Verschiedene Fragen zu meinen Völkern

  • ...dann würde ich mal bei deinem Paten nachfragen ob er mit MS behandelt hat während das Volk Brutfrei war. Dann hat es sich mit dem HR eh erledigt. (...) Aber wenn behandelt ist keine Honig Ernte bzw Honig verkauf möglich...

    Boah, das ist jetzt echt nicht das Problem. Schlimmer ist, daß um Bilder gebeten wurde vom Volkszustand und geliefert wurden von einer quasi leeren Kiste von oben durch ein ASG. Sprich, da fehlt alles, Bienen, Verständnis, ....alles. Schätze, der Pate der geliefert hat muß nochmal ran. Zeitnah. Oder sonstwer mit Erfahrung.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • wenn der Ableger mit MS behandelt wurde und 4-6 Wochen später wird ein Honigraum draufgesetzt, kannst du bedenkenlos den Honig ein paar Wochen später schleudern und essen...Die Ernte von 2-3 Ablegern bekommt man gut selber aufgegessen.

    Honigräume werden nur ausgebaut, wenn genug Bienen und Tracht/Futterstrom zum Einlagern vorhanden sind, die denken nicht an die Frühtracht im nächsten Jahr. Ich setze den HR über ASG drauf, wenn sie die 5/6. BW in Betrieb haben (in 9er bzw 11/12er DNM), sonst kann Tracht das Brutnest beschränken. Dann sind die 9er Kisten schon richtig voll Bienen.

  • Hallo,


    vielen Dank erstmal für die Hilfe. Ich werde nochmal mit meinem Imkerpaten an die Beuten gehen, Fotos machen und euch berichten.


    Nochmal eine andere Frage: Auf den Fotos unten sehr ihr etwas größere Bienen als die aus meinen Völkern. Könnt ihr mir sagen, welche das sind? Sie versuchen in meine Beuten zu kommen und werden von den Bienen abgewehrt. Stellenweise kämpfen die auch vor der Beute.

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  • Das ist doch ein Drohn?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Uiuiuiuiui.


    :)


    Eine Drohnenschlacht. Zumindest das spricht für eine begattete Königin. Warum ziehst Du nicht einfach mal 'ne Wabe und machst ein Bild?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Solitärbienenhaltung ist sicher einfacher, aber auch Honigbienenhaltung ist ohne Hochschulstudium machbar.

    Nur Nurbienenrettenwoller sollten es sein lassen.


    Gruß

    Ulrich

  • Ich werde nochmal mit meinem Imkerpaten an die Beuten gehen, Fotos machen und euch berichten.

    Du solltest auch jetzt schon alleine den Mut aufbringen und selber deine Beuten öffnen, ein paar Waben ziehen, Fotos machen und dann berichten.

    Ein Pate ist nicht für alle EIngriffe da. Denk an den Taufpaten, der wird auch nicht die Aufzucht der Kinder erledigen ....


    Gruß

    Reiner

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Wozu Honigraum? Ein Ableger auf 5 Waben DNM sollte erst einmal auf eine volle Zarge entwickelt werden. Hier muss Brutfläche zur Verfügung gestellt werden, nicht Lagerfläche. Außerdem erschwert der Honigraum die Erzeugung der notwendigen Brutwärme.

    Bei schwacher Besetzung, wie hier erkennbar, muss entweder eine Beute mit guter Außenisolierung verwendet werden oder die Wabenzahl mit einem Thermoschied an die Besetzung angepasst werden. In der gezeigten Beute einen winzigen Ableger auf 11 Waben zu setzen ist sinnlos, der kann sich nicht entwickeln.

    Generell müssten Ableger in dieser Jahreszeit größer gebildet werden. So wie deine Ableger aussehen, sind die Ableger nach Trachtende nicht verteidigungsfähig und werden ein Opfer der Wespen.

    Auch müssten die Fluglöcher viel kleiner sein. Oben wurde schon geschrieben: Bienenbreite! 1cm ist auch gut.

    Mein Rat: Mit einem erfahrenen Imker die Ableger ansehen und evtl. über eine Vereinigung beider Ableger nachdenken.

    Gruß Ralph

  • Gibt es denn nun Bilder von den Waben? :)


    Bezüglich des Raumangebotes sehe ich es wie Ralph. Ich hatte letztes Jahr zwei Ableger in Zanderbeuten eingeschlagen und den ganzen Raum zur Verfügung gestellt. Der Bieneninspektor hat dann gemeint, ich solle schieden, das würde die Entwicklung fördern. Dieses Jahr habe ich einen Ableger gebildet, den ich mit einem Schied zunächst auf vier und dann zunehmend auf mehr Waben geschiedet habe. Etwas subjektiv geprägt habe ich den Eindruck, dass die Entwicklung wesentlich besser verlief. Die Bienen scheinen besser mit einem Raum zurecht zu kommen, der ungefähr ihrem Platzbedarf entspricht.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Hallo,


    anbei einige Fotos der Waben. Ich bin gespannt auf eure Hinweis :-)

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