Bauerneuerung bei einzargiger Betriebsweise

  • Wunderschönen guten Tag!


    Ich hoffe euer Bienenjahr lief bisher stressfrei und es gab schon süßen saft :)


    Eine Frage kam mir die Tage auf:


    Normalerweise kann man ja bei zweizargiger Überwinterung im Frühjahre die untere Zarge entfernen, wenn das Brutnest nach oben gewandert ist.


    Das Buch haben meine Immen bisher aber nie gelesen und sind immer schön und brav sitzen geblieben wo sie waren.


    Ich habe mir auch vor zwei Jahren angewöhnt, Sowohl im Sommer wie auch im Winter einzargig zu arbeiten und fahre damit angenehm und gut.


    Jetzt sind die alten Waben aber a) alt (teilweise im dritten Jahr angekommen) und b) noch mit Hoffmann-Seitenteilen, welche ich da nun aber raus haben will, weil ich auf Abstandhalter umgesattelt habe.


    Zwei Möglichkeiten schweben mir nun vor um die Altwaben da heraus zu bekommen:


    1. Vor Trachtende eine TBE durchführen und eine Brutscheune daraus erstellen um nach Auslaufen der Brut dann alles alte zu entnehmen.

    2. Vor Trachtende das ASG rausnehmen und warten bis die Königin nach oben gewandert ist und dann die Altwaben bis Auslaufen wieder mit einem ASG abtrennen.


    Bei 2. Gehen mir halt wieder die ausgebauten HR verloren und somit etwas kostbare Trachtzeit 2018, dafür ist es mir lieber als eine Brutscheune.


    Jetzt möchte ich sowieso noch Ableger erstellen, aber ohne den hoffentlich noch ausstehenden Lindenertrag zu verlieren.


    Kann ich nebenher schon Königinnen ziehen um diese zu Trachtende direkt und begattet in die Ableger aus den alten Brutwaben zu setzen? Geht das in Begattungskästchen oder sind jene wie der Name sagt nur zur Begattung einer bestehenden Königin oder einsetzen der Schlupfreifen Zelle?


    Danke und Gruß!