Mittelwandgiessform wassergekühlt oder luftgekühlt

  • @ hornet: Danke für den interessanten Bericht! Habe ja nur fertige Abgüsse bekommen aber angesichts der Zartheit und rund 50% Gewichtsersparnis habe ich mir schon gedacht dass das mit der Stundenleistung schwierig wird.


    Ist bei der GRAZE tatsächlich etwas flotter

    Meinst du, es liegt vor allem an der Wasserkühlung? Oder meinst du, es ginge schneller bei dickeren MW?

    Dickere MW wären aber doch mehr Wachs, das doch dann länger braucht, bis es hart wird?!?


    Meinst du, du kannst mal ein Video drehen, wo man mal ein paar MW im Zusammenhang entstehen sieht?

    WENN man nicht zwischendurch auch mal wieder zurecht schneiden müsste, den Abschnitt zurückgeben und aufs erneute Schmelzen warten müßte..


    Zurechtschneiden tue ich erst am nächsten Tag, bevorzugt bei Sonne im Garten oder im Winter vor dem warmen Ofen. Das ginge zeitlich allerdings auch während dem Gießen gut, da fehlt mir momentan nur der Platz in dem Raum.


    Und 20-40% Wachsersparnis ist zumindest MIR nicht egal, angesichts von Preisen nahe 50 EUR pro Kg (Bio-)MW. Energetisch finde ich es auch nicht so dramatisch, nichts ist umsonst im Leben und beim Punkt "eigene Wachsstrecke" ist es mir jeden cent wert, da habe ich schon für überflüssigere Dinge Geld ausgegeben. Ein Umarbeiter macht es auch nicht für lau und verkauft dabei dann auch noch wissentlich oder unwissentlich noch Dinge und Nachteile mit, die ich gar nicht haben will.


    Gruß

    hornet

  • Ich denke schon, dass die Wasserkühlung ein Plus an Geschwindigkeit bringt...aber richtig vergleichen kann ich das halt nicht da ich keine Vergleichsgerät gesehen habe. Ich habe mir das einmal bei einem Vereinskollegen angeschaut der mit einer luftgekühlten von Alfranseder arbeitet und der schaltete den Lüfter gar nicht an. Dauerte aber dementsprechend lange...

    Da ich die dünneren Varianten nicht praktisch gegossen habe, kann ich das nicht vergleichen.


    Habe kein Video gedreht da ich schlecht selber filmen und arbeiten kann...und eine ActionCam habe ich leider nicht. Jetzt wird das wohl auch wieder bis zum Winter brauchen denn mein Wabenlager ist voll...reicht für die TBE!

    [Blockierte Grafik: https://www.hymenoptera.de/sites/hymenoptera.de/files/inline-images/20170604_210808_0.jpg]


    Zurechtschneiden mache ich wenn der Wachseimer fast leer ist.


    Dann wird eine Pause gemacht und geschnitten denn ich habe ja recht viel Verschnitt bei DN 1,5 aus 2x Langstroth. das ist aber ein konzeptioneller Mangel den ich auf meine Kappe nehmen muss - sinnvoller wäre eine DN 1,5-Form aber davon habe halt nur ich was und die anderen sind Neese...das hätte sich auch nicht gelohnt für das zwei-Mal-giessen im Jahr!


    Da meine Immen das Wachs selber machen und sich Wachs meiner Erfahrung nur lausig verkaufen lässt (Endkunden ist echtes Wachs zu teuer und Reinheit unwichtig wohingegen Imker Desinfektion, Zertifikate und Analysen wollen...alles zu kompliziert und teuer), ist mir der Verbrauch halt nicht so wichtig...würde es aber eben auch nicht für 50 €/kg kaufen! Muss man halt für sich abwägen. Gönne mir den Luxus :wink:


    Praktisch eben alles ein Kompromiss...


    Melanie

  • Hi,

    Diesen Winter hatte ich mir mal eine Gießform selber gebaut. Ich brauche die MWs zwar nur für den HR, habe sie aber trotzdem im DadantBR Format gebaut. Die MWs sind ungefähr so dick wie gekaufte, von der Qualität ist auch die der gekauften erreichbar, wenn man, wie hornet schon schrieb, Übung hat.


