Ganz ohne Chemie?

  • Jetzt brummt mir aber der Kopf über allen diesen vielen Aussagen und Links!


    Was heißt das nun für den kleinen Imker mit 12 Völkern?

    Behandlungsfreies imkern ist möglich?

    Kann das jeder?...

    Ja, logisch! Nichts ist unmöglich.


    luffi sag doch bitte mal wie groß die Wahrscheinlichkeit sein wird, wenn sie es mit ihren 12 Völkern beginnt?

  • Beekloppter kannst du dich mal mit deinen destrukiven Kommentaren zurückhalten. Du brauchst es ja nicht zu versuchen. Wenn du an die Sache nicht glaubst ist es oK aber dann treib dich bitte in anderen Themen rum. Es gibt mehr als genügend Treads wo über verschiedene Behandlungsmethoden diskutiert wird, dort ist anschseinend dein Platz.


    Ich behalte es mir vor in Zukunft solche Beiträge von dir zu löschen.


    Gruß

    Werner

  • Hallo Werner,


    das finde ich jetzt aber ziemlich einseitig von dir!

    Hier wird so getan, als wenn jeder nur mal so seine Varroabehandlungen weglassen muss und schwuppdiwupp hat man nach ein paar Jahren seine eigene stabile milbenresistente Population.


    Und wenn die Kritik daran, dass jetzt sich dazu berufen fühlende Kleinimker ihre Völker himmeln gelöscht wird, dann bin ich hier raus!

  • luffi   Werner Egger Welchen Anteil schreibst Du/ihr den VSH-Bienen heute und in der Zukunft im Bezug auf das medizinfreie Imkern zu?


    Ganz ehrlich und ernst gemeinte Frage... Insofern als dass (Kunst-)schwärme, Drohnenbrutentnahme, TBE und Co. ja in erster Linie mal eine Verteilung von Varroen und im besten Fall eine (natürliche) Reduktion der Varroen ist die (natürliche Schwärme ausgenommen) vom Imker kommen bzw. durch eine zeitweilige Brutfreiheit entsteht.


    Im Falle der natürlichen Schwärme ist die Idee ja erstmal die Vermehrung, die es in der Verlängerung möglich macht Krankheiten/Schwächen auszumerzen. Varroa ist da nur zufällig ein Faktor der gemessen an der Geschichte der Biene einen kurzen Zeitraum annimmt.


    Bin gespannt... wirklich!


    Gruß

    Flo

  • Beekloppter kannst du dich mal mit deinen destrukiven Kommentaren zurückhalten. (...)

    Ich behalte es mir vor in Zukunft solche Beiträge von dir zu löschen.

    Nur Jasager hilft dann wem? Das man sich wünscht, daß das klappt ist verständlich, aber Zweifel daran auch. Ich finde es ok, wenn hin und wieder einer in die Blase pikst, bevor es zu romantisch wird, zum Nachteil der Bienen.


    Wenn hier in meiner Nachbarschaft einer diese Nummer mit drölf Völkern probieren will, wie lange dauert das, bis sich da was zurechtmendelt? Hint: ich hab 100+ Völker hier stehen mit unterschiedlichster Genetik. Alle standbegattet, aber IMMER nur F1.... deswegen schneide ich auch keine Drohnenbrut. Ich würde sagen (nach der Einheitlichkeit meiner Bienen), ich hab hier die Lufthoheit.


    Wenn Ihr (Werner, Luffi) sagt, das geht, dann gibt es mindestens noch eine Komponente, die unbekannt ist. Da finde ich Einwände wie oben ganz erfrischend. Was könnte/müßte der Kollege mit den drölf Völkern machen?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Drölf mal geeignete Königin auswählen oder besorgen, und auswählen Belegstelle auswählen Belegstelle auswählen Belegstelle...

    Laaangsam wird Besserung eintreten.

    Bin zwar nicht Luffi, aber so in etwa wird das in Zukunft sein müßen sollen.

    Mal die Links ausnutzen/lesen/ernst nehmen.

    Leider Passt das immer noch nicht jedem das es Buckies (sind) sein werden!

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Es gibt wie für vieles Andere bestimmt mehrere Wege zur Biene die in Koexistenz und Gleichgewicht mit der Varroa lebt. Eine echte varroaresistente Biene wird es meiner Meinung nach nicht geben, da nicht nur der Genetik durch Selektion dafür ausschlaggebend ist.

    Es gibt auch mehrere Arten mit denen der Bien auf Varroa reagiert.

