Welche Radialschleuder ist empfehlenswert?

  • Danke für eure Antworten!

    Ich hoffe noch auf konkrete Erfahrungen mit den 60cm-Radialschleudern. Es wird doch hier jemand damit eigene Erfahrungen gemacht haben?!?

    Hallo Wolfgang,


    diese Schleuder habe ich jetzt seit einem Jahr im Einsatz.

    Kurz, für mich war es die richtige Entscheidung. Der Flaschenhals bei der Honigernte liegt seitdem beim Enddeckeln. Die Verarbeitungsqualität gefällt mir sehr gut, liegt meiner Meinung nach etwas hinter CFM, aber deutlich vor Königin.


    Ja größere Radialschleudern sind eindeutig besser, wären für mich als Hobbyimker aber weder Finanziell noch Platztechnisch sinnvoll gewesen. Ja es ist auch so deutlich überdimensioniert.


    Durch die hohe Rähmchenanzahl auf engem Raum hat man den Nachteil, dass die Wabenunterseiten sich nur langsam leeren. Dies kompensiere ich durch eine längere Schleuderzeit, bin währendessen eh beim Enddeckeln. Bei den Schleuderkörben mit weniger Waben hätte ich mehr Schleudergänge und am Ende eine ähnliche Betriebszeit.


    Nachteilig finde ich, dass es nur einen Ablaufhahn gibt, bei größeren Radialschleudern wären zwei Standard. Dadurch und durch den hohen Schwerpunkt, muss man eine stärkere Unwucht vermeiden und die Waben gut verteilen. Zum Glück passt bei geschlossenem Hahn sehr viel Honig in die Schleuder ohne, dass das Bodenlager überschwemmt wird.


    Gut sind die 4 Einhängegitter, mit denen ich testweise DN 1,5 Waben ausgeschleudert habe.


    Aktuell würde ich mich wahrscheinlich wieder für die Logar entscheiden.


    Grüße Andreas

  • Weil Neuanschaffungen anstehen habe ich mich Ausführlich zum Thema Schleudern beraten lassen und auch einige Imkereien angeschaut.


    = Für mich als Zanderimker mit hohen/ zähen Waldhonig Anteil sind Radial weniger geeignet. Wenn dann eher für den Frühtrachthonig und mit Durchmessern jenseits der 70cm.

    Für meinen Betrieb heißt das wohl das Radial ausscheidet weil meine Schleuder alles können muss.

    Seit 2003 schleudere ich mit einer 4-Waben Selbstwendeschleuder die das kann, nur zu langsam halt mit steigender Völkerzahl.


    Kurz zu den Herstellern. Deutsche Qualität ist schon schmerzhaft teuer. Trotzdem steht auf meiner CFM, für die Neuanschaffung hinterfrage ich das nochmal, aber letztlich, wenn der Keller voller Waben steht und wir in zwei Schichten schleudern ist mir der Preis egal, da ist nur wichtig dass das Ding läuft.





    Gruß Max

    Signatur, Nein Danke

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von max ()

  • Für den deutschen Arbeitgeber ist ein deutscher Arbeitnehmer auch schmerzhaft teuer.


    Dieses gejammer k.....einen an.


    Gruss

    Ulrich

  • In einer Diskussion hier im IF betreffend einen fairen bzw. rentablen Honigpreis findet sich eine Kostenrechnung, aus der deutlich hervorgeht, wie vernachlässigbar der Kaufpreis einer Schleuder umgerechnet auf die Kosten für die Produktion eines Kilogramms Honig ist. Das ist mir gleich geblieben und deckt sich auch mit meinen ersten (bescheidenen) Erfahrungen: Das Teuerste an der Geschichte sind diese Kleinsachen, Rähmchen, Mittelwände, Gläser, Deckel.


    Natürlich schmerzt der Kaufpreis für eine ordentliche Schleuder. Aber gerade wenn die finanziellen Mittel begrenzt sind, spart man halt länger, beisst die Zähne zusammen und kauft etwas, das nicht nur kurzfristig, sondern mindestens noch mittelfristig Freude bereitet. Notfalls kauft man eine gebrauchte Schleuder. Für den Preis einer mittelmässigen neuen Schleuder bekommt man da ein Modell aus der Oberklasse.

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Hallo zusammen,


    ich hole das Thema mal mit der Frage hervor, wie zufrieden alle sind, die die 52 cm 9-Waben Radikalschleuder von Logar haben? Probleme beim vollständigen Ausschleudern von Dadant Honigwaben gehabt?

    Überlege gerade die Anschaffung der Schleuder mit Motor. Und hier gibt's wieder verschiedene Meinungen über das Ergebnis des Ausschleuderns mit dieser Schleuder. Deshalb bitte nur die antworten, die auch praktische Erfahrungen mit dieser Schleuder haben. Vielen Dank!

  • ich hole das Thema mal mit der Frage hervor, wie gehabt?

    Deshalb bitte nur die antworten, die auch praktische Erfahrungen mit dieser Schleuder haben. Vielen Dank!

    Habe als Hobbyimker seit 4 Jahren diese Schleuder mit Handantrieb und hatte bisher keine Probleme mit dem Schleudern von Dadant-Honigwaben. Hatte allerdings bisher keinen Honig mit Wassergehalt unter 16%.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.