Scalvinikäfige

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    ... Die Nachsorge dieser Völker muss mit Bedacht und Augenmaß erfolgen. Sehr radikal und sehr wirksam.

    Und die Methode eignet sich für Wirtschaftsvölker ohne große Ansprüche an eine pflegliche Behandlung eventueller Zuchtmütter. Weisle ich diese Völker wie es sein sollte im Herbst um, dann passt die Scalvini Methode.

    :daumen:




    Schaatzi,


    jetzt mal Butter bei die Fische bitte! :lol:

    Dechiffrier das mal für die Hobbyimker mit Schmusekönigin, die jetzt alle schon Sclavinis auf die Bestelliste von Dehner und Holtermann geklickt haben.


    So einfach isses nicht, gelle?


    Es gibt immer die Kehrseite einer Medaille.

    Könnte man die so gekäfigten Königinnen wieder ins Volk und weiter laufen lassen, wenn nicht: wie sieht der Schaden aus, wie äußert er sich bzw worauf ist besonders zu achten in dem Falle.

    Du empfiehlst es generell eher nicht ohne Umweiseln, so verstehe ich das. Kommt ja nicht von ungefähr.


    Auf Ralfs Berichte bin ich auch gespannt, weil er sich keinen in die Tasche lügt.


    Gruß Marion,


    die nur nach Preisen guckte, nicht draufklickte :wink:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Guten Morgen,

    jetzt hab ich`s kapiert! Sollte es ne Sammelbestellung geben wäre ich auch interessiert!

    Einen sonnigen Freitag...

  • Hallo Marion.


    Wie ich schrieb. Zuchtköniginnnen würde ich so nicht käfigen. Würde ich gefühlsmäßig nicht wollen.


    Eine Untersuchung habe ich aber nicht durchgeführt.


    Ich nehme die Käfige bei wenig Zeit und vielen Varroamilben in den Völkern. Oder wenn ich zum richtigen Zeitpunkt eine große Anzahl an Varroamilben zum infizieren von Versuchsvölkchen benötige. Dann Käfige ich Königinnen, die ich sowieso umweiseln werde und habe dann nach 24 Tagen (nicht 28!) die Varroamilben zum abernten auf den Bienen. Finde diese Methode richtig schön faul, weil ich nur einmal behandeln muss und mir dann im August diese ewige ins Volk Kipperei von irgendwelchen Chemikalien spare. Das hasse ich noch mehr als Käfige. Und auch noch mehr als TBE. Also nehme ich den Scalvini und ich mache auch TBE.


    Scalvini ist die faule Methode.


    TBE ist die fleißige Methode. Bienengerechter meine ich. Aber wer legt das fest?


    Als Bioimker in Italien mit 500 Völkern könnte ich mir das vorstellen. Und ich kenne italienische Berufsimkern, die das so machen. Respekt!


    Amitraz und Co. sind eben einfacher und bequemer. Aber nicht nachhaltig....


    Versuch macht klug!


    Und hier gibt es die Dinger auch zu einem fairen Preis:


    http://www.ib-eic.de


    Imkereibedarf Mathias Müller in Geisleden. Der wickelte gerade eben eine Sammelbestellung der Scalvinis für den Landesverband Buckfastimker Bayern e.V. ab. Einfach Mal googlen.

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Das hab ich kapiert, nur warum macht Ihr das jetzt? -Damit Ihr einen Brutstop habt, schon klar, nur gibt es da nicht schnellere Methoden:

    zB. alle Waben abfegen und in den Schmelzer? (Ok ausgelaufene Bw schmelzen besser, dafür gibt`s aber Technik) oder was ist mit der Methode Alte platt machen und Zelle stecken, wenn Brut ausgelaufen dann Ox?


    Moin Robert,
    ich möchte halt keine zum großen Teil gesunden Bienen vernichten. Daher setze ich auf Brutstop. Außerdem möchte ich bei einigen Völkern nicht unbedingt alle Waben vernichten sondern nur zwei drei (gerade bei Ablegern aus 2016). Außerdem mag ich keine Ameisensäure und habe aber auch keine Lust zig mal Blockbehandlungen mit MS oder anderen Dingen durchzuführen.


    Ach ja, wenn man 20 Völker hat macht es auch einen Unterschied, ob ich für eine Bannwabe von Wagner 50 EUR oder für so einen kleinen Käfig 5 EUR zahle (Sammelbestellung Buckfast Bayern). Bei den einen zahle ich hundert, bei den anderen tausend Euro für die Varroa Behandlung...


    Gruß

    Frank

  • es ist die Frage, wieviel Aufwand (Material,Extrageräte, Zeit) man selbst betreiben will und wieviel man die Weisel in ihrer Leistung einschränkt.

