Wabenhygiene

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    Hallo Hornet, ich mache es genauso wie Du.

    Kikibee

    Ich möchte auch so eine Imkersgattin: zum Hinterherputzen, Entdeckeln, Einlöten und Abendessen kochen. Ach ja, vermarkten darf sie gerne auch.

  • Aber um Gottes Willen, warum macht ihr das denn ÜBERHAUPT?:eek::eek:

    Wozu soll man denn die Rähmchen systematisch und regelmäßig desinfizieren?!?

    Bin ich Teil einer Minderheit?

    Gruß hornet

    Bist du hoffentlich nicht!

    Ausschmelzen, abkratzen, sortieren (nochmal nehmen oder Lagerfeuer),

    fertig.

    Den Bienen gefallen solche Rähmchen garantiert besser.

  • Moinsen Hornet,


    einziger Nachteil solcher Rähmchen - die kleben noch an vielen Stellen und versauen das Wohnzimmer, wo ich sonst neue Rähmchen beim Fernsehen einlöte ;-)


    Gruß

    Frank

  • Nicht nur sauber, sondern auch rein. ^^


    Die Werbeindustrie hat mit ihrer Konditionierung der Massen halt ganze Arbeit geleistet.


    Ich überlasse das Putzen den Bienen 8o

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • PPS: Hat schon mal jemand versucht, Rähmchen mit normalem Geschirrspülmittel zu reinigen?

    ... habe ich versucht, es bringt leider nicht das gewünschte Ergebnis. Sog. Trester-Reste bleiben als schwarze Spuren hängen, auf dem der Schimmel dann einen guten Nährboden findet. Insofern mal die graue Masse zwischen den Ohren einschalten:


    1. NaOH in verdünnter Form im geschlossenen Kreislauf anzuwenden, ist ungefährlich, zumal die Oberflächenmaterialien in der Spülmaschine das aushalten.


    2. Bei ausreichend alkalischem Milieu werden die Eweißreste (Nymphenhäutchen etc.) in dren Bestandteile (Aminosäuren) zersetzt und lösen sich damit auf.


    3. Bei der Abgabe in die Kanalisation wird die alkalische Lauge, gepuffert durch die Aminosäuren (s.o.) und durch ubiquitär im Abwasser vorkommende säurepuffernde Substanzen neutralisiert, so dass die Kläranlagebiologie nur noch Salze "sieht", die ggf. noch als Nahrung für die Bakterien dienen


    4. Man kann alles einordnen in Kategorien, die ein Problem erzeugen, ohne dass es praktisch eines gibt.


    Habe fertig


    Rainer

  • PPS: Hat schon mal jemand versucht, Rähmchen mit normalem Geschirrspülmittel zu reinigen?

    Das geht, ist aber nicht so berauschend. Viel besser wird es mit Waschpulver, jedoch verbleibt hier ein "Duft" - daher mehrmals spülen.

    Am besten funzt das eben doch mit Natron, oder auch mit Soda. Ätznatron würde ich nicht nehmen wollen...

    Kein Böses Wort, keine solche Tat könnten mich so hart treffen wie der ungläubige Blick meiner Hunde!

  • Hallo,

    habe heute auch versucht Rähmchen mit der Spülmaschine und Ätznatron zu spülen.

    Das Ergebnis war wie beim manuellen Spülen mit Ätznatron im Wurstkessel:

    Auf allen Rähmchen war noch einiges an weißer schmieriger "Wachsseife" die anschließend per Hand und Wurzelbürste aufwendig im Wasser Bad abgebürstet wurde.


    Auch ein zweiter Spülmaschinen Durchgang (mit und ohne Ätznatron) brachte keine wirkliche Verbesserung.

    Der Nachspülgang hat die Lauge meiner Meinung nach auch ausreichend neutralisiert; die Rähmchen fühlen sich aus der Spülmaschine wesentlich weniger "schmierig" an wie die aus dem Ätznatronbad aus dem Wurstkessel.

    Gibt es jemanden bei dem die Spülmaschinen-Methode (ohne Hochdruckreiniger-oder Bürsten- Nachbearbeitung) so funktioniert?


    Wie machen es eigentlich die Profiimker, werden dort die Rähmchen mit Lauge
    desinfiziert oder direkt nach dem Ausschmelzen weiterverwendet?

    Das dort jemand tausende von Rähmchen aufwendig mit der Wurzelbürste nachreinigt, kann ich mir nicht vorstellen..


    Bin auf euere Antworten gespannt