Ganz ohne Chemie?

  • Falls du es nicht verstehst müsste ich es näher erklären.

    Ja Franz, bitte erkläre das.

    Falls du es nicht verstehst müsste ich es näher erklären.

    Ja Franz, bitte erkläre das.

    In der heutigen Zeit der intensiven Imkerei, die sich von der Imkerei vor 50 Jahren wesentlich unterscheidet sind Maßnahmen gegen die Varroa auch beim "Nichtbehandler" auch ein Behandeln, das so zur damaligen Zeit nicht gemacht werden musste, z.B. siehe nachfolgende Maßnahme:

    1. https://www.mellifera.de/blog/…eley-bienenschwaerme.html

    2. TBE

    3. vermehrt Ableger bilden, auch zu Ungunsten des Honigertrages

    4. Drohenwabenschneiden

    Ich denke diese Art von Behandlungen muss auch ein "Nichtbehandler" machen um seine Bienen mit einem etwas erhöhten Ausfall Chemiefrei überleben zu lassen.

  • Eientlich wollte ich gerne Erfahrungsberichte hören.

    Dass die Winterverluste zum Großteil auf Varroa zurückzuführen sind, ist mir wohl bewusst. Danke für die wohlwollende Belehrung.

    Wäre es dennoch nicht denkbar, dass Bienen, die mit dem hiesigen Klima besser vertraut sind, auch weniger anfällig für Schäden durch Varroa und alle weiteren bekannten Faktoren sind? Vg

    Hmm, was meinst du ist nach 100 Generationen Selektion durch den Menschen bei den Zuchtrassen noch an Ursprünglichkeit vorhanden?

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • In einem mir bekannten Fall bedarf es dieser Dinge nicht.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

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  • Wenn es eine Anleitung geben würde wäre das der Stein der Weisen.

    Ich kenne mittlerweile zwei Imker persönlich, denen es gelingt - aber eine Vielzahl mehr die scheiterten oder scheitern werden.

    Da spielen auch noch viele weitere Faktoren mit rein - Genetik der Ausgangsvölker, Umfeld, Imkerdichte,...

    Ich habe es mir als einen Jahre dauernden Weg erklären lassen...ich traue mich aber nicht, auch weil ich nicht sehe, dass das Umfeld passen könnte. Ich bleibe daher bei einer schadschwellenorietierten Behandlung. So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Dank TBE kam ich letztes Jahr ohne AS aus, die Oxalsäure bleibt bei mir aber.

  • Wenn es eine Anleitung geben würde wäre das der Stein der Weisen.

    Ich kenne mittlerweile zwei Imker persönlich, denen es gelingt - aber eine Vielzahl mehr die scheiterten oder scheitern werden.

    Da spielen auch noch viele weitere Faktoren mit rein - Genetik der Ausgangsvölker, Umfeld, Imkerdichte,...

    Ich habe es mir als einen Jahre dauernden Weg erklären lassen...ich traue mich aber nicht, auch weil ich nicht sehe, dass das Umfeld passen könnte. Ich bleibe daher bei einer schadschwellenorietierten Behandlung. So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Dank TBE kam ich letztes Jahr ohne AS aus, die Oxalsäure bleibt bei mir aber.

    TBE und Oxal ging bei mir auch gut, Oxal allerdings nochmal im Block verdampft.... Das Verdampfen ist leider sehr Zeitintensiv. War viel Arbeit...

  • Gibt es tatsächlich imker, die ganz ohne Chemie, d.h. auch ohne Ameisen-, Milch-, oder Oxalsäure erfolgreich imkern?

    Ja die gibt es!

    Wo gibt es dazu eine gute Anleitung?

    Mir ist ein Fall bekannt, dort beginnt in diesem Jahr das 25. total behandlungsfreie Jahr.
    Die Landwirtschaft bestimmt die dortige Region relativ gering.

    Eine Anleitung bestehe insofern, als Bienen und Milben es absolut allein ausrichten müssten.

    Ich weiß, dass ich nicht weiß. (Sokrates)

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Kant)

  • Es ist schade, dass es sich immer nur um einen "einmaligen Fall" handelt, wenn Behandlungsfreiheit behauptet wird.

    Wichtig wäre doch, ein ganzes System vorzeigen zu können, mit dem mehrere Imker - ein großer Umkreis - eine ganze Region ect. ohne Behandlung auskommen würden.

    Es hört sich schon schön an, dass es "einen Fall" gibt, der Behandlungsfrei auskommt - aber für uns andere Imker nützt dies leider auch nichts.


    Viele Grüße


    Margit

    Wenn ich mal groß bin, will ich auch Imker werden...