    - TBE oder Kunstschwarm

    - Bannwabentaschen 1-2 Waben, alternativ 2 Absperrgitter mit Reißzwecken auf Dickwabenrahmen

    - Scalvini- kleiner Legebereich mit Ausräumung/ohne Verdeckelung

    - große Isolatoren- chamry

    - kleine Durchlasskäfige


    auf der Suche nach verschiedenem bin ich auch auf den Fangkäfig gestossen ( ELK will ja seine nicht verkaufen).

    Gruß Fred

  • Hallo Luffi,


    wie kommst Du denn an meinen Mathias.


    Genau der hatte uns ein sehr gutes Angebot gemacht.


    Gruß

    Ulrich

  • Da ich habe doch überall meine Krakenarme...

    Über den Landesverband Buckfastimker Bayern e.V. und Dieter Dilling...

    :wink:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Liebe Scalvinikäfig-Besitzer,


    das Käfigen nach dem "hinten-Eier-legen-und-vorne-wieder-ausräumen-Prinzip" ist mir eigentlich ganz sympathisch.

    Ich habe mir letztes Jahr einen Königinnen-Käfig gebastelt (:oops:), um vollständig verdeckelte Brut zu bekommen (ohne Kö-Entnahme und folgendem WZ-Suchen) und ihn dieses Jahr auch für Brutfreiheit beim Auflösen eines Volkes benutzt.

    Dass dabei die Kö 24 Tage lang untätig sein muss, ist mir nicht so sympathisch.

    Der Käfig (innen ~ 9x7 cm) hat vorne und hinten Absperrgitter und eine kleine Mittelwand, so dass die Kö noch successive mit dem Ausbau legen kann, aber sie ist doch ziemlich schnell ausgebremst.

    Ich würde den Käfig gerne zum Scalvini-Käfig aufpimpen und


    nun meine Frage:

    könnte mir jemand von den glücklichen Käfig-Besitzern die Tiefe vom Zellboden bis zum Absperrgitter ausmessen?

    Mein Käfig bietet jeweils 14 mm von MW bis ASG (was ich schon recht knapp finde) und die Brut wird verdeckelt.

    Die Scalvini-Maße habe ich nirgends gefunden, ich schätze ~ 12 mm.

    Bevor ich jetzt zum Hobel greife, frage ich lieber nach und bedanke mich schonmal herzlich für alle Bemühungen,


    liebe Grüße

    Marieke

  • Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber 9x7 (ist der Scalvini nicht sogar 8x7?) ist ja auch nicht gerade üppig. Die sind ja innerhalb kürzester Zeit bestiftet. Wenn die Ausräumung erst kurz vor Verdeckelung stattfindet, dann ist mehrere Tage lang kein Platz zum Legen.


    Die Idee ist auch mir grundsätzlich sympathisch. Das Ding sollte dann aber wenigstens die Grösse einer Zander-Wabe haben.


    IMHO...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Immenreiner () aus folgendem Grund: Zeit

  • Genau das hatte ich mir auch gedacht. Bin mal gespannt, wie mein Test ausläuft. Freitag schaue ich wieder rein. Dann sind die eine Woche in der Kiste. Bin gespannt.

  • Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber 9x7 (ist der Scalvini nicht sogar 8x7?) ist ja auch nicht gerade üppig.

    Hallo Joew,


    die erste Idee war ja noch schlechter als Scalvini: es sollte nur ein etwas besserer Durchgangskäfig sein (Marion beschrieb ihn mal), in dem die Königin wenigstens auf einer Wabe krabbeln kann. Die kleine Legemöglichkeit ist wohl tatsächlich vernachlässigbar.

    Eine "Wabentasche" von 1,5 DNM zum Königinnenzusetzen habe ich auch, müsste ich statt mit Gaze mit ASG versehen und dann würde sie auch höheren Ansprüchen genügen – dieses Riesentrumm.

    Mehr Platz war noch im oben und unten mit ASG abgesperrten 0,5 DNM 11 Waben Honigraum, aber da haben mir die Bienen zu viel Platz freigeschaufelt, um der Kö Legemöglichkeiten zu bieten.

    Du siehst, ich habe mich dem Scalvinikäfig ganz behutsam und auch mit anfänglichem Bauchgrimmen genähert und frage einfach nochmal jemanden, der den Käfig zur Hand hat, nach dem Abstand Zellboden–ASG.

    Zum Snickers leg ich zur Not noch Chips und Cola drauf, möchte aber nicht so weit vom Thema ablenken!


    Liebe Grüße

    Marieke