Hohe Völkerverluste in Brandenburg - 40%

  • ...Meines Erachtens nehmen viele die Varroabekämpfung auf die leichte Schulter und sind immer zu spät dran mit ihren Behandlungen...

    Ja, das stelle ich auch immer wieder fest! Die wundern sich warum ich mir Anfang Juli Gedanken um den Zustand der Völker und die Behandlung Ende Juli mache.

    ....und dann wundern sie sich wenn bei der Einfütterung im September plötzlich kein (fast) kein Futter abgenommen wird und kurz darauf nichts mehr fliegt?

  • Meines Erachtens nehmen viele die Varroabekämpfung auf die leichte Schulter und sind immer zu spät dran mit ihren Behandlungen, obwohl das zu verwendende Equipment passen würde.

    Da gebe ich dir und Jörg uneingeschränkt recht. In unserer Gegend muss ja dann noch der Waldhonig geerntet werden und das nicht vor Mitte August. Problem: bei uns passt eher das Wetter im Juli für die erste AS-Behandlung als im August. Und dann kommt das große Wundern und Jammern, dass man ja gar nicht behandeln kann.

    Ich weiß aber aus zuverlässiger Quelle, dass gerade in Brandenburg die Pestizidbelastung der Völker nicht unerheblich ist.

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Nachdem ich diese ganze Diskussion gelesen habe, komme ich aus dem Staunen und Kopfschütteln nicht mehr raus ... und ich frage mich auch, ob diese Diskussion die Realität wider spiegelt oder nur surreal ist.

    Dass es enorme Völkerverluste aufgrund der Varroa geben würde, war schon im Sommer letzten Jahres klar. Wer massiv dagegen vorgegangen ist, der sollte weniger Varroaverluste zu beklagen haben.

    Andererseits war dieser Winter wiedermal ein Winter und keine Mischung aus Herbst und Frühling, d.h. es gab viele Wochen mit Frost. Wer da das falsche Winterfutter (Tauhonige) in den Völker hatte, oder viel zu schwache Völker einwinterte, der hat jetzt ebenfalls leere Beuten.


    Ja, es gibt enorme Verluste, nur offen werden sie nicht zugegeben.


    So, ich gehe jetzt Wachs schmelzen ... Waben aus Völkern, die den Frühling leider nicht erlebt haben. Es wartet viel Arbeit auf mich.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Hallo zusammen,

    es stimmt in Brandenburg sind teilweise in bestimmten Gebieten bis zu 75% Völkerverluste.

    Es sind auch Völker von sehr erfahrenen Imkern.


    Lg

    Geika

  • Was, mit 91!? Du Oberschelm, so alt wirst du doch gar nimmer ;-)

  • Andererseits war dieser Winter wiedermal ein Winter und keine Mischung aus Herbst und Frühling, d.h. es gab viele Wochen mit Frost. Wer da das falsche Winterfutter (Tauhonige) in den Völker hatte, oder viel zu schwache Völker einwinterte, der hat jetzt ebenfalls leere Beuten.

    Für Brandenburg gilt das eher nicht. Das war kein kalter Winter.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Auch ich habe leider Verluste zu beklagen! Im August habe ich hier den Beitrag von Golem gelesen zum Varomor! Also habe ich das Ding bestellt in Russland und nach einem Monat Wartezeit war nun also Anfang September das Gerät dar. Nun habe ich kräftig im Abstand von 4 Tagen 5 mal behandelt und wähnte mich Dank der extremen Behandlungsschnelligkeit im 7. Himmel! Nun muss ich leider mit Grausen feststellen, daß das Ergebnis eine Katastrophe ist!

    Andererseits sei auf die gefährliche Mutation des Flügeldeformationsviruses ( Beitrag in DIB-aktuell) hingewiesen!

  • Andererseits sei auf die gefährliche Mutation des Flügeldeformationsviruses ( Beitrag in DIB-aktuell) hingewiesen!

    Ja, aber das ist doch nur ein Sekundäreffekt der Varroa. Die Behandlung im September ist viel zu spät - das ist die schlichte Wahrheit.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Auch ich habe leider Verluste zu beklagen! Im August habe ich hier den Beitrag von Golem gelesen zum Varomor! Also habe ich das Ding bestellt in Russland und nach einem Monat Wartezeit war nun also Anfang September das Gerät dar. Nun habe ich kräftig im Abstand von 4 Tagen 5 mal behandelt und wähnte mich Dank der extremen Behandlungsschnelligkeit im 7. Himmel! Nun muss ich leider mit Grausen feststellen, daß das Ergebnis eine Katastrophe ist!

    Andererseits sei auf die gefährliche Mutation des Flügeldeformationsviruses ( Beitrag in DIB-aktuell) hingewiesen!

    Wieder mal die Bestätigung meiner These - A. September da braucht es keine Varrobehandlung mehr, wenn vorher nichts dergleichen gemacht wurde.

    Da wurde das Todesurteil M - E Juli schon ausgesprochen und der Vollstreckung kann das Volk nicht mehr entgehen?

  • Was, mit 91!? Du Oberschelm, so alt wirst du doch gar nimmer

    Hallo, dann hätte ich Deine Prognose jetzt schon ganz locker überboten, mit 114! Das will ich mir nicht antun. Lassen wir also 91 weiter ohne mit stehen.
    Aber den Biens ist das sowieso Schnuppe. Die haben Sorgen damit fertig zu werden, was Wissenschaftler und Imker mal mehr, mal weniger und mal gar nicht zutreffend in sie hieneindenken sowie mit einigen Teilen aus den 11 Bauernregeln.

    Ich weiß dass ich nicht weiß. (Sokrates)

  • Andererseits war dieser Winter wiedermal ein Winter und keine Mischung aus Herbst und Frühling, d.h. es gab viele Wochen mit Frost. Wer da das falsche Winterfutter (Tauhonige) in den Völker hatte, oder viel zu schwache Völker einwinterte, der hat jetzt ebenfalls leere Beuten.

    Für Brandenburg gilt das eher nicht. Das war kein kalter Winter.


    Wolfgang

    Doch