    Demnächst werde ich mal einen Thread erstellen wo ich den Bau mit bebilderter Anleitung einstell, damit nicht jeder wieder ganz von vorne anfangen muss wenn er sich so ein Teil selber bauen möchte. Zwar ist die Form sicher nicht perfekt, benötigt aber kein Trennmittel, keine Spezialkleber, kostet ca. 50 Euro Material (setzt sich aus dem Abformsilikon und den Aluplatten zusammen). Das "teurste" wird für viele die Arbeitszeit sein.

  • Wir sprechen doch beide vom Bausatz Blauton, luftgekühlt? Und du machst damit 50 MW Dadant-Brutraum in einer Stunde???

    Nein, ich habe eine Eigenbaupresse aus Alu - wassergekühlt.


    Wasserkühlung = Wasservorrat und -kreislauf und der braucht Platz. Alternativ Wasserverschwendung, also aus dem Wasserhahn ohne Kreislauf.

    Wasserschläuche und Pumpen, das auch noch verbinden = für mich furchtbar kompliziert, aufwändig und anfällig für Lecks - gilt sicher nicht für handwerklich Begabte.

    Jup, da brauchts exakt den Platz für einen 40 KG Honigeimer + je ca, 1,7 Meter zu-und abwasserleitung (D = 8mm und einen Extra - Kühler um das wasser auf Zimmertemperatur zu halten, sowie einer mega großen Aqariumpumpe mit einem Verbrauch von ca. 8 Watt.

    In der Tat bedarf es da etwas handwerkliches Geschick. Probleme mit "Lecks" gibt es dabei eher nich:)

    Die Pressen sind somit nicht miteinander vergleichbar. Mir ging es nur um Deine Aussage bez. der "Unhandlichkeit" , Platzbedarf etc. Von einer gleichen Fertigungszahl kann man ja auch nicht ausgehen wenn nur ein Lüfter verbaut wurde. - Dennoch funzen die Pressen rech gut, wie ich bei einem Bekannten schon live erleben durfte. Etwas Fingerspitzengefühl und Einarbeitung bedarf es unbedingt. - wie übrigens bei allen pressen!

    Werde bei Gelegenheit mal Bilder einstellen, aber momentan komme ich einfach nicht dazu.

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Nein, ich habe eine Eigenbaupresse aus Alu - wassergekühlt.

    ok, danke Rottbee, es beruhigt etwas, dass du eine andere Form hast, das schränkt die Vergleichbarkeit ein.


    Aber da die Lieferzeiten lang waren und offensichtlich noch sind, müsste es eigentlich eine Menge anderer Leute geben, die die gleiche Form wie ich verwenden. Ich hoffe mal, dass sich ein paar davon vielleicht auch mal hier melden werden.


    Jup, da brauchts exakt den Platz für einen 40 KG Honigeimer + je ca, 1,7 Meter zu-und abwasserleitung (D = 8mm und einen Extra - Kühler um das wasser auf Zimmertemperatur zu halten, sowie einer mega großen Aqariumpumpe mit einem Verbrauch von ca. 8 Watt.

    also doch genau das, was für mich nach schier unüberwindbarem Bastelhorror und komplexem Geräteverhau klingt ... nix für mich, aber ich beneide dich dafür, dass du sowas kannst! ;)

    Gruß

    hornet

  • hornet: Du hast nur einen Lüfter? ist das eine ältere Version? Die aktuelle hat doch zwei Lüfter. Dabei ist der obere Lüfter so angebracht, dass er bei offener Presse direkt die MW kühlt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das positiv auf den Durchsatz auswirken könnte. Nachteil der Konstruktion: sehr sperrig. Das sperrige ist auch das, was mich bei den wassergekühlten Geräten abschreckt.


    Der Wachsverbrauch scheint mir nicht wirklich entscheidend zu sein. Es fällt eh mehr Wachs an, als man zu MW verarbeiten könnte. Und Kerzen verkaufen sich auch schlecht...

  • hornet Das ist alles kein wirkliches Zauberwerk. Wo ein Wille.... grins


    Was bei mir auch wichtig erschien ist die Wachstemperatur. Gute 80 ° besser 85 sollten es schon sein, UND die MW muss aus der Form solang sie noch "warm" ist, damit sie eben nicht bricht. Mein Wachstopf (Einkochautomat mit Eimer) steht rechts der Form. Da hinein geht auch der Wachsablauf automatisch (Gefälle). Aller ca. 30 Platten stoße ich den mal vom Restwachs frei , und gebe es gleich wieder in den Eimer.

