Scalvinikäfige

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    Aber was fummelst du denn in den 20min mit den Käfigen rum ? Und was war der Unterschied zur Bearbeitung der 3min-Völker ?

  • Aber was fummelst du denn in den 20min mit den Käfigen rum ?

    Nee, nicht an den Käfigen, an den Völkern. Manche gingen blitzschnell. Manche eher nicht. Und je mehr Völker, desto eher eins was querschießt. Die Käfige selber find ich (bislang) saugut.


    Beste Grüße,

    Ralf


    PS.: Wabentaschen kenn ich noch aus DN-Zeiten.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • wenn die Weisel nicht legen kann wie in diesen Käfigen nimmt sie schaden, aber sie sollen ja ehe ausgetauscht werden.

  • Danke für den (laufenden) Erfahrungsbericht, Ralf! Für Einsteiger wie mich sind solche Berichte aus dem echten Leben sehr wertvoll! :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Blütenbiene

    wenn sie nicht noch bis zum Herbst ausgetauscht wird, sollte man diese Totalblockade der Weisel unterlassen.

    Das ist als wenn du eine Kuh mit voller Milchleistung nicht mehr melkst- Folge ist eine Euterentzündung. Ich glaube, Binder hat das als Erfahrung polnischer Züchter auch in seiner Monatsbetrachtung im Bienenjournal geschrieben. Aus diesem Grund wurden Wabenkäfige und Scalvini u.ä. entwickelt, wo begrenzte Eiablage weiter möglich ist.

    Deshalb mache ich mehr TBE und Kunstschwärme als mit dem Käfigen anzufangen. (und das Versteckspiel mit den Weiseln dauert bei mir zulange)

  • Blütenbiene

    wenn sie nicht noch bis zum Herbst ausgetauscht wird, sollte man diese Totalblockade der Weisel unterlassen.

    Das ist als wenn du eine Kuh mit voller Milchleistung nicht mehr melkst- Folge ist eine Euterentzündung. Ich glaube, Binder hat das als Erfahrung polnischer Züchter auch in seiner Monatsbetrachtung im Bienenjournal geschrieben. Aus diesem Grund wurden Wabenkäfige und Scalvini u.ä. entwickelt, wo begrenzte Eiablage weiter möglich ist.

    Deshalb mache ich mehr TBE und Kunstschwärme als mit dem Käfigen anzufangen. (und das Versteckspiel mit den Weiseln dauert bei mir zulange)

    Deshalb geht es ja hier um den Scalvini Käfig und darauf bezog sich mein Einwand, dass nicht jeder seine Königin tauschen will.

    Nicht auf dieses kleines Fummelding.:liebe002:

  • Habe gestern zwei Scalvinis wieder Mal in Brutsammler eingesetzt. Ging flott, dort wo die Königin gezeichnet ist. Wo dies nicht der Fall ist, wird es schon ein "Spaß". Mein Kollege und ich suchten das Volk dann zusammen zweimal durch. Nichts! Letztendlich half das Abstossen der Waben in eine Zarge mit ASG über dem Brutraum. Das ist bei Volltracht am Abend - wie schon gesagt - kein wirklicher Spaß...


    Aber man muss hier sicher auch eines berücksichtigen: diese Zeit mit Suche und Käfigen ist sinnvoll in eine Bienenstand Behandlung gegen die Varroamilben investiert. Ungünstig ist der Zeitpunkt drei Wochen vor Trachtende mit jeder Menge Arbeit in der Imkerei. Da ist TBE ala Jurgeit sicherlich auf der einen Seite einfacher, weil ich keine Königin suchen muss. Auch bleibt die Königin in voller Eilage und es werden nur die Fangwaben mit den Varroamilben entfernt.


    Auf der anderen Seite kann die Scalvini Methode bei schnellem Finden der Königin mit viel Zeitersparnis aufwarten. Das hat was!


