Waldtracht 2017

  • Wurden Läuse gefunden?

    Wo genau hat der gute Gerhard denn den Waldspaziergang gemacht?

    Wie viele Beiträge hier beziehen sich auf die Weißtanne?

    Das meiste betrifft die Fichte. Bei den anderen genannten Bäumen sind auch Läuseträger. Liebig hält sich allerdings hauptsächlich an die Nadelbäume. Bei der relativ großen Fläche bei dir vor der Tür könnten aber auch diverse Laubbäume durchaus interessant sein. Ich machte an deiner Stelle die nächsten Frühlingsspaziergänge mal im Königsforst. Bei Bäumen mit Blättern findet man aber eher was, als bei den kahlen. Ich weiß nicht, wie viel Vegetationsvorsprung ihr habt.

    Dechiffriert wird beim Empfänger.

  • Gute Ansprechpartner für Wanderplätze im Schwarzwald sind die Förster. Und es gibt ein Telefonbuch und das Internet.


    Was braucht man am Anfang mehr?


    Fragen kostet erst einmal Nichts...


    A bisserle einen Einsatz kostet es schon. Durchfragen!


    Mundgerecht vorgekaut gibt es Wanderplätze nicht einmal bei Mama...

    Grüße Luffi


    Non omnibus unum est quod placet! (Es gibt nichts, was allen gefällt! - Petronius)

  • Und die Förster bei Euch (bzw. im Schwarzwald) wissen das?

    Hier nicht. Die können vielleicht sagen, wo welche Bäume stehen, aber mehr nicht. Gut, ist in jedem Fall (viel) besser als nichts. Bei dem Wort "Waldhonig" geht hier erst mal der Denkapparat der Förster an:"Hmm, wo stehen denn bei uns Tannen?" Fichte und anderes ist nicht mit dem Wort Waldhonig verknüpft. Hier vor Ort hilft nur selber suchen oder irgendwie die Auskünfte von einem Selbersucher bekommen. Manchmal reicht es dazu schon ein freundlicher Mensch zu sein, explizid ein freundlicher Mitimker zu sein. Vielleicht kann man ja auch für Infos mal eigene Gerätschaften zur Verfügung stellen. Wie beim Händewaschen eben.

    Allerdings kennen die Förster den Bewuchs sehr genau. Wenn man den Stadt- oder Gemeindeförster anspricht, kann der auch gleich die Genehmigung zum Aufstellen der Beuten erteilen. Beim Privatwald muss man erst noch den Besitzer ermitteln und um Erlaubnis fragen.

    Dechiffriert wird beim Empfänger.

  • Na also! Geht doch!

    Auch im Hoch- und Niedersauerland gibt es kompetente Ansprechpartner für Wanderplätze und Waldtracht.

    Und etwas nach Läusen zu suchen hat noch keinem Imker geschadet.

    :daumen:

    Grüße Luffi


    Non omnibus unum est quod placet! (Es gibt nichts, was allen gefällt! - Petronius)

  • Isch haabe gar kein... Problem mit den Förstern. Ganz im Gegenteil. In der Saison rufe ich alle Nase lang den jeweils zuständigen Förster an. Allerdings, nachdem ich einen möglichen Standplatz gefunden habe. Bei dem imaginären Telefonat vom Kölner Osten in den Schwarzwald wäre der Grund das finden eines solchen Platzes, ohne vorherige Beobachtung. Das stelle ich mir schwierig vor. Ich bezweifele, dass die ortsansässigen Förster, hier wie dort, in der Lage sind, die mögliche Waldtracht (vorher) zu sehen. Muss ja auch nicht. Ist ja gar nicht deren Job (wenn sie nicht selber Imker sind).

    Dechiffriert wird beim Empfänger.

  • Warum nicht mal bei den örtlichen Vereinen nachfragen? Da gibts doch in der Regel manch einen Wanderwart und bei der Gelegenheit kann man sich gleich beim dortigen BSV anmelden. Sicher wird's da auch den einen oder anderen "Revier-Verteidiger" geben, aber das hat's ja überall, frägt man halt dann den Nächsten..

