Wespen 2017

  • Moin zusammen!


    Ich date einfach mal up, was sich seit meinem letzten Post im ... Juli diesen Jahres an der Wespenfront getan hat.

    Und zwar war nach wirklich wenigen Wochen mit vielen und sehr kontaktfreudigen, sprich auch am Imker suchenden Wespen relativ schnell wieder ziemliche Ruhe am Stand. Mittlerweile kommen sie zwar immer noch vereinzelt bei der (Bienen-:wink:) Fütterung mal schauen ob wespe nicht doch irgendwie irgendwo in die Beuten kommt, an den Fluglöchern ist aber keinerlei wespenbedingter Stress zu sehen.

    Ansonsten kommen immer noch bzw. derzeit wieder vermehrt Anrufe aufgrund von Deutscher oder Gemeiner Wespe, teilweise auch wegen Hornissen.

    In dem Zusammenhang: Das Hornissennest im Garagendach an der Wohnung meiner Freundin hat am letzten Wochenende die alte Regentin entsorgt, die jetzt in schöner Pose und in Konservierung befindlich auf meinem Esszimmertisch residiert. Ist die erste Königin der ganz Großen, die ich mit viel Glück, sogar noch weich, finden konnte.:daumen:


    Hymenoptera :

    Du als Fachfrau, weißt du welchem Zweck die teilweise hunderte (Geschlechts-)Tiere großen Ansammlungen vor den Nestern der beiden genannten Arten um diese Zeit jetzt dienen? Scheinbar sitzen sie nur rum, die immense Masse allerdings irritiert mich bzw. lässt mich neugierig werden. Und diese vielen flächig sichtbaren Tiere, ich formuliere es mal vorsichtig, irritieren doch manchen ansonsten recht entspannten Bürger mit Wespennest.:wink:


    Sonnige Grüße

    aus dem Westen

    vom

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Habe an einem Stand in den letzten Tagen recht viele Wespen, die bei einem nicht allzu starken Ableger, der zumindest vor 4 Tagen noch Brut/Stifte/Königin hatte, ein- und ausfliegen. Habe heute das Flugloch mit den Schaumstoffresten, die ich mithatte, auf etwa 4 Bienen Breite eingeengt. Werde wohl morgen nochmal rausfahren und auf eine Bienenbreite einengen.

    Etwa 1/2 Stunde habe ich selbst Fluglochwache gespielt, indem ich mehr oder weniger regelmäßig vor dem Flugloch in die Hände geklatscht habe. Ab und zu ist mir eine Wespe dazwischen geraten :(. Scheiss Job und nicht allzu effektiv!

    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Ableger einengen, Bienen sollten alle Innengassen besetzen!

    für Wespen sind die Bodenfluglöcher gerade jetzt günstig, Fluglöcher in Mitte werden auch nachts leichter verteidigt -bei Bedarf mit Korken oder Rosette. Kann man selbst besetzt noch bohren.

  • Bin in Altersteilzeit und bereite mich auf den Eintritt ins "echte" Rentenalter am 1.1.2018 vor ;). Werde aber dann wohl doch keine "Wespenwache" schieben sondern eher in den nächsten Tagen den Ableger einengen. Direkt nach dem Verkleinern des Fluglochs auf eine Bienen-(Wespen-)breite heute morgen sind die Wespen weiter ein- und ausgeflogen. Bei 8°C war an keinem der dortigen Völker Bienenflugbetrieb. Habe kurz durch die Folie in die Beute geschaut und den Eindruck, dass die Wespen sich vor allem am Honig der Randwaben und 2 HR-Waben, die ich hinter den Schied zum Auslecken gehängt habe, laben. Wenn ich bei derzeit etwa 5 zumindest teilweise mit Bienen besetzten Wabengassen auf z. B. 6 Waben einenge, habe ich etwas Angst, dass das zu Kämpfen zwischen Bienen und Wespen um Futterkränze auf den Brutwaben führt. Oder muss ich die nicht fürchten?

    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • ... habe ich etwas Angst, dass das zu Kämpfen zwischen Bienen und Wespen um Futterkränze auf den Brutwaben führt. Oder muss ich die nicht fürchten?

    Ein starker Ableger/Volk sollte ohne Probleme mit den Wespen fertig werden. Wichtig ist aber das Einengen des Flugloches auf ca. 1-2 Bienenbreiten.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • ... habe ich etwas Angst, dass das zu Kämpfen zwischen Bienen und Wespen um Futterkränze auf den Brutwaben führt. Oder muss ich die nicht fürchten?

    Ein starker Ableger/Volk sollte ohne Probleme mit den Wespen fertig werden. Wichtig ist aber das Einengen des Flugloches auf ca. 1-2 Bienenbreiten.

    Das Flugloch habe ich eingeengt. Der Ableger ist nicht allzu stark. Nach Weisellosigkeit ist seit knapp 3 Wochen eine eingeweiselte begattete Kö am Stiften.

    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Hallo Imkerfreunde


    bei Fluglöchern von 1-2 Bienenbreiten kriege ich immer Bauchschmerzen, das ist einfach für einen Ableger von 6 Waben zu klein, aber das machen ja manche auch bei normalen Völkern. Den Grundgedanken kann ich gut verstehen, den Bienen die Fluglochverteidigung leicht zu machen, aber bei 8°C, wie bei uns verteidigt kein Volk mehr sein Flugloch und die Wespen fliegen trotzdem ein und aus. Da kann das Flugloch auch größer sein. Wird es plötzlich warm und es kommt Flugwetter, wird das Volk am Flug behindert. Es ist auch ein Trugschluss das sich Wespen an den Bienensitz ran wagen, sie stehlen nur auf unbesetzten Waben. Wenn sie am Brutnest räubern sind die Völker einfach zu schwach.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Es ist auch ein Trugschluss das sich Wespen an den Bienensitz ran wagen, sie stehlen nur auf unbesetzten Waben.

    Den Eindruck habe ich beim betroffenen Volk auch. Auf der Windel, die ich vor 2 Tagen eingeschoben habe, liegen zwar einige InsektenBeine; so lange das nur wenige sind, dürfte das aber wohl nicht tragisch sein.

    Da der Stand nur 6 Fahrminuten von zu hause ist, kann ich das Flugloch ggf. schnell wieder öffnen.

    Ansonsten hoffe ich auch, dass die Wespenplage bald ein jahreszeitbedingtes Ende findet.

    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Gehen Wepen ein und aus, weiß ich, das dem Volk geholfen werden muß.

    Schau es mal durch.

    Sind es einfach zu wenig Bienen, mag etwas auslaufende Brut nicht verkehrt sein.

    Auf deiner Stelle würde ich den Boden schließen, damit sie es etwas wärmer haben; brüten sie ja noch.

    Elk

  • Auf deiner Stelle würde ich den Boden schließen, damit sie es etwas wärmer haben; brüten sie ja noch.

    Elk

    Varroaschublade/Windel habe ich schon eingeschoben in der Hoffnung, dadurch bis November die Erbrütung einiger Winterbienen zu unterstützen. Werde sie im Nov wohl zwecks Brutpause für OS-Behandlung wieder herausnehmen. Werde bei wärmeren Wetter Mitte nächster Woche ins Volk reinschauen, ob noch weiselrichtig und ob Krankheitssymptome, evtl. auch noch mit anderem Volk vereinigen.

    Karl


    P.S.:

    Danke für die hilfreichen tröstenden Worte aus dem Südstaat.

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.