    Einige wären Brut ausräumen, eine Andere wäre die Fruchtbarkeit der Milbe zu behindern. Oft ist es so, das mehrere Eigenschaften nicht gleich vererbt werden können.

    Drohnenschneiden ist dabei auch ein No-Go, sondern Drohnenbrut wird als Varroamagnet benutzt und es wäre vorteilhaft, das mehrere Milben sich auf die vergleichbar zur Arbeiterbrut wenigen Zellen der Drohnen stürzen, sie mehrfach besiedeln und sich somit in der Fortpflanzung selbst behindern. Jetzt könnten die Drohnenzellen von den Bienen ausgeräumt werden oder eingesargt werden.


    Darum wird es auch nicht nur durch Königinnenzucht zu bewältigen sein. Das heißt Königinnen von jemanden der erfolgreich seit mehreren Jahren chemisch nicht behandelt in seine Völker zu werfen wird maximal ein Schritt in die Richtung, aber nicht die Lösung sein.

    Darum ist das ganze ja so schwierig, oft auch nicht eineindeutig immer wiederholbar. Es gibt auch Punkte, die die Bienen lernen müssen, zum Beispiel, wann für das Volk der Punkt erreicht die Varroa nicht mehr zu tolerieren, sondern durch Brutunterbrechung aktiv dagegen vorzugehen und infizierte Brut auszuräumen.

    Hier setzt dann auch die Arbeit des Imkers an, wann müsste er unterstützend eingreifen zb. durch Brutentnahme. Doch woher weiß der Imker wann es soweit ist? Ja und das ist dann auch die Lernkurve bei ihm, die er von den Bienen die es geschafft haben vermittelt bekommt. Hier ist eine Menge try and Error dabei könnte man sagen.

    Weiter spielt die Betriebsführung, Honigentnahmepraxis und im wesentlichen Teil auch die Umweltbedingungen, der eigene Wachskreislauf und so weiter auch eine maßgebliche Rolle dabei.

    Nicht unwesentlich ist auch der Punkt wichtig, nicht alles selbst erfinden zu müssen, sondern sich umzusehen (google hilft da auch) welche Methoden wenden andere an. Diese hier zu erläutern würde garantiert den Rahmen dieses Forums und Beitrages sprengen.


    Ja klar wird man irgendwie auch belächelt und im schlimmsten Fall als böser Nichtbehandler verschrieen, gar als Varroaschleuder oder Reinfektionsherd angeklagt. Da wird mit dem dudu Finger auf den Gesetzestext der Behandlungspflicht verwiesen. Doch wer sich obiges nochmal ganz ruhig durch den Kopf gehen lässt, wird merken,

    dass wir a.) (Be)handeln und b.) Keine Varroaschleudern sind.

    Das in den chemisch nicht behandelten Völkern mehr Varroen zu finden sind als in welchen, die vor kurzem mit der Chemkeule bearbeitet wurden ist unzweifelhaft. Doch was ist mit dem Mikroklima in den Beuten aus zahllosen anderen Milben, Pilzen oder Insekten? Wozu könnte dies gut sein? Bienengesundheit unterstützen? Wo sind die ganzen im Honig enthaltenen antibiotischen Stoffe hin, wenn das Volk abgeschleudert und mit nahezu sterilem Fremdfutter wieder aufgefüttert wird?

    Naja, puh ganz schön lang jetzt geworden.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Neenee Wasi, soll doch standbegattetes Material sein, wegen der lokalen Anpassung! Sonst könnte doch jeder ein paar Königinnen bei Manne oder Werner bestellen und damit zur Belegstelle und die Kuh wäre vom Eis? (Und die beiden Millionäre.)


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Drölf mal geeignete Königin auswählen oder besorgen, und auswählen Belegstelle auswählen Belegstelle auswählen Belegstelle...

    Laaangsam wird Besserung eintreten....

    Und lass mich raten. Die Königinnen bekomme ich für einen Vorzugspreis zufällig bei dir?


    Nachtrag:

    Und wenn es dann doch nicht klappt, dann war ich einfach zu dumm dafür?

  • Und lass mich raten. Die Königinnen bekomme ich für einen Vorzugspreis zufällig bei dir?

    Nein!

    Erstens verkauf ich nix

    Und zweitens hab ich nicht behaubtet ich hätte was in der Art

    Laß es bitte sein, ich mag nicht auf dem Leisten liegen über den du versuchst mich zu ziehen!

    Ich habe versucht sachlich zu bleiben.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione