Hat jemand tatsächlich Erfahrungen mit Dunklen Bienen?

  • Aueren.


    Dein Bild, lässt mich irgendwie nicht los.


    Ich habe die dunkle Biene von damals bei mir in anderer Erinnerung.


    -Filzbinden, kaum oder gar nicht erkennbar.


    -Hinterleib deutlich abgerundet, und kaum über die Flügelenden hinausragend.


    Lg Sulz.

  • Das Foto ist vom 23.07.2012 19:52

    da haben ungeschröpfte Völker lange Bärte oder hängen hinter den Wandergittern der HB-Beuten. Sollte auch noch Nektar getrocknet werden, brauchen die Platz in der Beute.

    Wenn ich die HR-Bienen in Kunstschwärmen zur Jungvölkerbildung nutze oder auf die kleinen Ableger verteile, habe ich nach der Linde kleinere Bärte., die morgens nach dem Trocknen fast weg sind.

  • (..) heutigen Mellifera Schutzgebiet Glarnerland mit der Dunklen Biene (..).

    Die Völker waren damals aufgrund der üblichen kleinern Beuten und der entsprechenden Betriebsweise kleiner als meine Völker heute (..)

    (..) ab den 60er Jahren imkerte ich mit um ein Drittel grössern Beuten (..)

    Völker dieser Volksstärke mit grossem Vorhang bei guter Sommertracht kannten wir in den 50er Jahren nicht. (..)

    Darf ich noch fragen, ob deiner Meinung nach -mit Bezug zu deinem Beitrag- die Königinnen in Imkerhand heute im Durchschnitt genau so lange Leben wie damals? Und ob es noch Fang wilder Schwärme in Glarnerland gibt (also wild nicht unbeding ausgewildert od. verwildert)? Wenn ja, haben sich die Bienen im Glarnerland verändert?

    Aloha ❀ Markus F.

    ✦ Liebe deine Bienen wie dich selbst - Liebe ist Verantwortung eines Ichs für ein Du, hierin besteht, was in keinem Gefühl bestehen kann, die Gleichheit aller Liebenden.

  • Die Lebensdauer heutiger Königinnen wird möglicherweise durch die Behandlung mit Varroaciden verkürzt. IMG_5311.jpgDa ich mit minimalem Einsatz von OS arbeite leben ich in meinen Völkern leistungsfähige Königinnen drei Jahre bis ich sie austausche. Das handhabe ich schon 50 Jahre so. Ich kann keinen Unterschied in der Vitalität der Königinnen feststellen.

    Ursprünglich wild lebende Bienenvölker wären schwerlich von ausgewilderten zu unterscheiden - ich gehe davon aus, dass die Varroa aufgrund der sehr hohen Bienendichte im Schutzgebiet ganze "Arbeit" geleistet hat.

    Dunkle Biene Mellifera Schutzgebiet Glarnerland (CH)

    CH Hinterbehandler im Bienenhaus

  • Aueren .


    Seit der Varroamilbe, hat das stille umweisen, bei meinen Bienen deutlich zugenommen.


    Auch von den anderen nicht Behandlern, habe ich ähnliches zu berichtet bekommen.


    Bei mir, sind es vor allem diejenigen Völker, wo irgendwie ständig mit der Milbe "im Kampf" stehen. Da habe/hatte ich Völker, wo die Königin kaum 2 Jahre behalten haben. Auch solche, wo gleich mehrere Jahre nacheinander, Die Königin jährlich gewechselt haben.


    Ob nun die Milbe hier direkt die Königin schädigt, oder die Bienen aus anderen Gründen wechseln, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Lg Sulz.

  • oder die Bienen aus anderen Gründen wechseln, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ein Gedanke, der nicht so abwegig ist!

    Wollen sie sich so gegen die Milbe zur Wehr setzen? Genetik!?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • oder die Bienen aus anderen Gründen wechseln, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Ein Gedanke, der nicht so abwegig ist!

    Wollen sie sich so gegen die Milbe zur Wehr setzen? Genetik!?

    Jetzt echt Harald?......Kann doch nicht sein....Oder? :):)


    Vielleicht, hat die "Behausung", und eine Einzelaufstellung, doch keinen wesentlichen Einfluss auf eine Varroaresistenz ;)


    Hier geht es aber nur um die dunkle Biene....


    Lg Sulz....Der einen bienenfreien Standort (wie du einen hast), gaaaaanz anders nutzen würde.

  • Der einen bienenfreien Standort (wie du einen hast), gaaaaanz anders nutzen würde.

    Danke! Nun hast Du mich neugierig gemacht!

    Hast Du bitte ein oder zwei Anregungen für mich.

    Gruß

    Harald

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.

  • Zu viel Aufwand. Zu wenig Völker.

    Es sei denn, Du…?

    Bienenhaltung in modifizierten Warre-Beuten, BR und HR unterschiedliches Wabenmaß, Naturbau im BR und in einzelnen Völkern auch Stabilbau, Einzelaufstellung mit mehreren hundert Meter Abstand an zwei Aufstellungsorten.