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Bitte um Schnellhilfe: Kunstschwarm weisellos?

  • Hi!


    3 KS stehen im Keller, mit gekäfigter Kö und Futterteig. Vorgestern gebildet. Zwei davon hocken brav in der Traube.

    Einer davon ist nicht richtig ruhig geworden, die Kö war eine frisch begattete. Ich hab sie noch gezeichnet und dann im Käfig zugegeben. Weil so viele Bienen am Boden saßen, hab ich gestern schließlich nochmal geschaut, ob die Kö auch sicher noch im Käfig ist. War sie. Also dachte ich vllt sind sie hungrig, kommen nicht gut genug an den Futterteig oder was. Also mit Honigwasser besprüht - keine wesentliche Veränderung. Heute hab ich dann nochmal nachgeschaut, Käfig rausgenommen. Jetzt war er aufgegangen, die Kö nicht drin. Kann aber beim aufstoßen passiert sein....und selbst wenn...macht ja eigentl nix wenn die Kö gekäfigt ist? Jetzt hab ich den Kasten draussen stehen lassen. Im Video: https://youtu.be/9Bx0iFcO28U seht ihr hoffentlich, wie die so sitzen. Sind jetz erst seit ca. 2h draussen.


    Grad hab ich mal eine Kö im Käfig rangehalten, die Bienen haben sich ziemlich begeistert gezeigt und sie angefangen zu füttern...nur...ist das bei einem KS vllt normal oder verhalten die sich auch abwehrend, wenn sie bereits eine Kö hätten?


    Vllt könnt ihr mir helfen, ist die Kö weg, liegts dran dass sie noch ganz frisch begattet war...?


    Besten Dank.

  • Wie sollte das weitergehen?

    Wann Rähmchen/Mittelwände und wann und wie Futter?

    In dem VDO habe ich nichts davon gesehen und geschrieben wurde dazu auch nichts.

  • Hat jetzt wenig mit der Frage nach weisellosigkeit zu tun. Da hätte ich mich über eine Einschätzung gefreut.

    KS kommen 2-3 tage in Kellerhaft und dann in ihre Kisten und werden gefüttert. Den hier werd ich dann einfach auch abends zu machen und in die neue Kiste schlagen, mit einer Kö...

  • Meine Einschätzung zur Weisellosigkeit ist, dass ich es nicht weiß und einfach ausschließen möchte, dass das GETUMMEL im VDO eine andere Ursache hat.

    Ich gebe einem Kunstsschwarm Mittelwände und wenn eine legende Kö hinzukommen soll, auch eine Pollen/Futterwabe.

    So unterschiedlich sind die Vorgehensweisen....

  • Die Königin war gerade in Eilage oder hatte sie schon verdeckelte Brut, frische Weiseln haben noch nicht die Pheromon-Ausstrahlung, das sie 2kg Bienen beeindrucken. Ich lasse die Weiseln ca 4 Wochen im EWK oder Kieler(auch länger), bevor sie in größere Ableger oder Kunstschwärme kommen.

    Die Königin ist ja nicht verschwunden. Keine Experimente mit besser riechenden Weiseln- sie sollen keine andere Alternativen haben. Einfach so lassen, nur 2x täglich Wasser von unten spritzen. Kasten auf ein Paar Latten stellen, das man gut mit einer Sprühlanze drunter kommt. Der Gitterboden ist offen, ohne Schieber drin.

    Nach 3 Tage außerhalb des Flugkreis der Bienenspender aufstellen, mit Mittelwänden auffüllen und 1:1 Füttern... behandeln ...füttern...


    wenn du oben im Deckel ein Loch machst, umgedreht ein Futterglas (mit Lochdeckel) aufsetzt, können sie gut mit etwas Sirup gefüttert werden, und sie fangen schon während der Kellerhaft an, dort in der Traube zu bauen.

    Der Futterteig am Boden erfordert, das auch Bienen ihn holen. Nehme ich nur als Futter für den Transport, da Flüssigfutter ausgelaufen eine Sauerei mit verklebten, schwarzen Bienen bringt.

    Das Aufsprühen von Zuckerlösung sollte man lassen, da verkleben die Bienen nur und aufgehängt können sie sich schlecht putzen.

    Gruß Fred

  • Danke bienenfred, ich hatte im Keller den Kasten umgedreht, der Futterteig lag also obenauf. Das mit dem Futterloch werde ich zukünftig machen!


    Nachtrag: Achso, diese Kö war tatsächlich erst in Eilage, während die anderen schon weiter waren.

  • Hallo,

    wenigstens ist die Königin da hineingeraten, nachdem sie vorher eine Zeit Schutz im Käfig hatte.

    Komisch ist das schon, dass sie nicht ruhig in der Traube sitzen, eine Alternative haben sie ja nicht an Queen, und immerhin ist sie begattet.

    Auch ein weiselloser Schwarm sitzt oben am Deckel, bloß spreiten die dann eher so an den Wänden noch oben seitlich hinab. Allerdings snd sie schon alle oben.

    Wie das ist, wenn Futter in dem Behältnis dann UNTEN angeboten wird, das kann ich nicht sagen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass dann ein Teil durchaus dort dranhängt wie am Magneten, bz. dass sie eine Straße bilden zum Hauptbienensitz. Und das tun sie offensichtlich, wenn auch recht ausgeprägt.


    Kunstschwärme braucht man nicht so nackig in Kellerhaft bringen. Die können auch bereits in der dafür vorgesehenen Beute mit MW da reingehen, dann bauen sie bereits, und Fütterung ist viel einfacher, Deckel kompatibler usw.

    Bei so was wie hier dann reinzugucken ist schwierig, da quellen Bienen über den Rand usw. Jedesmal Abflug, jedesmal Quetschen... schade.

    Da ist es bei Rähmchensitz leichter bzw dann beim Einschlagen.


    Für so was rate ich zum Ikea-Papierkorb, wenn ein Schwarm als nackte Bienenmasse noch stehen soll. Oder Seerosenkorb.

    Ggf außen herum eine passende Pappe, um ansitzende Bienen zu vermeiden. Die kann man aber mit Aufstoßen und Abfegen auch gut vor dem Abtransport vermeiden.

    Da kommt oben ein Deckel drauf mit Holzleiste, die genau so lang zugeschnitten ist, dass der kurz am Korbrand einrastet und fest ist aber leicht geöffnet werden kann.

    Futterteig kommt in ein Kartoffelnetz oben angetackert bzw Heftzwecke rein. Dann fällt der nicht runter auch nicht bei Aufstoßen des Behältnisses, und die Traube ist direkt am Futter, klebt aber nicht unbedingt sofort fest. Spühen von außen ist da kein Ding. Und man kann die Traube schön sehen ohne groß zu stören und ohne so viele Briefmarken zu produzieren.


    Mein Tipp: Weiselprobe bei weiterer Unruhe nach dem Einschlagen mit einem kleinen Stück Wabe.

    (Sind das echt 2- 2,5 kg Bienen? sieht im Video nämlich nicht so aus)


    Daumen drückend


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo Marion,


    Im Keller war die Kiste umgedreht, mit Gitter nach oben, den Futterteig lege ich von außen auf und sprühe regelmäßig Wasser. Bis jetzt hat das immer gut geklappt, eben auch bei den anderen beiden KS die neben dem standen. Die Bienen mussten also nicht auf den Boden zum Futter holen. Wies so ist in der Imkerei, kam eine Elgon-Kö "daher" und ich musste noch einen 3. KS machen (ist aber nicht in diesem). Also rein in diese Kiste. Normal kehr ich ab, deckel drauf. Nach ca. 2h kurz abstoßen, kö rein. Nochmal aufmachen musste ich bis jetzt nie. Aber ich stimme dir zu, auch meine anderen geerbten Kästen sind nicht ideal. Weil zB kein Flüssigfütterloch wo man dann auch bequem den Käfig zuhängen kann.


    Da das quetschen auch in den Youtube-Kommentaren erwähnt wurde: Der Deckel hat zwei Rastleisten an der Unterseite. Im Video ist er so aufgelegt, dass diese Leisten einen Abstand zwischen Kiste und Deckelplatte bilden. Deshalb werden auch keine Bienen gequetscht, als ich den Deckel zuerst anhebe. Von der zweiten Seite her, Sekunde 50 in etwa sieht man eine tote Biene auf dem Rand, ansonsten sehe ich keine weitere mehr, auch nicht an der Stelle wo ich zuvor den Deckel wieder abgelegt habe...


    Laut Waage sinds tatsächlich 2 Kilo, sogar etwas mehr.


    Die Rähmchen direkt zu geben finde ich eine sehr gute Idee. Daran habe ich gar nicht gedacht. Ich werde beobachten wie es weitergeht und hier schreiben. Danke dir fürs Daumen drücken. :p_flower01:

  • Richtig, danach wurde nicht gefragt. Hättest du mal einen Beirag drüber gelesen dann hättest du festgestellt das:

    Der Kasten nur notweise als KS Kiste verwendet wurde UND andersrum, mit Gitter nach oben im Keller stand.

  • Richtig, danach wurde nicht gefragt. Hättest du mal einen Beirag drüber gelesen dann hättest du festgestellt das:

    Der Kasten nur notweise als KS Kiste verwendet wurde UND andersrum, mit Gitter nach oben im Keller stand.

    Guter Punkt! Das Gitter gehört für mich zwingend an die Seite. Unten wird es schnell mal von Totfall oder pampigem Futterteig verstopft, oben hängt die Traube im Weg.


    Der zweite Punkt ist die Forderung, einen Faden zu schließen, wenn es nicht zu 100% in die Richtung läuft, wie der Ersteller das gerne so hätte. So läuft das nicht: mit dem Abschicken wird das Thema öffentliches Gut und wenn ich mal für mich spreche, antworte ich auch öffentlich, d.h. nicht 1:1 Dir sondern der Frage, und da kann sich jeder rausziehen, was für ihn brauchbar ist. Auch jetzt unbeteiligte Dritte die das Thema in fünf Jahren entdecken. Das ist der Unterschied zwischen einem Forum und einer PN. Du kannst gerne gezielt nachfragen, wenn es sich nicht in eine Dir hilfreiche Richtung entwickelt, aber anderen vorschreiben, wie sie DIR zu antworten haben kannst Du nicht. Find ich jedenfalls.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo, ich hänge die Königin sofort zu. Dann wird auch nicht mehr gebraut. Wie Henry mal sinngemäß gesagt hat: Nasse Bienen haben etwas anderes zu tun, als die neue Königin direkt abzustechen.

    Bis bald Marcus

    31 Völker 23x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 2xDadant US und 2x Zander