Bienenfluchten wirken nicht richtig

  • Bienenflucht: was die Bienen davon halten

    Wie lang war das Ding denn drin?

    War sie mit der verbauten Seite nach unten eingelegt?

    Und hat es im Übrigen funktioniert?


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Irgendwo habe ich gelesen, dass man diese Fütterer verkehrt auf das Volk legt, die Mittelstege verschliesst und dafür diese runden Löcher in den beiden Halb-«Zargen» öffnet. Habe ich das falsch im Kopf? Wäre froh um detaillierte Benutzungshinweise, da ich das in der kommenden Woche so ausprobieren möchte. Danke!

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Wie lang war das Ding denn drin?

    War sie mit der verbauten Seite nach unten eingelegt?

    Und hat es im Übrigen funktioniert?

    36 Stunden, mit der Futterkammer nach unten offen eingelegt.
    Die Futterkammern waren schon gut mit Bienen gefüllt, die Honigräume nicht wirklich bienenfrei. Werde zukünftig wieder die rautenförmigen Bienenfluchten verwenden, da gibt es danach weniger zu reinigen.

  • Irgendwo habe ich gelesen, dass man diese Fütterer verkehrt auf das Volk legt, die Mittelstege verschliesst und dafür diese runden Löcher in den beiden Halb-«Zargen» öffnet. Habe ich das falsch im Kopf? Wäre froh um detaillierte Benutzungshinweise, da ich das in der kommenden Woche so ausprobieren möchte. Danke!

    Jemand eine Idee?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Irgendwo habe ich gelesen, dass man diese Fütterer verkehrt auf das Volk legt, die Mittelstege verschliesst und dafür diese runden Löcher in den beiden Halb-«Zargen» öffnet. Habe ich das falsch im Kopf?

    Kann ich mir nicht vorstellen, weil die runden Öffnungen (die sind ja für den Einsatz von Futterteig gedacht) ein direkter Durchlass sind. Da werden die Bienen munter in beide Richtungen durchspazieren.

    Der Weg durch die Abdeckungen ("Carbochons") ist dagegen umwegig, da besteht - wie bei richtigen Bienenfluchten - die Möglichkeit, dass sie nur in einer Richtung durchfinden.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Danke, Wolfgang! Konnte mir das auch nicht recht vorstellen, wusste aber auch nicht, wofür die runden Öffnungen sonst sein sollten. Aha, Futterteig, eigentlich logisch! :thumbup:Dann werde ich es mal mit den Abdeckungen versuchen, allerdings wohl Futterzarge richtig rum aufgesetzt und Leerzarge darunter. Schauen wir mal. :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Im letzten Jahr hat die Bienenflucht bei einem Volk auch nicht funktioniert .

    Lösung - die Königin war mit oben .8|


    Gruss Markus

    Ja, dann wird es schwierig. 8o

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Ist das nicht merkwürdig? Die selben Fluchten vom letzten Jahr haben dieses Jahr wunderbar gewirkt, keine 50 Bienen mehr in den Honigräumen.

    Es war höchste Zeit: Wassergehalt 15,5% ( trotz Beginn des Einsetzens der Fluchten Mittags - es dauert dann bis zum Abend, bis ich fertig bin)

    Der Honig recht zähfließend.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Ich habe die Nicot Futterzargen jetzt auch mal als Bienenfluchten eingesetzt. Mein Ergebnis: Sie funktionieren vergleichbar gut wie andere Fluchten, wenn sich darunter eine Leerzarge befindet.

    Man muss dann die Abdecklung halt mit Klebestreifen o.ä. befestigen, weil sie sonst herausfallen.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Ich hab am Samstag vor, das letzte Mal in diesem Jahr zu schleudern. Rein logistisch wäre es für mich sehr viel einfacher, wenn ich die Bienenfluchten schon am Mittwochabend (also ca. 60h vor dem Schleudern) aufsetzen könnte. Alternativ ginge Donnerstagabend, wäre aber ziemlich aufwendig für mich (250 km zusätzlich Fahren...).

    Generell hat man ja Sorge, dass bei lange aufsitzenden Bienenfluchten der Honig Wasser zieht. Sehr Ihr das Problem bei dieser Hitze auch, oder ist das eher unproblematisch? Die Waben sind zu ca. 80% verdeckelt.