Oxalsäureverdampfung im brutfreien Volk im Sommer bei hohen Temperaturen

  • Danke Marion!

    Wollte ich auch gerade schreiben.

    Wasser hilft da viel.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Mal ne Frage an die Ox-Dampf-Erfahrenen


    Ich habe so Deckel, die ich extra auflege und dann in ein Loch dort rein bedampfe, dann kurz warte bis sich die Dämpfe verteilt haben und dann den Deckel auf das nächste Volk auflege. Das dauert mir aber einfach zu lange und ich würde den Deckel lieber nicht so schnell wieder wechseln, deswegen habe ich überlegt, ob man nicht einfach in die Rückseite der Beute auf halber Höhe einfach ein Loch bohrt und dort rein bedampft (bei mir per Selbstbau-Grillanzünder-Ventilator-Verdampfer ähnlich zu diesem hier ).


    Was denkt ihr ? Reicht der Beespace von Beutenwand zum Rähmchen, um das Zeug halbwegs vernünftig zu verteilen ?


    fragende Grüsse, Robert

  • Ääääh.... Robiwahn?


    Hast Du keine Fluuuuuuglöcher ???


    Nimmst Du Schaumstoffstreifenoder ein Handtuch für verkleinerte Fluglochvarianten oder Küchentuch, ...whatever


    Suchst Du Flugloch, tust Du rein da :cool:


    und dannDampf da hinein, rausziehen, Schaumstoff, Tuch oder whatever gibt nach, verschließt weiter, nach 5-10 Minuten Einflug wieder öffnen, üblichen Fluglochkeil wieder einlegen ggf.


    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Oh nee, da muss ich mich doch so runterknien. Die Kisten stehen bei mir auf 2-3 Paletten und davor geht es leicht abschüssig vom Waldrand auf ne Wiese, zugewuchert von Brombeeren etc. Mit den Deckeln habe ich ne gute Arbeitshöhe, zumal meine Eigenbauvariante nicht so ein teures Kombi-Aufsteck-Edelteil ist, sondern alles etwas einzeln und instabil, da brauch ich beide Hände. Ausserdem könnte das Rohr (1/2" Wasserrohr) etwas zu gross für meine Fluglächer sein, sollte ich vielleicht mal ausprobieren. Und das Rohr wird recht heiss, da hätte ich Bedenkcen wegen geschmolzenem Schaumstoffstreifen.


    Naja, Eigenbauprobleme halt ;-)


    Aber du bringst mich auf eine Idee.


    Merci und schöne Grüsse, Robert

  • Hi,

    ein Imkerkollege von mir hat die Löcher für die (Rohr)Bedampfung hinten im Boden unter dem Bodengitter.
    Die Löcher müssen dann auch nicht nach der Behandlung wieder verschlossen werden.
    Der macht das schon mind. 15 Jahre lang so.


    Gruß Thomas

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Das ist ja auch das schöne bei Umluft von oben, das sogar die Fluglöcher offen bleiben können. Zugang an der Rückwand direkt oben an der Brutraumzarge, so wie im Video finde ich aber auch nicht verkehrt, eigentlich sogar sehr gut, nur das man die schönen Zargen alle mit einem Loch verschandeln müßte, und das mit Bienenbesetzung, die fragend rauskommen würde, und dann den passenden Korken dazu oder das ausgesägte Sägestück schnell mit Panzertape umwickeln und als Korken benutzen...

    So wie bei meinen neuen selbst gebauten Böden:

    20170625_181827b_600.jpg

    Moment mal, das bringt mich auf eine Idee ... :u_idea_bulb02:

    Danke Robiwahn !

  • Ein dauerhaftes Loch in der Beutenwand hätte auch den Vorteil, das man im Winter zur Behandlung nicht die Kiste aufreissen muss.


    Was ist denn deine Idee, Kruppi ?


    Meine war, auf das Rohr ein BRettchen so zu montieren, das das gleich als Abdeckung/Abdichtung vom Flugloch funktioniert und dann das ganze ins Flugloch zu schieben. Zumindest jetzt im Sommer, im Winter sind die Fluglächer ja kleiner wg. Mäusen, da muss ich wohl doch mal noch was kleineres basteln.

  • Ja klar, das gibt es aber auch schon, hatte ich gestern auf Youtube auch ein Video dazu gefunden.

    Meine Idee betrifft nur meine zwei neuen Beuten, wo die Löcher Quasi schon passend dran sind...

    Bei den anderen müßte man dann genau solche Löcher noch bohren, aber die passenden "Korken" hätte ich schon mal, um sie gleich wieder zu verschließen.

    Irgendwie gefällt mir das lange Warten mit steigender Völkerzahl auch langsam nicht mehr so richtig. Flüssig verdampfen ginge schneller ist mir aber zu gefährlich. Vielleicht wäre eine einfache Lösung mit Shisha Kohle und aufgeschnittener Bierdose ja mal eine Überlegung (Test) wert. Die könnte man mit je einer Leerzarge oben drauf in mehreren Völkern gleichzeitig reinstellen ohne Akku und großen Gerätschaften.

  • Hab ich letztes Jahr mal getestet, aber mit Teelicht, auch um Zeit zu sparen..
    Milben sind gefallen, aber trotzdem war es der erste Winter, in dem ich mehrere Völker verloren habe.


    Zusammenhang? kein Plan.... :-(

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Vielleicht wäre eine einfache Lösung mit Shisha Kohle und aufgeschnittener Bierdose ja mal eine Überlegung (Test) wert.

    Das wäre doch ein riesiger Rückschritt in deiner Entwicklung.


    Vorwärts ginge es vom Oxamat in Richtung Varomor oder Sublimox, o.ä.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Vorwärts ginge es vom Oxamat in Richtung Varomor oder Sublimox, o.ä.

    Kann man so pauschal nicht sagen. Bei großen Beutenzahlen mögen die OS-Pistolen (Varomor/Sublimox) einen Geschwindigkeitsvorteil bieten. In den Videos stehen die Imker aber ziemlich im OS-Nebel. Der Oxamat gönnt sich etwas mehr Zeit und läuft selbständig ohne Zutun des Imkers. Insgesamt sauberer und sicherer im Bezug auf die Imkergesundheit.

  • einfache Lösungen, die funktionieren setzen sich durch.

    Warum nutzt kein Berufsimker das so einfache Teelichtverfahren? Wirksamkeit& Reproduzierbarkeit+ Feuergefahr+ Zusatzvolumen im Winter

    Man muß nicht jede tote Sau wiederholt durchs Dorf schleifen.

    Gruß Fred