Blätterstock - wirklich out?

  • Hallo Imkerfreunde,


    ich möchte hier mal eine kleine Diskussion starten über den Blätterstock bzw. die Hinterbehandlungsbeute. Anfang diesen Jahres habe ich selbst mit zwei Bienenvölkern angefangen und bin nun bei fünf Völkern. Dabei werden vier davon in Segeberger Beuten gehalten und eins in einem Blätterstock.

    Somit kenne ich die Vor- und Nachteile von beiden Betriebsweisen und muss zugeben, dass mir der Blätterstock besser gefällt.


    Der größte Nachteil, der auch immer wieder von Imkern gesagt wird, die mit Segeberger Beuten o.ä. Beuten arbeiten, ist, dass der Blätterstock nicht so mobil wäre. Ich muss zugeben, dass ich nicht nach belieben neue Zargen aufsetzen kann, jedoch brauchte ich es auch noch nicht. Die Blätterstöcke von Imkerfachhändlern sind nicht empfehlenswert, da die meist nur zweizargig sind. Ich habe mir den Blätterstock mit drei Zargen anfertigen lassen. Hierbei kann man selbst entscheiden, ob die Königin auf einem oder auf zwei Bruträumen sitzt. Somit fällt der stärkste Kritikpunkt weg und mir fallen keine weiteren ein.

    Dazu fallen mir aber genug Vorteile ein, weshalb man sich einen Blätterstock zulegen sollte. Ich habe bemerkt, dass der Honig trockener ist als bei der Segeberge Beute (bis zu 2%). Auch ist man flexibel mit der Völkerdurchsicht, da das Volk selbst bei schlechtem Wetter geöffnet werden kann (mein Blätterstock steht in einer Hütter). Zur schnellen Durchsicht reicht ein Blick in die Wabengassen durch das Fenster und man kann mit einem geschulten Imkerauge erkenne, ob es dem Volk gut geht.


    Es kann sein, dass es noch mehr Vorteile oder auch Nachteile gibt, die mir gerade nicht einfallen. Ich bin aber auf eure Meinung gespannt!


    Mit freundlichen Grüßen

    Michel F.

  • Es möge ein jeder nach seiner eigenen Fassong glücklich werden.

    Den Bienen scheints wurscht, also go on.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • wenn man die Bienen nah(wegen der Schwarmkontrollen ) und im Bienenhaus hat, ist Blätterstock-Brutraum bestimmt einfacher zu bearbeiten, als die Standard Normbeuten, aber im HR wird im Warmbau gleichmäßiger eingetragen.

    Aber nur 2 Räume und es ist idR schlechter beleuchtet, es dauert einfach länger als im Magazin.

    Gruß Fred

  • Junge,

    gib dein Geld für Sinnvolleres aus.

    Für Mädels und Alkohol z,B. Den Rest kannst Du verprassen. ;)

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Hab erstmal spaß an und mit Bienen:daumen:(auch den anderen ;-))

    Lerne was mitnehmen kannst und dann erst klären wir die komplizierte Beutenfrage!:liebe002:

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Anfang der 90iger hat man, 2 Zarger zu 4 Etagern erweitert bzw HR-Zargen aufgesetzt.

    Die DDR-HB gibt es für kleines Geld , zum Teil unbenutzt, bei mir sind sie Lagerraum im Bienenhaus. Viel zuvieleTeile zu fertigen.

    Inzwischen gibt es z.B. neue Auszugsbeuten HUMA oder Lutzvariobeuten- da kann sich Bastler austoben und ich denke die Einzelanfertigung einer Schweizer Beute ist schon ein Gesellenstück vom Aufwand her.

    Auch mit Lesebrille und Lampe krieg ich den Kopf nicht weit genug in die Beute, um die Weisel in der Frontwandecke oder der letzten Wabe zu sehen.

    Der Biene ist die Kiste egal- ich konzentriere mich lieber auf s Imkern und dat Klebzeug muß auch verkauft werden.



    Gruß Fred