    Links der Presse befindet sich eine Ablagemöglichkeit meist mit 2 Haufen. So nehme ich die neue Platte heraus, und lege sie auf den einen Stapel und ziehe ein Gewicht (Holzplatte in der ca Größe der MWs) auf die neue Platte, wobei die rechte Hand schon wieder zum wachstopf geht... Das wird mit der Zeit zur Rutine und geht frei von der Hand.


    Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin gutes Gelingen und natürlich gaaanz viele MWs 8)


    Gruß Mario

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • hornet: Du hast nur einen Lüfter? ist das eine ältere Version? Die aktuelle hat doch zwei Lüfter. Dabei ist der obere Lüfter so angebracht, dass er bei offener Presse direkt die MW kühlt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das positiv auf den Durchsatz auswirken könnte.


    Der Wachsverbrauch scheint mir nicht wirklich entscheidend zu sein. Es fällt eh mehr Wachs an, als man zu MW verarbeiten könnte. Und Kerzen verkaufen sich auch schlecht...

    joew: Jetzt hast du mich kurz echt erschreckt! Ich könnte eine alte Version bekommen haben?!? :eek:

    Doch dann ist mir zum Glück wieder eingefallen: Nein, ich habe ja tatsächlich noch einen zweiten Lüfter, nämlich den, der von unten bläst! Den vergisst man leicht, da er im normalen Betrieb nicht zu sehen ist.

    Allerdings ist umgekehrt damit der für mich etwas enttäuschende Stundendurchsatz nicht durch zu wenig Lüfter erklärbar.


    Ich habe kein Problem mit Kerzenverkauf. Und ich finde es aus anderen Gründen wichtig, dass die Bienen nicht zuviel vorgefertigtes Wachs vorgesetzt bekommen, sondern lieber mehr selber bauen müssen, ohne gleich Naturbau zu machen, der nicht in meine Betriebsweise reinpasst.


    Rottbee: ja, die Wachstemperatur ist wichtig und liegt bei mir in ähnlichen Bereichen und natürlich lasse ich die MW nicht erkalten, aber härter als frisch gekauter Kaugummi sollte sie natürlich schon geworden sein :)

  • Ich bin erstaunt. Hat mich doch tatsächlich der Hersteller der Mittelwandform, in Folge kurz „Blauton“ genannt, aufgefordert, eine Richtigstellung meines Kommentares zu schreiben.


    Fakt ist, ich habe einen Erfahrungsbericht als Anwender, nicht als Fachexperte oder Testprofi geschrieben. Offenbar habe ich meinen Kommentar nicht ausreichend als ganz persönlichen und subjektiven Bericht gekennzeichnet. Und natürlich sollte es auch kein Werbetext werden. Meine Intention war allein, Interessierten einen Einzeleinblick darüber zu geben, wie ICH mit diesem Gerät bisher zurechtkomme. Andere Geräte können ähnliche Plus- und Minuspunkte aufweisen, schlechter oder besser sein.


    Ich habe keinerlei Interesse daran, ein Produkt ungerechtfertigt schlecht zu machen. Ich habe ebenfalls keinerlei Interesse an juristischen Auseinandersetzungen.


    Aus diesen Gründen und um etwaige Unklarheiten auszuräumen, werde ich noch einmal einige Punkte präzisieren, damit keine Restzweifel oder missverständliche Interpretationen meines Kommentares übrig bleiben.


    Bezug ist mein Posting #36 Mittelwandgiessform wassergekühlt oder luftgekühlt

    in diesem Faden weiter oben.


    Schwarze Schrift = relevante Originalaussage meines Erfahrungsberichtes

    Blau = meine zu diesem Punkt gehörende erläuternde Präzisierung meiner ursprünglichen Aussage oder Antwort auf den Hersteller.


    „Dass die Dämpfe des Klebe-Zeugs während der Aushärtungsphase wirklich ziemlich giftig sind, war mir vorher auch nicht klar.“


    Ich habe die Beipackzettel und die Blauton-Anleitung zur Verarbeitung so interpretiert, dass der Kleber gesundheitsschädlich sein könnte, wenn die Herstellerhinweise nicht beachtet werden (z.B. wenn man die mitgelieferten Einweghandschuhe nicht trägt, den Raum nicht lüftet, direkten Hautkontakt mit der Klebermasse hätte etc.). Mit der Formulierung „wirklich ziemlich giftig“ bin ich tatsächlich etwas über‘s Ziel hinausgeschossen, was zu Missverständnissen führen könnte. Das war nicht meine Absicht, das Gerät ist natürlich NICHT giftig.


    „Und gerade bei der rapid-Geometrie, wo es nur die Grundform hat ohne Stege…“


    Hier habe ich wohl in Unkenntnis einen Fachbegriff falsch verwendet. Die Blauton-rapid-Geometrie hat entgegen meiner Aussage doch ‚Stege’. Diese sind minimal, weshalb man diese leicht übersehen kann. Daher erkläre ich gerne nochmal in eigenen Worten, was ich stattdessen mit dem Begriff „Stege“ gemeint habe. Mittelwände zeigen die Waben mit Zellprägung. Diese besteht aus dem Zellboden, also der Pyramidenform. Bei herkömmlichen Mittelwänden ragen daraus dann die angedeuteten Zellwände hervor, das habe ich mit „Stege“ gemeint.


    Bei der „rapid“-Variante des Bausatzes wurden die Zellwände auf ein Minimum reduziert, was ja nach meinem Verständnis gerade den Vorteil ausmacht, da dadurch Wachs gespart wird, die Mittelwand graziler ausfällt und die Bienen keine womöglich verzogenen Zellwandansätze wie bei anderen Mittelwänden korrigieren, sondern diese komplett selber bauen müssen.


    Was wiederum nicht soooo toll funktioniert, ist die Silikondichtung hinten und an der Seite. Diese Dichtungen reißen leicht, aber man muss sie doch ziemlich nachdrücklich in die Leisten drücken und ziehen, damit keine Lücken sind, denn die sind sehr schlecht im Betrieb.

    Leider verziehen sich die Dichtungen mit der Zeit etwas und es entstehen neue Lücken, beim Korrigieren ist mir dann eine 2x gerissen.“


    Damit wollte ich meine persönliche Erfahrung darstellen, nicht andeuten, dass die Dichtungen generell ungeeignet sind oder gar ein Materialfehler vorliegt. Laut Blauton reißen sie erst bei 200% Überdehnung, d.h. wenn ich ein 10cm-Stück auf 20cm ausdehne. Ich kann mir zwar im Nachhinein nicht mehr vorstellen, so stark gezogen zu haben, doch da sie gerissen sind, muss es wohl so gewesen sein.


    Fest steht, die Dichtungsstreifen können reißen, wenn man sie deutlich überdehnt, was man bei einer dafür notwendigen 200%-Überdehnung sicherlich auch einfach vermeiden kann. Also entweder beim Zusammenbau des Bausatzes oder bei etwaigen Korrekturen des Sitzes der Dichtungen. Bei mir war Letzteres der Fall.


    Denn um die beschriebenen Probleme mit den Lücken abzustellen, habe ich versucht, die Dichtungen erneut einzulegen und noch dichter nach vorne zu bringen bzw. sie gleichzeitig, wie in der Anleitung beschrieben stärker zu stauchen, um sie bauchiger zu machen und so einen besseren Dichtschluss herzustellen. Zwar habe ich damit das Problem tatsächlich vorerst nun weitgehend abgestellt, doch beim Herauspopeln der Dichtung aus der Leiste ist es mir zwei Mal passiert, dass die Dichtungsstreifen durch die beschriebene Überdehnung leider gerissen sind.


    „Diese Dichtungen … aber man muss sie doch ziemlich nachdrücklich in die Leisten drücken und ziehen, damit keine Lücken sind,…“


    Man kann die Dichtungsstreifen durchaus einfach und leicht in die Leisten drücken, dann aber nur schlecht als Ganzes vor und zurück verschieben. Kurzum, man sollte die Dichtungsstreifen besser gleich fest an die endgültige Position in das U-Profil drücken.


