Wann Behandlung mit Ameisensäure starten

  • Blockbedampfung mit OS

    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich hatte insbesondere letztes Jahr den Eindruck das die späte AS Behandlung die Völker zurück geworfen hat und sie es nicht mehr aufgeholt haben.

    Daher möchte ich dieses Jahr mit der bewährten AS Behandlung beginnen, also jetzt die Tage, und im Herbst nur noch OS einsetzen.


    Grüße Johannes

  • Vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich hatte insbesondere letztes Jahr den Eindruck das die späte AS Behandlung die Völker zurück geworfen hat und sie es nicht mehr aufgeholt haben.

    Daher möchte ich dieses Jahr mit der bewährten AS Behandlung beginnen, also jetzt die Tage, und im Herbst nur noch OS einsetze

    Eine Blockbehandlung ist auch jetzt möglich. Dafür müssen die Völker ja gerade nicht brutfrei sein.

    Eine zu späte Behandlung ist natürlich ungünstig, weil die dann erbrüteten Winterbienen geschädigt sind.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Eine Blockbehandlung ist auch jetzt möglich. Dafür müssen die Völker ja gerade nicht brutfrei sein.

    Hallo Wolfgang, vielen Dank für Deine Antwort,

    zum richtigen Verständnis frage ich nochmal nach.


    Du hast gute Erfahrungen mit OXS Blockbehandlung ( 3 mal im Abstand von 7 Tagen verdampfen ? ) ohne AS Behandlung? Wenn ja wäre das für mich eine interessante Alternative ( weil Temperatur unabhängig ). Der Bau eines einfachen Verdampfers ist in Vorbereitung.


    "Eine zu späte Behandlung ist natürlich ungünstig, weil die dann erbrüteten Winterbienen geschädigt sind."

    Ich dachte bisher OXS Behandlung durch bedampfen würde die Bienen nicht schädigen und könnte beliebig oft wiederholt werden?


    Grüße Johannes

  • Nein, nicht die Behandlung schädigt die Bienen, sondern die Milbe, die sich mangels Behandlung zu lange und zu stark vermehrt.


    Wolfgang

    Unfähigkeit nimmt, aus der Ferne betrachtet, gern die Gestalt des Verhängnisses an (G. Haefs)

  • Letztes Jahr war der Befall nach der Honigernte nicht außergewöhnlich. Im warmen September kam es dann mit Macht, trotz AS-Behandlung im Juli. Wegen der Kollateralschäden (Jungbienen) habe ich dann auf OXS umgestellt. Die Behandlungen lieferten bis Dezember kontinuierlich Milben - bei den sog. AGT-Völkern die Meisten, obwohl diese mit den Milben fertig werden sollen.


    Mitte Dez. lag der Milbenfall unter 10 nach Behandlung - also quasi nix mehr; alle Völker haben stark ausgewintert.


    Aber FranzXaver hat schon recht - die wenigen überlebenden Milben sorgen für den kontinuierlichen Befall. Man kann nur das Limit klein halten...


    Ich habe dieses Jahr konsequent TBE in Kombination mit OXS gesetzt - bei noch offener Brut versteht sich.


    Dennoch - man muss jetzt permanent den Befallen beobachten und ggf. handeln.


    Beste Grüße


    Rainer

  • Pia Aumeier empfiehlt aber, die AS Behandlung möglichst spät zu machen (Ende August/Mitte September), weil dann der Behandlungserfolg besser und die Bienenschäden geringer ssin

    Frau Aumeier empfiehlt die Behandlung Mitte August nur, wenn die Schadschwelle nicht überschritten wird. Zu dieser gibt es Ihrerseits widersprüchliche Aussagen. Im Jahr 2011 sind es Ende Juli 30 Milben/Tag. Paar Jahre später dann 10 pro Tag. Woher dieser Zahlen und vor allem die Korrektur nach unten stammt, dass erklärt Sie nicht. Dr. Liebig schreibt in seinem Buch: im Sommer darf der Milbenfall 100 pro Tag betragen. Der Juli zählt immer noch zum Sommer. Für mich sind diese Zahlen reine Kaffeesatz Leserei. Meine Völker haben Ende Juli seit Jahren trotz Drohnenbrutt Schneiden und Behandlung nach Lehrbuch immer zwischen 15-30, manchmal 50 Milbenfall pro Tag. Ende Juli wird mit Ameisensäure behandelt, da ich Anfang August in Urlaub fahre und nichts riskieren will. Seit dem ich aber als gesetzestreuer Bürger mit 60% Säure behandle, gibt's reichlich Verluste und jede zweite Behandlung ist wirkungslos. Mit 85% Säure war das anders. Zu diesem Thema habe ich aber bereits meinen Unmut an anderer Stelle abgelassen.

  • Pia Aumeier empfiehlt aber, die AS Behandlung möglichst spät zu machen (Ende August/Mitte September), weil dann der Behandlungserfolg besser und die Bienenschäden geringer ssin Ende Juli wird mit Ameisensäure behandelt, da ich Anfang August in Urlaub fahre und nichts riskieren will.

    Wichtig ist die Tagesmenge von 15-20 ml pro Zarge und der Zeitraum von mindestens 10-12 Tagen, der Beginn Ende Juli und dann klappt es auch mit der 60 % igen Säure.

    Heute hatte es bei uns schon an die 30° und morgen werde ich untertägig für einige Stunden die Nassenheider aufstellen müssen, damit keine AS nachläuft, denn es soll die nächsten Tage bis 36 ° erreichen.

  • Heute hatte es bei uns schon an die 30° und morgen werde ich untertägig für einige Stunden die Nassenheider aufstellen müssen, damit keine AS nachläuft, denn es soll die nächsten Tage bis 36 ° erreichen.

    Mit 'aufstellen' meinst du den Ameisensäuretank abschrauben und nur Docht und Tuch drinnen lassen? Ich stehe nämlich, laut Wetterbericht, am 1.8. auch vor dem Problem das es zu warm wird für den Nassenheider.