Kieler Begattungskästchen wässern

  • ...auch die Aufsatzzargen sind nicht so toll, wie sie im Katalog aussehen. Die Bienen bauen die Waben von oben an die Oberträger von unten fest.

    Kruppi hat keine Aufsatzzargen sondern Futterzargen. Da entfällt dieses ansonsten richtige Argument.

    Gruß Ralph

  • kleines Update:

    Die Futterzargen sind wirklich Klasse. Ich habe letzte Woche Freitag morgens die ersten zwei Königinnen untergebracht und brauchte mich nicht mehr darum kümmern. Wasser sprühen braucht man da nicht, im Gegenteil, es ist sogar etwas Schwitzwasser aus den Kästchen raus gekommen. Bei den nächsten kann das Futter ruhig dicker sein und ich stell noch was drunter, damit ich nicht den Fußboden wischen muß...:)

    Heute morgen wurden sie nun aufgestellt, hab vorher noch schnell ein Bild für euch gemacht:


  • Ich denke mal bei 1:1 Zuckersirup sind die Bienen mit genug Wasser versorgt, und können gut bauen, oder sollte noch mehr verdünnt werden? Oder weiniger? Je nach Wetter?

    Meine Mischung war jetzt irgendwo zwischen 1:1 und Zucker 2:1 Wasser, also schon weitaus dicker als 1:1. Das heißt, normaler Futtersirup oder dicker Zuckersirup müßte optimal sein.

    Ich denke mal, für die Futterflaschen in den Kunstschwarmkörben sollte dann das gleiche gelten?

  • Wie machst du das mit dem Befüllen der Kästchen?

    Hier werden die Bienen auch von unten zugegeben, oder? Setzt du dann den Futteraufsatz erst mal leer drauf und gibst später Futter dazu?

    Und wie setzt du die Königin ein? Von oben geht ja nicht wegen des Aufsatzes??


    Fragen über Fragen....

    :)



    Alex

  • Die kann man ganz klassisch durchs Flugloch einmarschieren lassen.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Bei mir sah das gestern so aus:


    Ich befülle die Begattungskästen immer von oben. Zuerst bereite ich den Futtertrog vor und lege die Oberträger bei Seite. Dann Stoße ich die nassen Bienen nochmal zusammen. Dann nehme ich eine Königin aus dem Nikotkäfig und leg sie auf den Boden des Kieler Kästchens.


    Dann kommt sofort eine gehäufte Kelle Bienen drauf, dann schnell die Oberträger und zu...

    Bei diesen 4 Kästen könnte man das Futter natürlich auch zum Schluß einfüllen, aber mit den anderen 10 Kästen, die danach kamen ging das nicht, weil da überall nur innen ein Futtertrog ist. Bei den selbst gebauten ist selbst der schon undicht und kann nur mit Teig befüllt werden.


    Ein kleines Problem hatte ich jetzt aber:

    Normaler Weise breche ich nach dem Schlupf der Königinnen immer erst mal die leere Weiselzelle ab und häng sie zurück in die Brutbox. Dort im dunkeln krabbeln sie auch meist nur im Käfig herum. Diesmal hatte ich allerdings Zellen mit besonders großem Loch drin gelassen, weil ich keine Gefahr darin sah, das sie zurückkrabbeln und stecken bleiben könnten. Nun fanden die Königinnen daußen auf dem Gartentisch aber die Helligkeit nicht so toll und sind deswegen in diese stehen gelassenen Zellen gekrabbelt und ließen sich nicht mal durch Aufklopfen des Käfigs da wieder heraus befördern!


    Es blieb mir nichts anders übrig, als die Zelle mit Königin vorsichtig abzubrechen, damit sie vorwärts wieder raus kommt:


    Also in Zukunft werde ich wieder, alle geschlüpften leeren Zellen entfernen.

    Die Schlupfrate war übrigens sehr gut. Nur eine von 20 Königinnen hat es nicht geschafft. 5 Königinnen wurden schon vorgestern als Krabbelzellen eingeweiselt und 14 kamen gesten in Begattungskästchen. Die Bienen dafür stammten aus Honigräumen von 4 verschiedenen Völkern, von denen ganz nebenbei schon mal 30 Kg Honig geerntet werden konnte. Das ging ratz fatz, weil ich jetzt mal ausprobiert habe, mit dem Heißluftföhn zu entdeckeln, Hammer! Dagegen kann man das elektrische Entdecklungsmesser ja echt vergessen, es sei denn, man will möglichst viel Wachs produzieren.