06.03.2017 Deutscher Bundestag - Was tun gegen das dramatische Insektensterben?

  • Wo kann es bei den Menschen nachgewiesen werden? Im Blutbild? Haut&Knochen? Oder...?

    Körpergewebe, Blut und Urin.


    Zitat

    In 99,6% der Proben war Glyphosat nachweisbar (2001 Proben).


    Siehe auch: http://www.umweltinstitut.org/…auf-glyphosat-testen.html

    Willst Du mit Nutzen Bienen züchten,

    So laß Dich erst wohl unterrichten,

    Wies Bienlein lebt, und was es liebt,

    Und was ihm Vor- und Nachtheil gibt;

    Dann handele weiter nur

    Gemäß der Bienennatur.

  • Zitat

    2012 wurden 10.000 Tonnen Glyphosat allein in Deutschland freigesetzt. http://www.imkerforum.de/showt…17198&p=473781#post473781


    Du kannst ja ausrechnen, wie viel Mikrogramm in 10.000.000 kg passen. Daß das Zeug dann überall im Naturhaushalt zu finden ist, dürfte nicht verwundern. Außer vielleicht die Zulassungsstelle. So etwas kann ja keiner von denen ahnen...

    Nun auch im Bier - Glyphosat

    Willst Du mit Nutzen Bienen züchten,

    So laß Dich erst wohl unterrichten,

    Wies Bienlein lebt, und was es liebt,

    Und was ihm Vor- und Nachtheil gibt;

    Dann handele weiter nur

    Gemäß der Bienennatur.

  • Ich bin zu 100 % überzeugt, dass es hier in der EU weiterhin eine Zulassung gibt.

    Unsere deutsche Regierung, von der man mittlerweile einiges gewohnt ist, wird sich sicher wieder der Stimme enthalten und somit den Weg für die weitere Zulassung frei machen.

    Erst vor einigen Tagen machte die ÖDP in unserem Landkreis einen interessanten Vorschlag, siehe:

    https://plus.pnp.de/lokales/pf…tfreien-Landkreis-an.html

    Nützen wird es aber wenig, denn sobald ich zum Bäcker gehen kaufe mir Semmeln dann esse

    ich wieder Glyphosat mit. Der Landkreis Rottal / Inn bräuchte, wenn alle einschließlich der Landwirtschaft mitmachten einen eigenen Versorgungskreislauf.


  • Südtiroler Äpfel bis zu 30 x gespritzt, da kann man sich vorstellen wie es den Bienen dabei geht.

    Hallo,

    wo hast du diese Zahl her? Das ist schlicht und ergreifend nicht wahr! Ich habe auch Stände direkt neben Apfelplantagen und meinen Bienen geht es gut... wenn der Bauer die Vorschriften einhält - und das machen sie grossteils - kommt es zu keiner Beeinträchtigung!

    Dafür haben wir keine Rapsfelder - wie oft werden diese gespritzt?


    Grüße aus Südtirol,

    Hannes

  • Hannes, es betrifft ja nicht nur Südtirol. Ja, die Äpfel werden, auch bei uns, z.B. am Bodensee oder im Alten Land, bis zu 24x gespritzt, das ist allgemein bekannt und wird von den Obstbauern so selbst ausgesagt!

    Und mal ehrlich, die Gemeinde Mals würde bestimmt nicht so dagegen aufstehen, wenn alles so harmlos wäre! Selbst wenn die Vorschriften eingehalten werden, gibt es die Abdrift. Und es zieht bei euch durch die großen Täler. Harmlos ist beim Spritzen gar nichts!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Hallo Holmi,

    verharmlosen möchte ich das Spritzen auf keinen Fall, mich stört nur, dass Südtirol immer als pestizid verseuchtes Land dargestellt wird.

    Unseren Bienen geht es gut...die Imker die weit ab vom intensiven Obstbau imkern (am Berg) haben nur die gleichen Verluste wie die im Tal - ich weiss das, weil ich Stände vom Tal bis auf 1600 Höhenmeter habe. Die Bienen haben die Möglichkeit auszuweichen da es hier noch jede menge Natur runterum gibt.


