Waldtracht 2017

  • Hallo Zusammen,


    vorgestern wollte ich mit einem Kumpel zusammen Morcheln und Boviste suchen. Allerdings wars im Wald so trocken dass es gestaubt hat.


    Dann haben wir halt Läuse gejagt. Da is schon gut was dran, oder ist das eher noch wenig?


    Was sind die großen Dinger auf dem zweiten Bild? So 'Laus-Mütter'?


    Beste Grüße



    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Kleine Zwischenmeldung:


    Sogar bei mir gibt es inzwischen an einigen eng begrenzten Stellen erste Honigräume mit dunklem Honigtau drin, sensorisch ganz klar Waldhonig.

    Ich bin begeistert - und das obwohl ich heuer noch keine einzige Laus gesucht oder gesehen habe ;-)

    Und wenn sogar bei mir schon Waldhonig ist, dürfte es in anderen Gegenden heuer wohl Waldhonig regnen!

  • Hallo Hornet.


    Ja, es honigt gerade sehr gut im Wald.

    Aber schon seit 2 Wochen...

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Hallo Robiwahn,

    gut ist das für den Wald nicht. Gut wäre 5kg am Tage. Aber besser als gar nichts. Ich wünsche dir alle drei Tage einen vollen Honigraum. Zum Trost, meine dümpeln auch mit 1,5kg rum.


    Hallo Luffi,

    das habe ich gefühlt noch nie erlebt. Um den Mittag stellen meine Bienen schon seit Wochen den Sammelbetrieb ein.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo,

    ich habe an mehreren Ständen gewaltige Zunahmen, die Schleuder läuft schon. Der Honig ist sehr trocken obwohl noch eingetragen wird.

    Ich schleudere immer die oberen Honigräume und setze die neuen zwischen. Kristalle, gerade an frisch ausgebauten Waben, zeigen das der Anteil an Melizitose hoch ist.

    Noch geht aber alles aus den Waben.

    Viele Grüße Hermann Mehl

  • Hallo,


    allen Imkern in meiner Gegend rate ich zum (Zwischen)Schleudern. Ich musste übers WE schleudern, mein Ergebnis war:
    viel, sehr würziger und trockener WH, aber ein großer Teil war in die Waben betoniert.


    Ich habe meine Meli-Waben so gut es ging ausgeschleudert, gewässert und wieder reingehängt. Die Bienen werden das hoffentlich noch umtragen bis ich Ende Juli abräume.


    viele Grüße

    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Ja ans Schleudern dachte ich auch, aber ich hatte einen Wassergehalt von 22 % gemessen und das bei 30° Grad Außentemperatur und das schon viele Tage, der heißeste Tag war einmal 35° im Schatten.

  • vielleicht ist das bei Dir wirklich noch keine Waldtracht. Meine Messungen waren 15,5% - 16%, also sehr trocken.

    viele Grüße

    Gerhard

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Nimm mal eine Probe, lass sie auf 20°C abkühlen, dass Refraktometer selber auch vorher bei 20°C lagern und mess noch einmal.


    Und am wichtigsten:

    Kalibriert bei 20°C eure Refaktometer, also lagert das Teil bei 20°C und die Kalibrierflüssigkeit auch bei 20°C.

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  • Nimm mal eine Probe, lass sie auf 20°C abkühlen, dass Refraktometer selber auch vorher bei 20°C lagern und mess noch einmal.


    Und am wichtigsten:

    Kalibriert bei 20°C eure Refaktometer, also lagert das Teil bei 20°C und die Kalibrierflüssigkeit auch bei 20°C.

    Wie ist die Temperaturabhängigkeit bei refraktometrischer Wassergehaltsbestimmung?

    - Je wärmer, desto höhere Werte für den Wassergehalt / je kälter, desto niedriger ?


    Danke für eine Expertenantwort


    Rainer