Wabenhygiene

  • Lieber Rainer,


    da gebe ich Dir natürlich Recht, ich habe die wenig eindeutige Formulierung "gewisse Zeit" absichtlich gewählt. Ich befürchte nur, daß sich das unter "natürlichen Verhältnissen" nicht mehr untersuchen läßt.


    Weiß hier jemand was genaueres?


    Im übrigen sind wir doch zeitlich gesehen nur ein Jahr auseinander, Du läßt die Waben drei Jahre und ich zwei Jahre bebrüten.


    Grüße Dirk

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Im übrigen sind wir doch zeitlich gesehen nur ein Jahr auseinander, Du läßt die Waben drei Jahre und ich zwei Jahre bebrüten.

    Das sehe ich auch so - es ist auch nicht wirklich entscheidend. Vielmehr werden aus mir nicht verständlichen Gründen die "schwarzen Schwarten" per se verdammt, weil sie "schmutzig" sind.

    Das sind sie aber nicht, sondern optimal propolisiert. Irgendwann sind die Zellen dann zu klein, weil zu viele Nymphenhäutchen übereinander gebaut wurden und das Lumen keine richtige Bienenentwicklung mehr zulässt - eine natürliche Entwicklung hin zur kleineren Zelle quasi....


    Wäre es nicht besser altes funktionierendes Material dort zu lassen wo es ist?

    Im Bienenvolk ?

    Das ist der springende Punkt - man muss in den Diskurs kommen, um den Sinn eines jährlich emfpohlenen BW Wechsels zu verstehen....


    Beste Grüße


    Rainer

  • Und ich dachte immer Bienen würden sich nach einer gewissen Zeit ein neues Zuhause suchen und den alten Stock und damit auch die alten Waben verlassen...

    Das ist eine recht einseitige Sicht. Der zurückgebliebene Volksteil mit Prinzessin benutzt selbstverständlich die Altwaben weiter und überläßt sie nur soweit den Wachsmotten, als er die Altwabenschätzchen nicht selber nutzen/verteidigen kann.