Risse in den Beuten

  • ganz feinen holzstaub (z.b. vom schleifen) mit wasserfestem Leim mischen, mit einer Spachtel bissle rein drücken, evtl zusätzliche Schrauben rein drehen? Bei der Holzstärke ca 3,5 x 35 mm Edelstahlschrauben, vorbohren mit max. 2 mm verhindert ausreißen des Holz.

    zweite Wahl zum Leim/Holzstaubgemisch wäre eine Holzpaste

    MfG

    Flo

  • Na das sind ja ganz deutlich aufgegangene Leimfugen, weil der D3 Leim die nicht zusammenhält...:rolleyes:


    Mal ernsthaft: da hat Dir jemand Beuten aus ganz schön nassem Holz verkauft. Hast Du die umgestellt oder war das Wetter so viel besser?

  • Standplatz schon immer der selbe, sonniges Plätzchen hinten im Garten. Man geht ja davon aus, dass die Hersteller das Holz schön trocknen lassen, bevor sie es verarbeiten. Wusste nicht, das man sich als Imker, noch mit Holz Verarbeitung ect. Auseinander setzten muss. Mann bzw. Frau rechnet beim Beuten Kauf doch nicht mit sowas. Der Anschiss lauert überall. Aber man lernt ja gerne dazu. :/

  • DAS Holz war garantiert nicht trocken, die Risse kann man spachteln mit wasserfesten Holzkitt, aber die werden immer wieder Risse bilden, ich würde mal mit dem Hersteller reden,


    Gruße aus Werden wo der Kamin mollig blubbert

  • so bleibt es doch formal ungeeignet.

    So lang es nicht ständiger beregnung ausgesetzt ist, ist alles okay. Klar wäre D4 noch besser geeignet, aber es geht auch mit D3 - wie man z.B. bei meinen sehen kann. Bei gekauften Zargen kann man nie wissen was die da verkleben....

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Na das sind ja ganz deutlich aufgegangene Leimfugen, weil der D3 Leim die nicht zusammenhält...:rolleyes:


    Mal ernsthaft: da hat Dir jemand Beuten aus ganz schön nassem Holz verkauft. Hast Du die umgestellt oder war das Wetter so viel besser?

    wenn die tatsächlich nasses Holz verarbeiten, würde mich wohl auch eine ungenügende Verleimung durch D2, oder zu wenig Pressdruck nicht verwundern.

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Es ist aber absolut nicht möglich, dass zu nass verarbeitetes Holz (in der Stärke) drei Jahre fasergesättigt bleibt und dann beschließt, jetzt mal zu trocknen und dabei zu reißen...

    Stimmt, und du als Zarge kannst ja mitreden:)

    Aber mal im Ernst, schau dir mal das Bild 20170508_176728. genauer an. Was fällt da auf?

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Ja, ja, rechte seite innen. Das ist ja aber hier aber nicht das Problem.

    Ich denke, das Holz war zu nass. Aber gerissen ist es bestimmt (unbemerkt) schon nach einigen Wochen/Monaten.

    Zu den drei Jahren hätten wirklich nur die Leimfugen gepasst.

  • Es ist aber absolut nicht möglich, dass zu nass verarbeitetes Holz (in der Stärke) drei Jahre fasergesättigt bleibt und dann beschließt, jetzt mal zu trocknen und dabei zu reißen...

    Und woran liegt es dann, wenn es jetzt reißt? Eine Leimfuge ist es ja nicht.

    Ausserdem braucht es nicht fasergesättigt zu sein. Es reichen schon wesentlich kleinere Holzfeuchtedifferenzen zur Rissbildung.

  • Wie gesagt, stehen dort seid drei Jahren. Der Standort ist sehr sonnig. Und jetzt aufeinmal reissen sie ein? Meine übrigen Honigzargen die noch nicht auf den Beuten sind,sind alle tip top.Kein einziger Riss jedenfalls nicht auffällig sichtbar.

  • Ausserdem braucht es nicht fasergesättigt zu sein. Es reichen schon wesentlich kleinere Holzfeuchtedifferenzen zur Rissbildung.

    Ist das bei Dir so?

    Ich will hier nicht klugscheißern, aber ich mach beruflich nix anderes als handwerkliche Vollholzverabeitung. Durch meine Werkstatt geht schon so der eine oder andere Kubikmeter Holz, auch immer mal wieder einer, der zu Bienenkästen wird.

    Holzfeuchteänderungen von einigen Prozent führen nicht zu Rissen, wenn die Konstruktion entsprechend ist.