    Wenn die Völker stark mit Varroa befallen sind würde ich Scalvini Käfige vorziehen. Es wird nix an Varroamilben verschleppt und alle Völker werden zeitgleich behandelt und damit entmilbt. Die Nachsorge dieser Völker muss mit Bedacht und Augenmaß erfolgen. Sehr radikal und sehr wirksam.


    Und die Methode eignet sich für Wirtschaftsvölker ohne große Ansprüche an eine pflegliche Behandlung eventueller Zuchtmütter. Weisle ich diese Völker wie es sein sollte im Herbst um, dann passt die Scalvini Methode.

    :daumen:


    rase

    Du musst dir endlich Mal den "Königinnensuchblick" aneignen. Komm Mal vorbei und wir trainieren das. Aber nur mit Uschi...

    :liebe002:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Guten Abend zusammen, irgendwie hat sich mir Eure Motivation noch nicht erschlossen:

    Mal ne saloppe Frage: Warum das gefrickel mit den Käfigen?

    Ursprünglich waren die doch in Italien dafür gedacht das man eine sichere und garantierte Brutpause im WINTER hat, dann Oxal drauf und die Milben sind hin.

    Das hab ich kapiert, nur warum macht Ihr das jetzt? -Damit Ihr einen Brutstop habt, schon klar, nur gibt es da nicht schnellere Methoden:

    zB. alle Waben abfegen und in den Schmelzer? (Ok ausgelaufene Bw schmelzen besser, dafür gibt`s aber Technik) oder was ist mit der Methode Alte platt machen und Zelle stecken, wenn Brut ausgelaufen dann Ox? Wenn die Alte bleiben soll/darf s.o. oder die Absperrgitterschiede von Wagner find ich auch ganz gut, hat die schon jemand mal probiert? Vorteil wäre meiner Meinung nach das es der Kö bestimmt besser bekommt auf ein oder zwei Waben zu sitzen als in dieser Gitterstreichholzschachtel, Vorteil wäre auch noch das man gleich Fangwaben hat.

    Naja wird im Winter mal nen Schwung Gitterschiede bauen...

  • Bei mir war es in erster Linie Neugier. Das Konzept finde ich schlüssig und wenn Dir keiner was Gescheites dazu sagen kann, muß man es halt ausprobieren. Der Zeitpunkt ist jetzt, weil ich zufällig einen Haufen sanierungsbedürftiger Trümmer 'geerbt' habe die sich als Versuchsobjekte geradezu aufgedrängt haben - und bin ich zufrieden, kommen Mitte Juli die großen dran. Für die Sommerbehandlung. Liebig hat ja nachgewiesen, das Reste verdeckelter Brut bei der Winterbehandlung den Erfolg einer Behandlung nicht gefährden, da um diese Jahreszeit die Milben eher an adulten Bienen schmarotzen. Meine Winterbehandlung ist davon also zum jetzigen Zeitpunkt unberührt. Bislang hat es immer funktioniert. Klopf, klopf, klopf.


    Im Sinne der Italiener würde man Mutti November/Dezember käfigen. DANN aber hätte man Ende Juli eine Schutzlücke. Ich glaube, da gibt es hierzulande noch kein zufriedenstellendes Konzept zu. Deswegen der Faden hier. Eine Tatsache ist doch, 90+% haben noch nie von dem Teil gehört, in der Hand gehalten nochmal eine Zehnerpotenz weniger und Erfahrungsberichte, nun ja.... Das ist doch das Grandiose an so einem Forum.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Kikibee,


    wenn Du das Teil anschaust, ist nicht nur billiger Schund. Hochwertige Verarbeitung.

    Keine Grate, kein Murks.

    Ab 1000 Stück vielleicht unter 5 Euro. Ich hatte jetzt für so knapp 6 bekommen.


    Also Sammelbestellung. Ich leite das gerne weiter und du bekommst ein Angebot.

    Alle wollen leben und müssen Geld verdienen.


    Gruß

    Ulrich