    Grüße,

    Hannes

  • Hallo Hannes,

    was ich letztes Jahr im Etschtal gesehen habe ist, dass es da kaum noch Natur drumherum gibt. Wiesen im Tal - Fehlanzeige, nur noch Apfelplantagen, und Bienenstöcke habe ich nur in den kleinen Seitentälern gesehen.

    Ich war nach fast 30 Jahren mal wieder bei euch da unten und war erschrocken, wie sehr sich alles verändert hat. Nein, nicht ganz Südtirol ist pestizidverseucht. Ich bin ein Gegner von solchen Pauschalisierungen. Aber was sich zwischen Malser Heide und Bozen tut, ist nicht mehr normal! Und die Hagelnetze im gesamten Tal, vor allem wenn mann von oben schaut, ist ja wohl auch keine positive Entwicklung, auch wenn sie notwendig sind. Also bitte nicht so tun, als wäre da noch "heile Welt". Die gibt es weder bei euch, noch bei uns.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Ja das etschtal ist wirklich nicht schön anzusehen da geb ich dir recht. Und dass sich die Malser dagegen wehren finde ich super! Das ist aber nur ein kleiner teil unseres Landes! Pauschalisierung ist nie gut auch das unterschreibe ich:thumbup:


    Grüsse

    Hannes

  • Willst du vielleicht sagen, dass ich lüge?

    Erst vor ein paar Tagen war untenstehendes im Fernsehen da, du schaust dir den Film an, sperrst die Lauscher auf, dann hörst du die Zahl 30 und dann weißt du Bescheid!


    http://www.br.de/mediathek/vid…-gegen-pestizide-106.html

  • Es wird in einer tv-sendung genannt...dann muss es ja stimmen:rolleyes:

    Hier bei mir spritzt keiner 30 mal sonst würde ich es ja merken, oder?

    Aber wenn den Medien mehr geglaubt wird dann bin ich hier raus. Ciao.


    Grüsse in den Norden

    Hannes

  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Dokumentarfilmer sich erlauben kann hier die Unwahrheit zu verbreiten.

    Obendrein wir willst du es merken, das nicht bis zu 30 x im Jahr gespritzt wird?

    Der Filmemacher hat sicherlich recherchiert.

  • Ich stehe im Intensivanbau Obst und da wird auf jeden Fall >30 Mal gespritzt. Kirsche, Pflaume, Äpfel, Erdbeeren.

    Willst Du mit Nutzen Bienen züchten,

    So laß Dich erst wohl unterrichten,

    Wies Bienlein lebt, und was es liebt,

    Und was ihm Vor- und Nachtheil gibt;

    Dann handele weiter nur

    Gemäß der Bienennatur.

  • Steht ja auch hier im Artikel:

    Zitat

    Ein Apfelbaum wird in einer Saison durchschnittlich 32-mal mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt. Weinreben 17-mal. Kartoffeln etwa elfmal.

    aus: http://m.geo.de/magazine/geo-m…das-ende-unserer-insekten

    Willst Du mit Nutzen Bienen züchten,

    So laß Dich erst wohl unterrichten,

    Wies Bienlein lebt, und was es liebt,

    Und was ihm Vor- und Nachtheil gibt;

    Dann handele weiter nur

    Gemäß der Bienennatur.

  • Ich esse ausschließlich den Butter der Molkerei " Berchtesgadener Molkerei", dieser kostet derzeit 2,79 €, aber ich finde diese Mehrausgabe sinnvoll investiert.

    Wir bräuchten mehr solcher gewissenhafter Molkereien in der Bundesrepublik, dann würde vieles in normalere Bahnen gelenkt werden. Letztes Jahr hat die Molkerei die Bauern zurück gepfiffen, da sie plötzlich zu viel Milch lieferten und sie angehalten die Liefermenge zu minimieren.

    Dieses Mal versuchte ein Landwirt mit Glyphosat sein Unkraut auf den Wiesen zu bekämpfen, daraufhin bekam er heftigst Ärger mit der Molkerei.


    https://www.chiemgau24.de/chie…66372.html#idAnchComments

    Franz Xaver aus Niederbayern

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