Wandern in den Raps?

  • Hier findet man einen Sortenkatalog eines Raps-Saatgutanbieters:


    https://www.lgseeds.de/kulturen/raps/sortenuebersicht/


    und hier die Erklärung für die Verwendung der 00-Hybriden:


    http://www.pflanzenforschung.d…hub-doppel-null-raps.html


    Zu meinem Beitrag in #27 ist deshalb nochmals klarzustellen, daß die Entwicklung - jedenfalls der derzeit gängigen - Rapshybridsorten nicht der Unterdrückung von Nektar-/Pollenproduktion dient. Etwaige frühere Entwicklungen steriler Hybridsorten kann ich mir nur mit ersten, noch unvollkommenen Zuchtergebnissen bzw. gezielter Verwendung in der Saatgutzucht als Absicherung von Sortenreinheitsgraden vorstellen.

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  • Das geht nicht zu weit. Bei uns honigt der Raps seit einigen Jahren nicht mehr. Pflanzenzüchter, welche wir schon konfrontiert haben streiten dies ab.


    Remstalimker

    In Italien gibt der Raps (wie alle Berufsimker einstimmig behaupten) keinen Honig.... schon seit einigen Jahren. Hab es selbst allerdings nicht kontrolliert...die Landwirte bestaetigen das aber!

  • Ja wie die Sonnenblumen. Letztes Jahr hier einige Felder voll davon, aber rein kam ausser ein bisschen Pollen 0 Nektar . Vielleicht gibt es j etzt solche Züchtungen (Sorten) auf dem Markt, in etwa wie : # wir sagen nein zu Bienen in der Landwirtschaft Raps # oder #hier gibt es für Bienen nichts zu holen Raps #. ;);).. Jedenfalls ist es aber auch z. T beim Raps der Trockenheit geschuldet. In einigen Jahren, haben wir eh nur Soja auf den Feldern, da kann sich der bemühte imker das Wandern sparen. Obwohl ich Rapshonig liebe und ihn auch gerne Ernte Bitte zum letzteren kein shitstorm. 8)

  • Ja wie die Sonnenblumen. Letztes Jahr hier einige Felder voll davon, aber rein kam ausser ein bisschen Pollen 0 Nektar . Vielleicht gibt es j etzt solche Züchtungen (Sorten) auf dem Markt, in etwa wie : # wir sagen nein zu Bienen in der Landwirtschaft Raps # oder #hier gibt es für Bienen nichts zu holen Raps #. ;);).. Jedenfalls ist es aber auch z. T beim Raps der Trockenheit geschuldet. In einigen Jahren, haben wir eh nur Soja auf den Feldern, da kann sich der bemühte imker das Wandern sparen. Obwohl ich Rapshonig liebe und ihn auch gerne Ernte Bitte zum letzteren kein shitstorm. 8)

    wie kommst du auf Soja?

  • Ja wie die Sonnenblumen. Letztes Jahr hier einige Felder voll davon, aber rein kam ausser ein bisschen Pollen 0 Nektar . Vielleicht gibt es j etzt solche Züchtungen (Sorten) auf dem Markt, in etwa wie : # wir sagen nein zu Bienen in der Landwirtschaft Raps # oder #hier gibt es für Bienen nichts zu holen Raps #. ;);).. Jedenfalls ist es aber auch z. T beim Raps der Trockenheit geschuldet. In einigen Jahren, haben wir eh nur Soja auf den Feldern, da kann sich der bemühte imker das Wandern sparen. Obwohl ich Rapshonig liebe und ihn auch gerne Ernte Bitte zum letzteren kein shitstorm. 8)

    wie kommst du auf Soja?

    Das Klima entwickelt sich in eine für Soja günstige Entwicklung, die Zucht macht dahingehend Fortschritte, die Sojabohne ist in der Tierproduktion auf Grund seiner Zusammensetzung eines der beliebtesten Kraftfutter und es gibt nicht wenige Landwirte, die nach dem Motto „viel hilft viel“ anbauen, also relativ wenig Varianz in ihrer Bewirtschaftung bringen.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Da das Soja aus Südamerika ja „Gene haben“ soll, kommt der heimische Anbau immer mehr, obwohl das Klima für Soja hier in den allermeisten Gebieten noch überhaupt nicht passt. Da bezweckt die Züchtung auch noch nicht genug; weil ist hier ja „ohne Gene“...

  • Da das Soja aus Südamerika ja „Gene haben“ soll, kommt der heimische Anbau immer mehr, obwohl das Klima für Soja hier in den allermeisten Gebieten noch überhaupt nicht passt. Da bezweckt die Züchtung auch noch nicht genug; weil ist hier ja „ohne Gene“...

    Problematisch beim Sojaanbau ist ja nicht nur die Nutzung von Gentechnik, wie auch immer man dazu stehen mag, sondern auch die massive Rodung von Regenwald. Die so entstehende Ackerfläche magert relativ schnell aus, so dass nach kurzer Zeit weiterer Regenwald gerodet wird.


    Und soweit ich informiert bin, gibt es sehr wohl Fortschritte beim Sojaanbau in Deutschland.

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Moin Leute

    Es handelt sich teilweise um Industrieraps, der mit den Bitterstoffen, bei uns jedenfalls. Wenn der einmal angebaut wurde, ist alles was runter fällt 5-6 Jahre keimfähig. Also kommt die nächsten 8 Jahre kein "guter" Raps auf den Acker.

    Grüße aus der Lausitz

    Andreas

  • Da das Soja aus Südamerika ja „Gene haben“ soll, kommt der heimische Anbau immer mehr, obwohl das Klima für Soja hier in den allermeisten Gebieten noch überhaupt nicht passt. Da bezweckt die Züchtung auch noch nicht genug; weil ist hier ja „ohne Gene“...

    Problematisch beim Sojaanbau ist ja nicht nur die Nutzung von Gentechnik, wie auch immer man dazu stehen mag, sondern auch die massive Rodung von Regenwald. Die so entstehende Ackerfläche magert relativ schnell aus, so dass nach kurzer Zeit weiterer Regenwald gerodet wird.


    Und soweit ich informiert bin, gibt es sehr wohl Fortschritte beim Sojaanbau in Deutschland.

    Ja, gibt es.

    In Körnermaisgebieten geht das jetzt mehr schlecht als recht. Ist natürlich schon besser als nichts.


    Wer (zu recht!) ein Problem mit dem Raubbau in z.B. Südamerika hat, sollte sich aber auch mal Gedanken machen wo die große Masse der bei uns verkauften Bioprodukte her kommt und wie die angebaut werden...

  • Moin Leute

    Es handelt sich teilweise um Industrieraps, der mit den Bitterstoffen, bei uns jedenfalls. Wenn der einmal angebaut wurde, ist alles was runter fällt 5-6 Jahre keimfähig. Also kommt die nächsten 8 Jahre kein "guter" Raps auf den Acker.

    Grüße aus der Lausitz

    Andreas

    Sicher?

    Wo bekommt man den dafür überhaupt noch Saatgut her und was ist der Vorteil der veralteten Sorten?

  • Also meine Information besagt das hier, wir reden nicht von den Kleinbauern, sondern von den riesen Agrarbetrieben in nicht alt zu ferner Zukunft bestrebt sind Soja anzubauen. Es wird voran gehen,zwar noch langsam aber zugunstunten der Lobby definitiv. Raps bauen die hier schon lange nicht mehr im großen Stil an.

  • Die große Masse der Bioprodukte kommt sicherlich nicht aus Südamerika und wer bewusst Bio kauft, achtet schon darauf, dass er den Apfel nicht aus Argentinien, Chile oder Neuseeland nimmt. Da geht es meist darum, dass Michel am Stammtisch sagen kann, dass er bei Aldi auch mal Bio-Obst kauft.


    Natürlich ist z.B. auch der Bio-Gemüseanbau in Südspanien problematisch und mit Ausbeutung in viele Richtung verbunden, zugleich bin ich immer irritiert, wenn die ökologische Landwirtschaft bzw. deren Konsumenten mit einem gewissen Unterton verurteilt werden, während die Kommentatoren konventionelles (Südspanien)Gemüse essen und sich ein deutsches Schweinekotelett von Tönnies reinpfeifen.


    Geht es da um die böse Heuchelei der Biokonsumenten, die auch so viel fliegen und SUV fahren? Das Bio "Verarsche" ist?

    "Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." Mark Twain

  • Also meine Information besagt das hier, wir reden nicht von den Kleinbauern, sondern von den riesen Agrarbetrieben in nicht alt zu ferner Zukunft bestrebt sind Soja anzubauen. Es wird voran gehen,zwar noch langsam aber zugunstunten der Lobby definitiv. Raps bauen die hier schon lange nicht mehr im großen Stil an.

    Ja, mag wohl so kommen.

    Ob das dann Sinn macht steht auf einem anderen Blatt.

    Es ist heute halt nicht mehr genug zu versuchen die ökonomischen mit den ökologischen Zielen unter einen Hut zu bekommen. Vielmehr treten heute soziale Aspekte in den Vordergrund. Dass die dann oft den ökonomischen UND ökologischen Zielen schaden interessiert dann nicht.