • Ich imkere seit 3 Jahren mit jetzt 2 Golz Beuten. Bisher habe ich meine Immen immer gut über den Winter gebracht. Dazu habe ich sie auf etwa 45kg bis Ende September aufgefüttert und das Trennschied zwischen Brut und Honigraum eingesetzt.


    In der älteren Beute hat ich Anfang 2017 auch Schimmel, allerdings auf den jeweiligen Randwaben. Die werde ich dieses Jahr herausnehmen, vllt so im Oktober oder November.

  • Moin, moin,


    nein, FranzXR, keinen Futterteig, jetzt nicht, wenn sie jetzt noch bauen sollen und brüten, und auch bitte keinen Blütenhonig, wenn man noch keinen eigenen haben kann, sondern 1:1 oder etwas dünner.

    Keinen Honig deswegen, weil die mögliche Herkunft ungeklärt und eine Sporenfreiheit damit fraglich ist. Sonst hat er womöglich nächstes Jahr ein anderes Problem...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • nein, FranzXR, keinen Futterteig, jetzt nicht, wenn sie jetzt noch bauen sollen und brüten, und auch bitte keinen Blütenhonig, wenn man noch keinen eigenen haben kann, sondern 1:1 oder etwas dünner.

    Diesen Tipp hatte ich vor ca. 3 Wochen gegeben, jetzt ist es zu spät - der Futterteig sollte seit über 10 Tagen bereits weg sein die Waben ausgebaut und das Winterfutter sollte drin sein - damals hätte das, das brüten angekurbelt. Natürlich hatte ich angenommen das der Blütenhonig aus dem eigenen Bestand kommt, was anderes kommt doch sowieso nicht in Frage....


    Auch ist es jetzt zu spät um 1:1 zu füttern! Jetzt ist es Winter oder zumindest Wintereinbruch und jetzt ist es besser man lässt die Bienen in Ruhe in den Winter gehen... ;-)


    Offensichtlich ist eine zeitnahem Umsetzung der Tipps nicht Jedermann's Sache... ;-(

  • Moin, Franz,


    aber er schreibt doch nun, dass er seit August die zwei Völkchen in den Golzbeuten hat, und damit jetzt anfängt.

    Also kann er keinen eigenen Honig haben. Und bitte also auch keinen füttern.

    Dass es spät ist, im Jahr, ist klar, aber 1:1 geht, solange es genommen wird. Wenn sie es nicht mehr nehmen, ist das ein Zeichen, dass der Aufschwung vorbei ist, bei denen. Und zumindest hier wird es noch genommen, von Völkchen im Rennen gegen die Zeit. Dann kann man immer noch schauen und vereinigen, im Zweifelsfall, oder?

    Ob bei einer Golzbeute eine Lebensversicherung in Gestalt einer Packung Futterteig oben drauf passt, weiß ich nicht. Aber auch die kann man bei der Winterbehandlung geben.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Dass es spät ist, im Jahr, ist klar, aber 1:1 geht, solange es genommen wird. Wenn sie es nicht mehr nehmen, ist das ein Zeichen, dass der Aufschwung vorbei ist, bei denen.

    Im Prinzip hast du ja nicht unrecht - aber man kann Völker auch tot füttern im wahrsten Sinne des Wortes. Bei mir ist das 1:1 füttern bis einschließlich Juli OK, ab August muss das Winterfutter rein und da ist das dünnste was ich füttere 3:2, ab Mitte September mach ich höchstens noch fertig invertiertes Futter rein - falls notwendig. Bei späten Ablegern kann sich dieser Plan auch mal bis zu 2 Wochen nach hinten verschieben.
    ==> Mein Ziel ist immer in der ersten Septemberwoche spätestens mit Einfüttern fertig zu sein. Dann verabschiede ich die Damen in die "stade Winterzeit"...


    OK, ich Schleswig Holstein könnt Ihr evtl. etwas später dran sein und etwas länger füttern können, aber dann wird auch die Winterpause kürzer... (dort kennst Du Dich aber besser aus als ich... :-) )

    Ob bei einer Golzbeute eine Lebensversicherung in Gestalt einer Packung Futterteig oben drauf passt, weiß ich nicht. Aber auch die kann man bei der Winterbehandlung geben.

    Das hat noch fast nie ein Leben verlängert, sondern höchstens das Leiden. Um davon zehren zu können müsste das Wetter passen, was es bei uns im Winter, speziell im Januar/Februar nie tut. Im März gibt es dann im Schnitt 3 Tage wo das Wetter für eine nennenswerte Abnahme passen würde... - ob das reicht? Sollte ein Engpass erst im April auftreten hat man alle Optionen und kann immer noch eingreifen, aber dazu brauche ich auch keinen Teig den ganzen Winter auflegen... - Sprich, Anfang September sollte man sich im klaren darüber sein ob das Futter bis Mitte April reicht oder nicht....



    Gruß

    Franz


    P.S.: Der Tipp mit dem Futterteig hatte ich auf "ca. 500 Gramm und 10 Tagen" beschränkt gegeben für die kurzzeitige Ankurbelung der Bruttätigkeit, sofern das nicht klar gewesen sein sollte. Leider hatte ich zu dieser Zeit in mehreren Threads den gleichen Tipp gegeben, da könnte ich tatsächlich was vergessen haben... ;-)

  • Moin Franz,


    das Ziel ist ehrenwert, war aber bei 5 Waben Ende August nicht mehr erreichbar, für den Minimax und seine Bienen. Wir sollten also unterscheiden zwischen dem, was er jetzt noch tun kann an rettender Geigelei und dem, was er fürderhin anstreben sollte, nämlich gescheit zu imkern.

    Futterteig mit knapp bienenbreitem Schlitz im Paket nach unten quer auf die Oberträger gelegt, wird bei Wintertraubenkontakt bei jedem Wetter gezehrt, wenn oben die Deckeldämmung stimmt und das Völkchen überhaupt gesund, hinreichend stark und bis oben durchgefressen ist.


    Kann man dann machen, wenn man keine Futterwabe hat, und ist besser, als eine Futterwabe zweifelhafter Herkunft und unklaren Alters...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • das Ziel ist ehrenwert, war aber bei 5 Waben Ende August nicht mehr erreichbar, für den Minimax und seine Bienen. Wir sollten also unterscheiden zwischen dem, was er jetzt noch tun kann an rettender Geigelei und dem, was er fürderhin anstreben sollte, nämlich gescheit zu imkern.

    Hallo,


    da stimm ich Dir zu! Wenn Minimax vor 3/4 Wochen die Tipps richtig umgesetzt hat, dann sitzt sein 5 Wabenvolk, in dieser Woche noch oder spätestens in der nächsten, eingewintert auf 8-10 Waben und alles ist OK...


    Gruß

    Franz