Beuten nach einem Jahr im Freien

  • Warum könnte das nicht auch an der Farbe liegen?


    Liegt am Holz. Isso.


    :)


    Die Farbe kann aber irgendwie auch nix wenn der Standort nicht optimal ist. Wenn beides suboptimal ist, dann garnix. Aber hier hätte vermutlich jede Farbe versagt.


    Beste Grüße,
    Uschi

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • GENAU DAS hab ich auch gedacht :)


    Und daß das so ein tolles, kreatives Material ist (und der Beruf erst!) auch nicht. Ich geh jetzt Pumuckl Abendessen machen und dann ist Feierabend für heute. Man soll ja aufhören, wenns am schönsten ist.


    Beste Grüße,
    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo,


    ich kann Dir empfehlen, sofern Du die Beuten behalten möchtest und Du Dich an dem Anblick störst, sie zu ölen.

    Ich habe dafür einfach Leinöl gekauft (sogar Bio-Leinöl aus dem Rossmann, 250ml für ~2,50€ --> gibts aber auch woanders!) und meine Beuten bis zur Sättigungsgrenze ganz sparsam gestrichen.


    Da ich noch Pigmente über hatte (grün, chromiumoxid) habe ich diese beigemischt.


    Das Trocknen dauert zwar etwas länger, da keinerlei weitere Zusätze drin sind, aber nach ca. 10 Tagen war die Leinöl-Farbe trocken (reibfest).


    Viele Grüße,

    DerWiesenimker.

  • Der Fred ist zwar schon was älter, aber vielleicht bringt's ja noch was:

    Das sieht mir auf den Fotos nach nem klassischen Bläuepilz aus. Bläue sieht zwar nicht hübsch aus, ist aber "nur" ein holzfärbender, kein holzzerstörender Pilz wie die Holzfäule. Will sagen, die Bläue selbst zehrt nicht von der Holzsubstanz und schadet dem Holz daher erstmal nicht, kann allerdings die Beschichtung angreifen und damit auch Fäulepilzen sozusagen den Weg ebnen.

    Bläue ist übrigens auch im Bauholzbereich ein bekanntes Phänomen und gilt nicht als Mangel. Reklamationen sind daher erstmal schon so gut wie ausgeschlossen, jedenfalls beim Beutenhersteller /-händler. Interessant wäre maximal, ob die verwendete Lasur pilzhemmend sein soll - bei richtiger Anwendung (was dann im Zweifel zu beweisen wäre... ;-) ) dürfte die Bläue also eigentlich gar nicht erst auftreten.

  • Ich habe dafür einfach Leinöl gekauft (sogar Bio-Leinöl aus dem Rossmann, 250ml für ~2,50€ --> gibts aber auch woanders!) und meine Beuten bis zur Sättigungsgrenze ganz sparsam gestrichen.

    Mit 250ml kommt man aber nicht weit. 5l im Pferde- und Reitsporthandel für 16,50€

    Ich habe mit 250ml Leinöl und der Zugabe von ca. 20g Pigmenten 2 komplette Beuten (jeweils 3 Zargen) gestrichen.


    Die zweite 250ml Leinölflasche steht nun in der Küche.


    VG

    DerWiesenimker

  • Ich habe dafür einfach Leinöl gekauft (sogar Bio-Leinöl aus dem Rossmann, 250ml für ~2,50€ --> gibts aber auch woanders!) und meine Beuten bis zur Sättigungsgrenze ganz sparsam gestrichen.

    Mit 250ml kommt man aber nicht weit. 5l im Pferde- und Reitsporthandel für 16,50€

    Ich habe mit 250ml Leinöl und der Zugabe von ca. 20g Pigmenten 2 komplette Beuten (jeweils 3 Zargen) gestrichen.

    Bei mir wurden die ersten 250ml einfach so aufgesogen. Erst beim zweiten und dritten Anstrich wurde es sparsamer. War ja nur ein gutgemeinter Tipp von mir, für Leute mit Weichholzbeuten, so wie ich.

  • Hhm. Und ich behaupte immer noch dass da einfach nur die Farbe schimmelt, obwohl der Tischlermeister das verneint hat.
    Gruß Jörg

    Mit den Tischlermeister ist das wie mit den Imkern: Frag mal zwei, bekommste drei Antworten.


    Schimmelndes Leinöl ist ein bekanntes Problem. Bei Speiseleinöl natürlich eh, leider aber sogar bei höherwertigen Leinölfarben.

    Die Materie ist komplex:

    Öl auf Holz, mal auf die Schnelle gefunden.


    Grüße,


    Thomas


    Bitte den allerletzten Satz im verlinkten Artikel beachten. Da wäre es wieder, das W-Thema.