Flugkeil entfernen ja oder nein

  • Warum sollen die Bienen bei komplett offenem Flugloch fächeln.

    Warum sollen sie überhaupt? Damit keinimker glücklich ist?

    Warum den Bienen nicht Arbeit ersparen, wenn es so einfach möglich ist?

    ... und wie einfach geht es nun?

    Bitte! Ich habe gedacht, dass das so das natürliche Verhalten ist.

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Meine Frage an die Dadantler mit Schied wäre, wie gestaltet ihr das Flugloch ?


    Falls der Keil entfernt wird, ist ja der Teil hinter dem Schied fast komplett Bienen leer. Ich gehe mal davon aus, dass 7-8 Waben im Brutraum sind, das sind bei einem 12er Dandantbeute 4-5 Rähmchen an leerem Raum hinter dem Schied. Für mich wäre das wie ein großes Scheunentor, wo man relativ unbemerkt und unbewacht eindringen könnte. Der Honigraum wäre so auch leicht zu erreichen.


    Wäre es hier nicht sinnvoll das Flugloch an die Größe der geschiedeteten Waben anzupasse?


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Ich arbeite mittlerweile bei den Völkern, die nicht groß wandern sollen, mit 2 Schieden. Hat (für mich) mehrere Vorteile: Ich kann mich bei der Kontrolle von beiden Seiten ans Brutnest rantasten, bekomme die Honigräume gleichmäßiger gefüllt, ohne die Honigräume großartig drehen zu müssen und habe das Brutnest mittig, also immer direkt vorm Brutnest. Als Keil habe ich da das ganze Jahr den Standardkeil mit eingefräster Öffnung drin, Sommer wie Winter.


    Bei den Völkern, die wandern, muss man den Block halt ein beiden Seiten gegen verrutschen sichern. Theoretisch drücken zwar die Honigräume die Rähmchen von oben fest, so dass die sich nicht allzu groß bewegen sollten. Praktisch sorgen aber die Erschütterungen auf dem Hänger doch für etwas Bewegung. Und bevor mir da was runter fällt, hau ich lieber nen Nagel mehr rein.

  • Warum sollen die Bienen bei komplett offenem Flugloch fächeln.

    Warum sollen sie überhaupt? Damit keinimker glücklich ist?

    Warum den Bienen nicht Arbeit ersparen, wenn es so einfach möglich ist?

    Man kann es den Bienen aber auch schwer machen, indem man das "Flugloch" mit einer Röhre von der Kastenfront hinaus zieht.;)


    Aber warum denn Einfach, wenn es Kompliziert auch geht. Die Bienen, passen sich an die bauliche Sytuation schon an......


    Lg Sulz.

  • Wie Timo benutze ich zwei Schiede.

    Der Grund war zunächst bessere Dämmung im Winter und Frühjahr, wollte die Völker von der kalten Außenwand weg haben.

    Jetzt führe ich die Völker mittig und nehme den Fluglochkeil eigentlich nie raus, hab hier keine Massentrachten, und dadurch ist das Flugloch auch mittig. Die Räume hinter dem Schied enthalten immer Rähmchen.

    Bin bis jetzt zufrieden damit.

    Anfänger seit langem...:) , Zander 1,5, Umstellung auf Naturwabenbau,

  • Wie Timo benutze ich zwei Schiede.

    Der Grund war zunächst bessere Dämmung im Winter und Frühjahr, wollte die Völker von der kalten Außenwand weg haben.

    Im Lehrgang vor 6 Jahren ( und nicht nur dort) habe ich gelernt, dass die kalte Beutenwand nicht stört.


    Nun lese ich öfter von einem zu groß bemessenen Flugloch und von Dämmung der kalten Beutenwand (?).

    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Was soll schon wieder diese Stichelei, kannst Du das nicht lassen? Bring was an Fachwissen hier rein, aber stör nicht dauernd mit Deinem Unsinn.


    Gruss

    Ulrich

    Danke!

    Nur ich stichle?


    Nein, ich wollte nur den Stand der Erkenntnisse zu Flugloch und Bodengestaltung erfragen.


    Aber ich lasse das fragen, das behaupten und habe keine Meinung.

    Werdet oder bleibt glücklich

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

    Einmal editiert, zuletzt von keinimker () aus folgendem Grund: Eine Ergänzung hat nicht geklappt

  • keinimker :

    Komm schon, hör auf zu schmollen :) !

    Es scheinen sich doch offener Boden, variables Flugloch und Bodeneinschub bewährt zu haben ?!

    Und ich sehe auch keine große Störung, wenn ich den Keil entnehme/ anpasse .

    Das scheint die Bienen scheinbar NULL bis -1 zu stören...

    Ich reiß doch nichts auseinander.


    Da stört doch jeder Hagelschauer mehr...

  • Danke Beehulk,

    OT: ich schmolle nicht! Mich ärgert nur, dass auf eine ehrlich gestellte Frage so reagiert wird.

    Weder ..., noch ... wissen es wirklich welche Wirkungen die Veränderungen an der Beute auf die Bienen haben. Nicht ohne Grund wird gesagt, dass ein Volk noch einem Eingriff etwa einen Tag braucht, um wieder den "Originalzustand" herzustellen.

    Am Flugloch / -schlitz orientiert sich das Brutnest. Was macht das Volk wenn das Flugloch verändert wird?

    Aber ist "stichle" ...

    OT Ende


    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Am Flugloch / -schlitz orientiert sich das Brutnest. Was macht das Volk wenn das Flugloch verändert wird?

    An meinem Standort, orientieren die Bienen das Brutnest NICHT am Flugloch.

    Wenn das Flugloch verändert wird, dann machen die Völker bei mir genau das gleiche, was sie innerhalb von 24 Sunden jeden Tag auch tun......Sie passen sich an Temperatur, Wind, Wetter.....Und an vieles mehr an.


    Wenn ich z.B heute den Bienen etwas Gutes hätte tun wollen, dann hätte ich zu Mittag die Fluglöcher auf "Scheunentorgrösse" öffnen müssen, und sie gegen Abend bei dem kalten Wind, wieder "Klein" machen.

    Bei der momentan "mittleren" Fluglochgrösse, gab es zu Mittag einen Stau, welcher aber von den Bienen durch das Vorhanden sein von Flugbrettern bei meinen Kästen recht gut bewältigt werden konnte.....Am Abend, war das Flugloch dann halt unbesetzt.


    keinimker .

    Ist damit deine Frage beantwortet?


    Lg Sulz.