Flügeldeformationsvirus

  • Ralph, bitte lese was in den Beiträgen #37 und #38 steht und sehe den Widerspruch, in welchem Frau G. rotiert.
    Sapere aude.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Soweit ich verstanden habe, ist Frau Prof. Genersch Bienen-Virologin. Ihre Haupttätigkeit im LIB Hohen-Neuendorf besteht darin, Untersuchungen mit einem dort entwickelten Vervielfältigungsverfahren an allen bekannten Bienenviren durchzuführen. Unter anderem analysiert sie den Virenbefall von eingesandten Bienenproben. In Schulungen berichtet sie aus ihrer täglichen Praxis. Dadurch wirkt sie auf mich glaubwürdig.

    Was soll ich denn nun aus den Beiträgen #37 und #38 entnehmen? Soll ich meine eigenen Beobachtungen aus 2016 an dem Brut-Sammler-Sammler, die eine Heilungsmöglichkeit durch Varroabekämpfung bestätigen, zugunsten von Hörensagen verwerfen?

    Gruß Ralph

  • ...Soll ich meine eigenen Beobachtungen aus 2016 an dem Brut-Sammler-Sammler, die eine Heilungsmöglichkeit durch Varroabekämpfung bestätigen, zugunsten von Hörensagen verwerfen?

    Hä, Heilungsmöglichkeit?
    Das gehört zu den Zuchtmaßnahmen...

    Und an den Ursachen wird nicht gerüttelt.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • ...

    Was soll ich denn nun aus den Beiträgen #37 und #38 entnehmen? Soll ich meine eigenen Beobachtungen aus 2016 an dem Brut-Sammler-Sammler, die eine Heilungsmöglichkeit durch Varroabekämpfung bestätigen, zugunsten von Hörensagen verwerfen?

    Gruß Ralph

    ???
    Habe ich mich in #38 in diese Richtung ausgedrückt?

    Ich habe auf eine Nachfrage mit Bezug auf eine diffuse/unvollständige Aussage zum Anteil der Milbe am WDV aus einem [hiesigen] Vortrag geantwortet, der in einem anderen Vortrag [andernorts] ebenfalls Thema war. Von verwerfen und "auf Hörensagen vertrauen" war von mir keine Rede. Zu irgendwelchen Maßnahmen oder Nicht-Maßnahmen hatte ich nichts geschrieben, weil dazu nichts im Vortrag mitgeteilt wurde...


    e:

    der verlinkte Artikel zum italienschen Forscher gibt auch nichts stichhaltiges her, was man als "missing link" zwischen Varroa/DWV/Giftstoffe/Bienensterben interpretieren könnte. Auch drumherumgerudert, war aber evtl. auch gar nicht die gestellte Aufgabe an den Forscher. Ist nur auffällig, dass solche Sachen bei den ganzen Versuchsanordnungen/-prozessen nie auch nur mal zufällig nachgewiesen werden...


    Gruß Andreas

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von AndreasH ()

  • Ein Gedanke,

    Anfang der 80 ziger wurden die Neos in Japan erfunden und ausgebracht.

    Mitte der 80 ziger tauchte der Flügeldeformationsvirus erstmals(auf dieser Welt) in Japan auf.

    Ein Schelm wer böses denkt.

    Grüsse

  • 1.Das Märchen des Flügeldeformationsvirus,


    mein Versuch Juni 2016.Volk mit FDV abgeschlagen auf Mittelwände gesetzt ,Brutwaben eingeschmolzen.


    Volk behandelt mit Oxalsäure gut eingesprüht, zwei Tage Kellerhaft ohne Futter.


    3.Tag kräftig gefüttert, Einzelaufstellung.


    Nach guten drei Wochen erste Bienen schlüpfen wieder mit verkrüppelten Flügeln!


    Am Abend nach Bienenflug Volk verschlossen und Abgeschwefelt.


    Brutwaben entdeckelt und Brut ausgeklopft gesamtes Volk mit Wasser und Spülmittel im Doppelsieb ausgewaschen.


    Ergebnis 5 Varroamilben im gesamten Volk !!!!!!!


    Diese geringe Milbenzahl kann diese verkrüppelten Bienen nicht auslösen.

    2.Es lies mir keine Ruhe.


    Anfang der 80ziger wurden die Neos in Japan erfunden und ausgebracht.


    Mitte der 80ziger tauchte der Flügeldeformationsvirus (erstmals auf der Welt) in Japan auf.

    Ein Schelm wer böses denkt.

  • 1.Das Märchen des Flügeldeformationsvirus,


    mein Versuch Juni 2016.Volk mit FDV abgeschlagen auf Mittelwände gesetzt ,Brutwaben eingeschmolzen.


    Volk behandelt mit Oxalsäure gut eingesprüht, zwei Tage Kellerhaft ohne Futter.

    ....

    Hallo,


    mir ist nicht klar, was diese Faulbrutsanierung in Bezug auf DWV bringen soll. Die Ammenbienen sind ja die gleichen und die haben danach genauso den Virus im ganzen Körper (und im Futtersaft) wie vor dieser Prozedur. Evtl. waren auch bereits die Eier der Königin infiziert.


    Du hättest mit dem Abschwefeln noch etwas warten können, oder waren etwa alle schlüpfenden Bienen krank?


    Was hat das nun genau mit Neonicotinoiden zu tun. Insbesondere jetzt wo diese zumindest teilweise verboten sind?


    Viele Grüße aus Oberbayern


    Philipp

  • Klar hätte ich warten können. Aber das beinhaltet immer auch Risikos wie Räuberei, einbetteln bei gesunden Völkern etc.

    Ob alle schlüpfenden Bienen befallen waren kann ich nicht sagen. Was sehr deutlich war, dass die Wabengassen sehr spärlich bedeckt waren. Z.b. Hornissen oder Wespen gingen ein und aus.

    "....auch bereits die Eier der Königin infisziert". Ich denke wenn diese infisziert sind, dann via Sperma bei der Begattung!?

    Neonic's: Es kann sein, dass der Virus latend im Volk war und dass durch in Berührung kommen mit Neonicotinoden das Immunsystem/Abwehr zusammen brechen kann. Vorher konnten sie den Virus noch in Schach halten. Das könnte erklären, warum die Symtome vorher nicht erkennbar waren, da das Volk letzes Jahr nicht richtig in die Gänge kam im Vergleich mit den Anderen.

  • Hallo Philipp

    Faulbrutsanierung darum (zwei Tage ohne Futter) das der Futtersaft in der Biene verbraucht ist.

    Abschwefeln des halb um die Milben im Restvolk und der Brut zu bestimmen.

    Wenn der Virus in den Ammenbienen und in den Eiern steckt was willst du sonst tun?


    Hier noch einige Info:[ssl.lux01.de]


    Viele Grüße vom Bodensee


    Imkerjojo