Ganz ohne Chemie?

  • Na, die Thematik ist doch interessant und ein Dauerbrenner...


    Esoterisch wird es halt, wenn man sich hinstellt und auf moralische Art und Weise sein tun und die "erwünschte Handlung des Gegenübers" versucht zu erklären... Und in den Bereich ordne ich dann halt auch gewisse Ansichten über die Welt ein, sprich was, wann, wie, wo "natürlich" oder "natürlicher" sein soll und weshalb besser oder schlechter.


    Ich sehe zur Zeit darin keine wirkliche, endgültige Lösung für die Varroaproblematik, aber mit Sicherheit ein weiterer Angriffsvektor, im Behandlungskrieg gegen diese...

    Ich kann mich da ein paar Worte eines Mitbegründers des schweizerischen Bienengesundheitsdienstes erinnern. So ungefähr in eigenen Worten:

    Wir wissen leider noch zu wenig über die verschiedenen Fähigkeiten, welche zur Varroatoleranz mit beitragen. Auch weiss man bei gewissen Fähigkeiten noch nicht, ob diese beispielsweise eher erlernt werden, oder ob sie vererbt werden. Und wenn man solche Fähigkeiten vererben kann, ist dann immer noch die Frage offen, ob diese in Konkurrenz zu bestehenden, erwünschten Fähigkeit stehen.


    Jedem, der an der Erarbeitung solcher Erkenntnisse mitwirkt, gebührt grosses Lob, meiner Meinung!


    Allerdings kriege ich den Eindruck, dass viele Leute, welche diesen Weg einschlagen, eher nach einem ergebnisorientierten Ansatz fahren. Dabei ist das Ergebnis wichtig und allenfalls, wie man dahin kommt. Das warum und wie wird aber nicht verstanden und nicht untersucht... Das ist schade...


    Und man darf ja auch erinnern:

    Varroatoleranz ist auch innerhalb von Züchterkreisen ein grosses Thema und bei denen, die ich kenne, zumindest mittlerweile ein Zuchtkriterium.