Varroabelastung Februar


  • Hallo Rainer,
    Behandelt hab ich mit OS im Dezember.
    Dort sind Milben gefallen. Machte mir einen guten Eindruck bzgl. dem Behandlungserfolg.


    Beobachte das Volk jetzt einfach mal weiter

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN DU MITTEN DRIN AUFHÖRST!!!

  • Genau! Aber Micha80: Ist Dein Ergebnis schon zählbar? Eine einmalige Zählung - noch dazu bei kurzer Zeitspanne oder nicht repräsentativem Zeitpunkt (bspw. im Zeitfenster der ersten großflächigen Auflösung der Wintertraube bzw. des Großen Wabenputzes/Vorbereitung des potentiellen Brutnestes) kann die längst schon vorverstorbenen Milben im Bienenhausmüll verfälschend mitzählen. Am besten noch einmal Windeln einschieben und zählen, dann kann man die Zahlen ggf. besser einordnen.
    p.s.: Ich schiebe die Windel nicht vollständig ein und lasse dadurch vorn ca. 1,5 ... 2cm Luftspalt (hinten bauartbedingt sowieso), das reduziert Schwitzwassererscheinungen deutlich.



    Werde Ende Februar nochmals die Windel einschieben.
    Dann für 10 Tage und nochmals durchzählen.

    JEDER FÄNGT MAL AN..... SCHLIMM IST NUR, WENN DU MITTEN DRIN AUFHÖRST!!!

  • Guten Abend Zusammen,


    wie schaut bei euch den die Varroa Belastung im Februar aus?


    Es gibt im Februar keine sichtbare Varroabelastung. Völker die stark vermilbt waren haben den Februar gar nicht mehr erlebt.
    Erst ab Ende April/Anfang Mai könnte es wieder sichtbare Varroabelastung geben.

    Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. (Papst Gregor I.)

  • Nette Theorie, aber was sind das für kleine flache braune Tierchen mit 8 Beinen und ca. 1mm Durchmesser, von denen ich jetzt im Februar auf untergeschobener Varroawindel meist weniger als 1 pro Tag, im Ausnahmefall auch mehrere finde?
    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Mein Imkerpate sagte, wie viele hier im Forum auch - Völker verhungern im März/April, im Januar passiert nix.


    Vielen Dank - mir ist eines im Januar verhungert, und ich behaupte mal, dass die zwei anderen Grenzwertigen, jetzt Notgefütterten auch ohne Störzehrung überm Jordan wären.


    Und jetzt, bei Reinigungsflugwetter mal die Windel rausziehen, nachsehen wo sie sitzen, was an Gemüll da ist; anheben um zu wiegen und im Zweifel auch mal durch die Folie linsen ... das bringt kein Volk um. Und wenn, dann wärs eh ein Notfütterkandidat gewesen.


    Gruß
    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Das Windelgucken halte ich für etwas problematisch, weil es den Zustand im Volk von vor 3 Monaten signalisiert. Im Moment nach Ende der Winterbehandlung. Eine Milbe kann bis zu sechsmal wieder in eine Zelle zur Fortpflanzung und fällt dann erst tot in die Schublade. Besser wäre es die hellen Varroen zu zählen.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo Herbert,


    Marion ging es nicht um die Varroa, sondern um den Futterstatus.
    Das mit den Störungen wird total überbewertet.


    Und Schubladenkontrolle, jetzt im Februar wegen der Varroa, da bin ich mit Dir einer Meinung. Absoluter Unsinn.


    Gruß
    Ulrich

  • Hallo Ulrich,
    seit ich mit Sirup füttere halte ich das für null Problemo. Einfach fünf Liter mehr rein in die Völker, das ist billiger als jede Lebensversicherung. Nur wenn du Dadant hast und es fängt Mitte September an noch zu honigen, dann hast du evtl. ein Problem. Aber sie haben es alle trotzdem geschafft. Gerade noch einmal die Kurve zum Thema "geschafft" (schwäb.).


    Gruß
    Herbert

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol: