DN 1,5: Brut im Honigraum

  • Hallo Blümchenblume


    Schade das ich dir nicht auf deine Anfrage antworten konnte, das beherrsche ich im neuen Forum nicht.

    Genau so wie schon erwähnt dürfen die Bienen nur auf den MW 1,5 DNM sitzen und die Fütterung muß stetig sein und braucht nicht dünner als 1:1 zu sein. Die auslaufenden Brutwaben können auf die Futterzarge mit einem geschlossenem Boden und einem kleinen Flugloch. Alle flugfähigen Bienen fliegen sofort dem Stammvolk zu und nach dem Auslaufen der Restbrut, nur auf da Flugbrett oder gleich in die Beute auf die Waben kehren. Diese Baubienen sind sehr willkommen und sind ja auch von der gleichen Königin.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Umstellung von Format ist immer Aufwand und kostet Energie (Honig, Futter). Ich stelle momentan einige Völker von DNM1,5 Segeberger Styropor auf Dadant Holzkisten um. Wie Jörg schon richtig bemerkt, sind mehrere Baustellen nachteilig - aber manchmal geht's halt nicht anders. Und jetzt sind die Völker normalerweise noch stark genug. Meine hingen erst einmal 3 Tage apatisch in der DD-Kiste, werden momentan gefüttert und haben mit dem Bauen begonnen. Die Kö's stiften jetzt auch. Sie erhalten noch eine OXS-Behandlung bevor die neuen Brutzellen verdeckelt sind.


    Ich würde die neue DNM1,5 Beute mit 3 - 4 MW je nach Volksstärke auf den alten Boden stellen, die Bienen komplett auf DNM1,5 MW schütteln und kontinuierlich füttern. Findest Du vorher die Königin, wird sie auf eine MW gesetzt. Wenn nicht - macht auch nichts - sie fällt dann eben mit in die neue Beute.


    Man kann eine tw. offene Brutwabe DNM mittig zwischen die DNM1,5 MW einsetzen. Das Volk hat soviel zu bauen, dass ein Anbau an dieser zu kurzen Wabe nach unten nicht vordringlich ist und wenn, macht es ja nix. Diese Wabe kann als Fangwabe für die vorhandenen Milben fungieren und spätestens nach 7 Tagen raus. Wichtig ist aber, dass die Königin hier noch ein wenig stiften kann, bis neuer Wabenbau verfügbar sein wird. Deckel drauf - machen lassen.


    Die restlichen Brutwaben ohne Königin mit wenig Bienenbesatz einfach mit der alten Beute auf einen neuen Boden etwas weiter verstellt und das Flugloch eng halten. Es sollten ja noch Futterwaben im Kasten sein, die um das alte Brutnest sitzen. Dies reicht für die künftige Zeit aus. Falls nicht - füttern. Nach Schlupf der Brut behandeln (OXS, AS) und nach Milbenfreiheit dem Volk über's Flugloch zurückgeben.


    Das sollte funktionieren


    Rainer

  • Ich danke Euch herzlich für Eure Hilfe, das bringt etwas Licht in meine verwirrten Gedanken.

    Ein Fehler meinerseits war ausserdem, ich habe zu viele 1,5 MW eingehängt und ich wollte die BW ohne Zwischenableger bzw. Brutsammler dem Volk belassen.