Untersuchung bei Abwanderung

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    Hallo Henry,


    was sagt denn der Landesverband dazu?


    Für einen Wanderimker kommt das ja fast einem Berufsverbot gleich.


    Gleiches für die Belegstelle.


    Gruss Joachim


    Ich hatte heute eMailantwort von meinem Vet.-Amt. Alles ist genauso gemeint, wie verstanden. Zudem wurde mitgeteilt, daß die Rückgabe der Seuchenfreiheitsbescheinigung kostenpflichtig ist.


    Falls jemand von Euch aus Sachsen einen Kostenbescheid erhalten hat, bitte ich um Hinweis.

  • Einfach nur noch plemplem. :roll: Wo soll diese von der Realität völlig entkoppelte Bürokratie bloß nur noch hinführen?

  • wir sind dran


    Unser Vorsitzender ist Tierarzt für Bienen und Beamter in der Landesuntersuchungsanstalt.
    Der zweite Obmann für Bienengesundheit ist Amtstierarzt in Bautzen also Kollege..


    Unbefangenheit ist da nicht gegeben, aber internes Fachwissen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • der Text ist Stand 2015

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Das beudeutet also für Belegstellen, die Königin kommt, mit Gesundheitszeugnis (falls dies Akzeptiert wird) an, sogleich muss die Abwanderung angezeigt werden, und am Tag der Aufstellugne ine Begutachtung/Futterkranzprobe gezigen werden, damit die Königinnen hoffentlich nach 14 Tagen wieder zurück gesendet werden dürfen. Wenn man Pech hat, heist das aber auch das ein Anwandern nur möglich ist, mit Gesundheitszeugnis aus dem Landkreis L, das Begattungsvölker beprobt werden müssen vor dem Aufbringen. Das geht dann ja nur mit M+ oder ähnlichem, wo man durch Teilen die Begattungseinheit erhällt. Alternativ die Völker stehen fest auf der Belegstelle und Königinnen müssen als Weiselzelle angeliefert werden und kommen im Nicotkäfig mit Gesundheitszeugnis zurück?

  • Ok, also entweder dieser Aufwand oder Arbeit einstellen.
    Wobei der Aufwand das Problem hat das es zu teuer wird.


    Also Belegstelle im Kreis L nur noch für Imker im Kreis L und zukauf von Königinnen von Ausserhalb ist auch unmöglich.

  • Am 16.03. in unserer Imkerversammlung kommt das Veterinäramt les Landkreises samt Amtsleiterin zu uns. Wir erwarten auch Gäste vom Landesverband undvor allem Wanderimker von Außerhalb. Hoffentlich bleibt das Gestühl heile.


    Wer sich nicht sicher ist, kann gerne kommen und zuschaun. Gäste Herzlich wilkommen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich hatte heute eMailantwort von meinem Vet.-Amt. Alles ist genauso gemeint, wie verstanden. Zudem wurde mitgeteilt, daß die Rückgabe der Seuchenfreiheitsbescheinigung kostenpflichtig ist.


    Falls jemand von Euch aus Sachsen einen Kostenbescheid erhalten hat, bitte ich um Hinweis.


    Unglaublich, langweilen die sich, haben die nichts anderes zu tun? Mal gespannt was für "praktische Ratschläge" die für Belegstellen und -stände haben! Mann, mann, mann ...!

  • Hallo,
    tatsächlich ist der Satz für Hin- und Rückwanderung sehr unglücklich ausgedrückt. Oben steht jedoch Anpassung und Vereinheitlichung. Also ist davon auszugehen, dass vom Stand das Gesundheitszeugnis erstellt wird und 9 Monate gültig ist. Kenne das jetzt auch nicht anders.
    Auf jeden Fall abklären lassen. Haben in der Jägerschaft im letzten Jahr Ähnliches erlebt. Plötzlich wirst du kriminalisiert nur weil jemand plötzlich einen Text anders liest.
    Aber um das zu klären gibts ja den Verband.


    Beste Grüße
    Olli



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  • Es gibt eMail-Verkehr in dem Herr Dr. Ständer klarstellt, daß der Text genauso gemeint ist wie gelesen: manuelle Untersuchung aller Waben bei Abwanderung Pflicht, Seuchenfreiheit wird nur bescheinigt und akzeptiert, wenn Futterkranz und manuelle Untersuchung negativ sind.


    Overkill aber kein Mißverständnis.



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    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
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  • Ich habe da so eine Idee:
    Für die Erstellung der Seuchenfreiheitsbescheinigung wird wie üblich eine Futterkranzprobe genommen, deren Auswertung und Befundung etwa 3 Wochen dauert. Entgegen der gedachten aber nicht formulierten Gleichzeitigkeit: Die Völker werden (noch) nicht durchgesehen. Liegt nach 3 Wochen ein negativer Befund vor - normalerweise würde jetzt die Seuchenfreiheit vom Amt bescheinigt - geht dieser Befund ohnehin ans Vet.-Amt. Für den im Thema Stehenden steht jetzt fest, daß keine klinischen Anzeichen gefunden werden können weil keine da sein können. Dann möge unser Veterinäramt den Seuchenfreiheitsschein ausfertigen und zur manuellen Kontrolle dem Amtstierarzt oder seinem Mitarbeiter gleich mitgeben. Der kann dann in Völkern, die frei von Sporen sind, nach klinischen Anzeichen suchen. Also die Einladung zur Schnitzeljagd ohne Schnitzel. Eiersuche ohne Eier. Stochern im Nebel.


    Das hat mehrere Vorteile:
    1. Die Arbeit des BSV kann nicht dadurch diskreditiert werden, daß nach seiner Durchsicht ohne Befund das Labor dann doch positiv ist.
    2. Im Falle einer positiven Sammelprobe übernimmt ab diesem Punkt das Vet.-Amt ohnehin und zwar zu seinen Kosten, denn Verdachtsverfolgung ist Tierseuchenbekämpfungsauftrag und für den Imker kostenfrei.
    3. Für den Fall, daß die Völkerdurchsicht nach einer negativen Futterkranzprobe irgendwelchen Aufwand verursacht (was zwingend ist) ist mit der vorliegenden negativen Laborprobe der Kostenbescheid wegen §22 Verwaltungskostengesetz des FS Sachsen anzufechten und nach Feststellung Schaden geltend zu machen.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder