Handschuhe

  • Ich nutze die dünnen "Arbeitshandschuhe" aus dem Baumarkt. Die Grifffläche ist gummiert und der Handschuh besteht aus dünnem Stoff. Damit lassen sich Rähmchen gut fassen ohne Bienen zu quetschen, die Finger sind sauber und man schwitzt darin nicht so, wie in den dünnen Latexhandschuhen.

  • Ich habe in den vergangenen Jahren mit die klassischen dicken Lederhandschuhe mit angenähten Stulpen genutzt, dann Einmal-Gummihandschuhe. Die reißen nur schnell und sind reine Wegwerfprodukte...

    Seit Mitte des Sommers habe ich Garten- oder Arbeitshandschuhe aus dünnem und weichem Ziegenleder - zwar keine Stulpen, aber bisher kein Problem. Ich schwitze nicht mehr an den Händen, habe noch genug Gefühl und keine Stiche oder Propolis an den Fingern.

    Und ohne Stulpen ist das An- und Ausziehen der Handschuhe auch viel einfacher und schneller.


    Für Allergiker sicherlich nicht die beste Wahl...

  • Mein Geheimtipp:


    Im Frühling gibt es bei Aldi immer (bunte) Gartenhandschuhe in der Zweierpackung. Die sind zwar nicht stichsicher, aber sehr günstig (kann man im Laufe der Saison mal austauschen) , dünn, feinfühlig, guter Grip und guter Tragekomfort. Mir geht es auch in erster Linie darum alle möglichen (klebrigen) "Bienensubstanzen" nicht unbedingt ans Lenkrand meines Autos zu "übertragen".


    Ganz aktuell: Ab Donnerstag wieder erhältlich...:)

  • Mit Gartenhandschuhen komme ich nicht so gut klar, und bei 'klebrigen' Völkern hat man schnell größere Mengen Propolis dran.


    Ich benutze, ebenso wie offenbar RalfK, die Einweghandschuhe aus Nitril von Aldi-Nord. Vorher hatte ich mal welche aus Vinyl (nicht 'Acryl', wie zuerst geschrieben), von Kaufmarkt, die waren mir unangenehm. Nitril zieht sich gut an, liegt gut an, und im übrigen sind diese Handschuhe auch für Arbeiten an Lebensmitteln ausgewiesen (auf der Packung ist das entsprechende Symbol).

    Und beim Amtsveterinär gibt es vermutlich Pluspunkte, wenn man mit soetwas arbeitet... :)


    Die Bienen können zwar im Prinzip durchstechen, das tun sie aber nur, wenn man ungeschickt zugreift und eine Biene quetscht. Selbst Aggro-Bienen versuchen normalerweise nicht, durch den Handschuh zu stechen, wenn sie dagegenfliegen.


    Grüße,

    Robert

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  • Ich benutze jetzt meine Säureschutzhandschuhe vom Baumarkt :S, die ich immer zur Oxalsäure Behandlung angezogen habe. Stichfest, bequem und die Rähmchen ect. lassen sich besser greifen. Die normalen Leder Imker Handschuhe leiern mit der Zeit aus, und sitzen nicht mehr richtig.

  • Hallo,

    in den 3 Imkerjahren habe ich schon manchen Handschuh ausprobiert. Gummi: zu schwitzig, unangenehm- Leder: zu dick, grobgriffig. Stoff-beschichtet / unbeschichtet: mehr Stiche als ohne. Nun richtige Imkerhandschuhe (neu): bisher nicht eingesetzt, bleiben ev. neu.

    Ich arbeite lieber ohne und nehme mir die zeit für ruhiges Arbeiten und etwas genaueres Hinschauen beim Greifen der Waben. Auch "übergelaufene" bienen an den Außenseiten der Beute habe ich schon mit der Hand über den Rand zurückgeschoben. War bisher schonender als der Besen, weil vorsichtiger rangegangen wurde.

    Der Schleier ist wichtiger für ruhiges Arbeiten.:)

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hallo,

    ich als Anfänger habe nicht unbedingt Lust auf Stiche und benutze deshalb die von meinem Paten empfohlenen ledernen Imkerhandschuhe. In der richtigen Größe hat man damit auch noch ganz gutes Fingerspitzengefühl.

    Besser fände ich allerdings die Neoprenhandschuhe, die es bei Aldi und Lidl immer mal wieder zum Fahrradfahren bei niedrigeren Temperaturen gibt. Also nicht diese fingerspitzenlosen Fahrradhandschuhe, sondern richtige dicke Neoprenhandschuhe. Hat damit schon jemand Erfahrungen gesammelt?


    Gruß

    Ilu

  • Nein, aber ich habe von ledernen auf ganz dünne Latex-Handschuhe gewechselt und würde keineswegs mehr auf dickere Handschuhe umsteigen. Ich weiss nicht, wie es anderen geht, aber das Fingerspitzengefühl ist viel wert. Stiche durch die Handschuhe habe ich nur einmal gekriegt, bei der Umsiedlung eines Volkes aus der Bienenkiste in ein Magazin.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Hallo,

    ich als Anfänger habe nicht unbedingt Lust auf Stiche und benutze deshalb die von meinem Paten empfohlenen ledernen Imkerhandschuhe...

    Vielleicht machst du dir damit aber erst die Probleme, die du ohne Handschuhe gar nicht hättest?

    Noch schlimmer machen es m.E. dunkle Handschuhe. Die ziehen Stiche magisch an.


    Gruß Jörg

  • Ich benutze einweg Handschuh. Miest 2 oder 3 Paar. Da meine Hände immer anschwellen, wenn sie mir in das Fingergelenk stechen. Und das Ergibt wiederum Probleme mit der Arbeit und meinen anderen Hobby dem Ju Jitsu. Fingerspitzen Gefühl hat man da immer noch zu 100%, wenn Bienen ran fliegen sind sie erst einmal verwirrt und krabbeln nur rum. Ich komme gut damit klar. Was dickeres würde ich nicht nutzen.