    Die Gefahr, dass die Dichtungsstreifen einreißen ist bei mir erst aufgetaucht, als ich die Dichtungsstreifen wieder entnehmen wollte (wegen s.o.). Es könne auch sein, dass ich den Silikonstreifen irgendwann davor unbemerkt etwas beschädigt habe (kleine Risse) und dadurch einen Abriss schon vor der 200%-Grenze verursacht habe. Wenn man das bemerkt hat, muss man beim Entnehmen natürlich vorsichtiger sein.


    Ein paar Fallstricke hat es darüber hinaus schon und man sollte schon alles 2x messen und gedanklich durchspielen, ehe man wirklich schneidet und klebt, sonst sind schnell sehr schwer zu korrigierende Fehler gemacht.“


    Ich wollte und will damit betonen, dass man alles durchdenken und planen und entsprechend nach Anleitung durchführen muss, lieber noch ein 2. Mal lesen und nachdenken. Ich wollte dem Hersteller nicht unterstellen, dass er absichtlich Fallstricke gelegt hat.

    Ich selbst bin eher der Typ, der lieber ein fertiges Produkt kauft, aber ich wollte eben genau diese Matrize (was ich übrigens bis heute für mich die richtige Entscheidung war). Wenn aber schon Bausatz, dann den vom gleichen Hersteller.


    Ich denke, mir ist trotzdem kein Verschneiden oder Verkleben passiert, die Passgenauigkeit ist sehr gut und es entstehen schöne Mittelwände, die auch sehr schnell und ohne Verbau oder sonstige Fehler von meinen Bienen angenommen und ausgebaut werden.


    Des Weiteren hätte zumindest ich mich noch über einen ganz einfachen Hinweis gefreut, einen einzigen Satz, der mehr ein netter Service wäre, ohne den es aber natürlich auch geht. Nämlich der Hinweis, welchen der acht Wechselstecker des mitgelieferten Netzteils man nehmen sollte.


    Als Elektrik-Dummie war mir außerdem nicht klar, dass der falsche Stecker bei Gleichspannung keinen Schaden anrichten kann, sondern der Lüfter dann eben einfach nur funktioniert oder eben nicht funktioniert.


    Soweit meine ergänzenden Zeilen, ich hoffe, dass damit alle Unklarheiten für alle Seiten beseitigt sind.


    Gruß

    hornet

  • Hallo hornet,


    erstmal danke in erster Linie für deinen ehrlichen ERFAHRUNGSBERICHT im ersten Post, der für jederman klar erkennbar deine eigene Meinung dargestellt hat, so wie es eigentlich bei jedem Post im Forum ist. Du hast darin die positiven und negativen Seiten der Gießform aus deiner Sicht recht nüchtern beleuchtet. Man bekommt weder den Eindruck, du wölltest das Produkt schlechtmachen noch bewerben.


    Dass der Hersteller wegen dem #1 Post dich anschreibt, offenbar weniger um dir Unterstützung zu bieten, mutet wirklich komisch an. Jeder weiss, dass einer von den Jungs hier aktiv ist. Das Forum ist zudem jedem zugänglich. Weshalb man hier nicht die Möglichkeit wahrgenommen hat, direkt auf deinen Post zu antworten, wird mir nicht klar. Denn so machen seriöse Hersteller das üblicherweise, es fördert das Vertrauen ins Produkt und ist auf eine gewisse Art auch Werbung.

  • Was bin ich froh, meine Gießform für wenig Geld selbst gebaut zu haben...

    Verkäufer gibts, unglaublich! Und ich dachte es wäre ein Phänomen der Ossis zu Ossi Zeiten gewesen, nicht zu erkennen, das der Kunde König ist! Naja, damals konnte man sich den Verkäufer auch oft nicht aussuchen, aber das ist in diesem Fall ja zum Glück nicht mehr so.


    Übrigens um beim Thema zu bleiben, meine Form ist nicht Wassergekühlt, sondern ganz ohne Kühlung, also Luft, wenn man so will, aber ohne Lüfter. Ca.12 MW pro Stunde und aufgepinselter Wodka als Trennmittel. Die Mittelwände sind dafür aber super und werden gerne von den Bienen zu geschlossenen Brutbrettern oder Honigwaben ausgebaut, Dafür lohnt sich jeder nötige Zeitaufwand.