  • Isch haabe gar kein... Problem mit den Förstern. Ganz im Gegenteil. In der Saison rufe ich alle Nase lang den jeweils zuständigen Förster an. Allerdings, nachdem ich einen möglichen Standplatz gefunden habe. Bei dem imaginären Telefonat vom Kölner Osten in den Schwarzwald wäre der Grund das finden eines solchen Platzes, ohne vorherige Beobachtung. Das stelle ich mir schwierig vor. Ich bezweifele, dass die ortsansässigen Förster, hier wie dort, in der Lage sind, die mögliche Waldtracht (vorher) zu sehen. Muss ja auch nicht. Ist ja gar nicht deren Job (wenn sie nicht selber Imker sind).

    Manch einer hat schon die hälfte der Schwarzwaldförster angerufen um nach einem Platz zu fragen und dabei in Erfahrung zu bringen ob schon andere angefragt haben/dort stehen... Läusesuchen für Faule ^^

    Hab selbst auch paar Stellen und da ruf ich zur passenden Zeit an oder werde direkt angerufen. Dafür muss man natürlich auch ein wenig was bieten und nicht nur fordern..

  • da ruf ich zur passenden Zeit an

    Wen rufst Du an? Deine dort wohnende Verwandschaft? Den/einen Förster? Den Wanderwart? Andere Imker? Den Waldbesitzer? Sonst irgendeine noch nicht genannte Person?

    Wann rufst Du da an?

    Es ist wenig hilfreich, zu erklären, was nicht geht, oder unverschämt ist. Da bin ich ja voll bei Dir.

    Es sollte hier aber geklärt werden: was geht?

    Und "bieten" in welcher Form? In Form von bedruckten Papierzetteln? Honigernteprozente? Arbeitskraft?...?

    Dechiffriert wird beim Empfänger.

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  • Also ein wenig mitdenken bitte. Genau deshalb geben viele Imker ihre Plätze nicht bekannt.

    Woher soll meine etwaige Verwandschaft wissen was ich von denen will, sofern sie nicht selbst Imker wären und wissen um was es geht?

    Waldbesitzer taugen nur wenn sie in einem Gebiet sind wo häufig was geht bzw. man sie aus vorherigen Wanderungen kennt... Können dann auch nur sagen da stehen noch 300 andere Völker, es scheint was zu gehen ^^

    Wanderwart ist immer so eine Sache, die wollen oft keine ungebetenen Gäste die dann noch ewig nach Trachtende bleiben und ihre Varroen und Räuberbienen auf die ortsansässigen Imker los lassen. Da kann man Glück haben oder eben nicht.

    Förster das selbe, ich hab schon genug Gespräche geführt und musste mich schon für zahlreiche Kollegen entschuldigen und hab sogar deren Dreck weg geräumt. Da bleibt von Folien, über Waben und sonstigem Müll so ziemlich alles zurück.


    Wichtig sind Kontakte/ein Netzwerk und je nachdem muss man eben was bieten. Ob nun 1-2 Gläser Honig pro Volk oder im Gegenzug eine Info wenn es an einem anderen Platz honigt usw.

    Von Papierzetteln und Prozenten kann man sich wenig kaufen ;)

  • Wie der Mc sagt, so ist es. Es gibt Gebiete da honigt es oft und solche wo es nie honigt. Dann die wo es granatenmäßig honigt und du kannst nicht schleudern. Da hatten es die alten Imker gut. Es honigte regelmäßig alle 2 Jahre. Wanderwarte sind ein echtes Problem. Es gibt solche die informieren dich, wenn es honigt aber dann ist es oft zu spät. Honig benötigen sie nicht, eher mal so eine Königin. Der Waldbesitzer nimmt auch gerne Honig. Förster sind recht unterschiedlich, essen aber auch gerne Honig.


    Bei der Tanne kannst du eher planen aber da heißt es klopfen. Bei der Fichte kommst du zu spät, wenn du auf Nachricht wartest.


    Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: