Ausbruch AFB in Lübeck

  • Mir erschliesst sich dieses vermenschlichte Sperrgebiet bei der Biene nicht.

    Nicht nur den letzten Teil lesen. Das ist eine komische Grenze zwischen den Kreisen HL und RZ. Inzwischen haben beide Amtsveterinäre einen Sperrbezirk ausgerufen und wenn man die Puzzleteile zusammenfügt hat man immerhin schon was rechteckiges. Und das ist nur eine Kreisgrenze! Was ist bei Bundeslandgrenzen oder gar den Bundesgrenzen, kann man sich einem französischem AFB-Sperrbezirk durch Flucht nach Deutschland entziehen?

  • Der Landesverband in Segeberg weiss da offensichtlich auch nichts von...!

    Der Imkerverband Schleswig-Holstein stellt das übrigens immer noch nicht ordentlich dar, der Hinweis auf RZ ist nur im Titel ersichtlich, aber eine zusätzliche Verlinkung auf RZ fehlt . Bürgerfreundlich wäre eine gemeinsame Karte und auch ein gemeinsames Vorgehen der Amtstierärzte.

    Zitat

    Herzogtum Lauenburg - (Lübeck) - Niendorf & Vogelsang

    In einem Bienenstand in Lübeck-Niendorf bzw. Lübeck-Vogelsang wurde am 09.05.2017 die Amerikanische Faulbrut der Bienen amtstierärztlich festgestellt.

    Weitere Informationen: bekanntmachungen.luebeck.de

  • Veterinärämter sind nur für bestimmte Gebiete zuständig. Nur dort können sie Sperbezirke aufsetzen. Deshalb folgen diese oft den Kreisgrenzen. Ich kann diese Diskussion hier nicht nachvollziehen. Wenn ihr Euren Standort rechtskonform gemeldet habt, bekommt Ihr automatisch eine schriftliche Aufforderung zur Untersuchung der Futterkranzproben. Habt Ihr Euren Standort nicht gemeldet müsst Ihr Euch selber über die Grenzen des Sperbezirks informieren und falls Ihr drin liegt spätestens 2 Wochen nach bekanntgabe beim Amt melden. Dann folgt hoffentlich auch das Bußgelde für die unterlassene Standortmeldung.

  • Veterinärämter sind nur für bestimmte Gebiete zuständig. Nur dort können sie Sperbezirke aufsetzen. Deshalb folgen diese oft den Kreisgrenzen. Ich kann diese Diskussion hier nicht nachvollziehen.

    Vernünftig im Sinne der Bürger handelnde Verwaltungen von Nachbarkreisen würden GEMEINSAM eine SperrgebietsVO herausbringen. Wenn die "Gesetzeslage" das nicht vorsieht, wäre die zu ändern oder Kreativität gefragt. Aber die ist manchmal bei Behörden Mangelware, ebenso wie der Sachverstand bzgl. Bienenseuchen je nach Vet-Amt sehr unterschiedlich sein kann.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Veterinärämter sind nur für bestimmte Gebiete zuständig. Nur dort können sie Sperbezirke aufsetzen. Deshalb folgen diese oft den Kreisgrenzen. Ich kann diese Diskussion hier nicht nachvollziehen. Wenn ihr Euren Standort rechtskonform gemeldet habt, bekommt Ihr automatisch eine schriftliche Aufforderung zur Untersuchung der Futterkranzproben. Habt Ihr Euren Standort nicht gemeldet müsst Ihr Euch selber über die Grenzen des Sperbezirks informieren und falls Ihr drin liegt spätestens 2 Wochen nach bekanntgabe beim Amt melden. Dann folgt hoffentlich auch das Bußgelde für die unterlassene Standortmeldung.

    Moin Moin!


    M.E.n. geht es nicht um mangelnde Information, vielmehr darum, dass es nicht möglich ist, einfach mal einen Kreis zu ziehen, z.B. vom Landesverband. Google.maps bietet ja auch Entfernungsmessungen an, so dass es sicher kein Problem für ein Imker sein dürfte, da mal zu prüfen ob nun betroffen oder nicht.

    Zitat

    In einem Bienenstand in Lübeck-Niendorf bzw. Lübeck-Vogelsang wurde am 09.05.2017 die Amerikanische Faulbrut der Bienen amtstierärztlich festgestellt.

    Weitere Informationen: bekanntmachungen.luebeck.de

    Komisch, in der Zeitung steht, amtliche Bekanntmachung vom 05.05.2017, Veröffentlicht am 10.05.2017

    Habe nochmal geschaut, am 09.05.2017 wurde die Bekanntmachung auf die HP der Stadt HL aufgenommen, was das Datum erklärt.

  • Deshalb folgen diese oft den Kreisgrenzen.

    Nur die Bienen halten sich idiotischerweise nicht an diese Grenzen. Im vorliegenden Fall haben wir es

    1. mit einem äußerst ungewöhnlichen Verlauf der Kreisgrenze zu tun,
    2. nicht der übliche Zirkelschlag um die Infektionsquelle geschlagen wird und
    3. die zuständigen Amtstierärzte in HL und RZ zeitlich nicht synchronisiert gesperrt haben.

    Der Imker-Landesverband hat bis heute nur die Sperrung aus HL verlinkt. Wenigstens hier hätte man mal im Interesse der Imker kreisübergreifend veröffentlichen können.

  • "M.E.n. geht es nicht um mangelnde Information, vielmehr darum, dass es

    nicht möglich ist, einfach mal einen Kreis zu ziehen, z.B. vom
    Landesverband. Google.maps bietet ja auch Entfernungsmessungen an, so
    dass es sicher kein Problem für ein Imker sein dürfte, da mal zu prüfen
    ob nun betroffen oder nicht."

    Mein Gott ! Dann zieht Euch selber mit dem Zirkel einen Kreis um die Ausbruchsstelle und dann weiß jeder ob er was zu befürchten hat. Bienenflugradius von 1-3 km bedeutet nicht, dass Bienen nur Kreisflächen befliegen. Ordentliche deutsche Biene, speziell die auf DNM, hat sich an die gesetzlichen Zuständigkeiten und somit an die Kreisgrenzen zu halten ! Basta.

  • Ordentliche deutsche Biene, speziell die auf DNM, hat sich an die gesetzlichen Zuständigkeiten und somit an die Kreisgrenzen zu halten ! Basta.

    Aber das Problem sind ja die klösterlichen Engländer oder die Slowenier, die halten sich einfach nicht an die Regeln :)

  • Mein Gott ! Dann zieht Euch selber mit dem Zirkel einen Kreis um die Ausbruchsstelle und dann weiß jeder ob er was zu befürchten hat. Bienenflugradius von 1-3 km bedeutet nicht, dass Bienen nur Kreisflächen befliegen. Ordentliche deutsche Biene, speziell die auf DNM, hat sich an die gesetzlichen Zuständigkeiten und somit an die Kreisgrenzen zu halten ! Basta.

    Verstehe gerade weder den Ton, noch das Ansinnen. Was ist dein Begehr? Hilf mir!;)


    Jeder weiss sich sicher selbst zu helfen und der verkrustete Verwaltungsapparat scheint entsprechend davon aus zu gehen. So what!

  • "Verstehe gerade weder den Ton, noch das Ansinnen. Was ist dein Begehr? Hilf mir!;)"


    Es soll Dir geholfen und Dein Leid gemindert werden: es handelt sich um eine ironische Aufarbeitung des Themas meinerseits.

  • Es soll Dir geholfen und Dein Leid gemindert werden: es handelt sich um eine ironische Aufarbeitung des Themas meinerseits.

    Hier erleidet niemand ein solches Problem, als dass es einer Hilfe deinerseits bedarf.


    Du hast leider in keiner Weise zur Leidminderung beigetragen, ausser dich in einen Dialog "betroffener" Imker einzumischen. Gehalt = Null!


    Aber dennoch danke, für die Anteilnahme an meinem "Leid". ;)