Aktueller Zwischenstand zum Bienenwachskandal 2015/2016

  • Fortsetzung:


    100% (die MW hat wieder über 30 Minuten zur Reaktion benötigt):



    Direkt nach der Entnahme und dem trocken Tupfen sah es so aus:


    Keine 60 Sekunden später so:

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Hallo Markus,
    der einzige Unterschied zwischen den beiden Bildern mit 60 sec. Abstand gemacht ist die unterschiedliche Beleuchtung des Objektes. Blitz aus bzw. Blitz an.
    Man muss aufpassen, dass man sich nicht den Blick auf das Wesentliche verstellt. Bei allem verständlichen Eifer.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Ich trenne vor dem Einschmelzen das Entdecklungswachs und Wachs aus Naturbau vom Wachs aus Waben mit Mittelwänden. Als Block gegossen fühlt sich letzteres leicht klebrig und ziemlich weich an, während das „Naturwachs“ sich trocken anfühlt und viel härter ist.

    Ich schließe daraus, dass das Wachs für die handelsüblichen Mittelwände mehr oder weniger mit Stearin oder Paraffin verschnitten wird.


    Andererseits ist mir noch nie eine Wabe im Bienenstock zusammengebrochen. Meine Völker (Carnica-Landrasse auf Zander) stehen im Halbschatten und nur am Vormittag in der Sonne. Auch Brutschäden, die ich auf verunreinigtes Wachs zurückführen könnte, habe ich noch nicht festgestellt.

    Ich vermute deshalb bei den hier gezeigten Schadbildern eher andere Ursachen:

    • Stehen die Völker in ihren dünnen Kisten den ganzen Tag in der prallen Sonne? Bienen sind ursprünglich Waldtiere und wohnen vorwiegen im kühlen Schatten. In hohlen Baumstämmen werden Temperaturen wo das Wachs weich wird nie erreicht.

    • Rumpeln manche Imker ständig an ihren Völkern herum und belasten damit volle Waben über ihre Bruchgrenze? Das dürfte ein Problem von zu großen Waben (Dadant) sein.

    • Gibt es Bienenrassen, die einen eher liederlichen Wabenbau aus dünnen Wänden oder weichem Wachs produzieren? Ich erkenne auf den Bildern vorzugsweise Buckies.

    Wo zum gepanschten Wachs noch solche Ursachen zusammenkommen, ist das Malheur leicht zu erklären.

    • Stehen die Völker in ihren dünnen Kisten den ganzen Tag in der prallen Sonne? Bienen sind ursprünglich Waldtiere und wohnen vorwiegen im kühlen Schatten. In hohlen Baumstämmen werden Temperaturen wo das Wachs weich wird nie erreicht.

    • Rumpeln manche Imker ständig an ihren Völkern herum und belasten damit volle Waben über ihre Bruchgrenze? Das dürfte ein Problem von zu großen Waben (Dadant) sein.

    • Gibt es Bienenrassen, die einen eher liederlichen Wabenbau aus dünnen Wänden oder weichem Wachs produzieren? Ich erkenne auf den Bildern vorzugsweise Buckies.

    Wo zum gepanschten Wachs noch solche Ursachen zusammenkommen, ist das Malheur leicht zu erklären.

    Hallo Bienenlude.

    Das du null Ahnung von Dadantwaben oder Buckfastbienen hast sieht man ganz deutlich an dein geschreibe. Wo du auf den Bildern überwiegend Buckfastbienen erkennen willst, dürfte auch wohl dein Geheimnis bleiben ! Deshab solltest du lieber die Finger stillhalten bei Sachen die du nicht kennst.


    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

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