Geschlossene Böden bauen?

  • Dann lügt der Weber!

    Styropor isoliert gar nicht!


    Und bei meinen Holzböden leg ich das Einlegebrett auch falsch ein:

    https://www.holtermann-shop.de…mass-Beute-Hochboden.html


    Das gehört gar nicht unten in den Boden, sondern muß auf die Varroaschublade drauf gelegt werden!

    https://www.holtermann-shop.de…te-Varroa-Schieblade.html


    Dann landet auch nicht mehr so viel Zeug auf der Windel!

    Klasse!

    :):):)

  • Styropor isoliert gar nicht!

    Also das kann wohl so nicht stimmen. Bei meinen Segeberger Flachböden hält der Styropureinschub schon dicht und ist gleichzeitig der Varroaschieber. Im Hochboden mag das wohl anders sein, da sollte der Einschub so platziert sein, das im Prinzip ein Flachboden wird. Mit entsprechendem Zugang für die Bienen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Dann lügt der Weber!

    Styropor isoliert gar nicht!

    Sagt Wer? :/


    Und bei meinen Holzböden leg ich das Einlegebrett auch falsch ein:

    https://www.holtermann-shop.de…mass-Beute-Hochboden.html


    Das gehört gar nicht unten in den Boden, sondern muß auf die Varroaschublade drauf gelegt werden!

    https://www.holtermann-shop.de…te-Varroa-Schieblade.html

    Das ist ja eine andere Konstruktion als das verlinkte Beispiel für den Segeberger Universalboden.

    Aber auch hier wird das Wärmebrett (bei Holtermann halt als Einlegeplatte bezeichnet) auf das Gitter gelegt. Oder?

    Dann landet auch nicht mehr so viel Zeug auf der Windel!

    Klasse!

    :):):)

    Korrekt! Wenn das Wärmebrett eingelegt ist, landet das Gemüll nicht auf der Windel. Milben zählen auf der Windel geht dann nicht.

    Der gleichzeitige Einsatz von Wärmebrett und Windel ist m.E. nicht zielführend und so auch nicht vorgesehen.

    Bei den Holtermann Hochböden wird die Windel zusammen mit einem Rahmen und einem weiteren Gitter (Varroa Schieblade) eingesetzt. Dazu braucht es aber Platz, wie er im Hochboden vorhanden ist, macht aber den Aufbau nicht einfacher. Dafür kann das darunter liegende Brett drin bleiben. Hat auch was...


    Gruß

    Michael

  • Hallo,

    und warum nicht gleich geschlossener Boden?

    Berchnungen haben ergeben, dass eine Beute soviel Energie verliert, dass die Bienen kontinuierlich bei 0°C mit nahezu 60Watt heizen müssen. Da sind Verluste durch das Flugloch und ev. Ritzen am Deckel (oberhalb der Folie) nicht miterfasst.

    Wie sehe die Rechnung bei offenem Boden aus?

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • keinimker beziehen sich die 60 Watt auf brütende Völker?

    60 Watt (ergeben 5184 kJ pro Tag) entsprechen einem Tagesverbrauch von 405g Honig (Energiedichte von 1kg Honig liegt bei 12803 kJ, je nach Sorte) pro Tag. Also 12,5kg pro Monat.


    Bisher hatte ich hauptsächlich mit offenen Gitterböden gearbeitet. Und hatte keine Probleme mit dem Futter zurecht zukommen. In diesem Jahr versuche ich es mit eingeschobenen Schiebern (seit Dezember) und werde im Frühjahr Wärmebretter nutzen. Anfang November bis Mitte Dezember war der Boden offen. Bei durchgängig geschlossenem Boden würden die Bienen bei mir evtl. keine Brutpause im Winter einlegen. 2 Wochen nach dem einsetzen der Schieber waren einige Völker bereits wieder am brüten.


    Ohne Varroa könnte ich mir komplett geschlossene Böden sehr gut vorstellen. Weil ich keine Brutpause für die Winterbehandlung bräuchte.


    Gruß

    Andreas

  • Hallo zusammen ,

    Beim Hochboden wird das Einlegebrett zum " schließen " des Boden verwendet , es ist kleiner als das Wärmebrett ( das unter dem Brutnest auf dem Gitterboden gelegt wird und bei mir ca. 2/3 vom Gitterboden bedeckt ) .

    Beim Hochboden kann das Einlegebrett mit einem Gitter ( gegen eindringen von Mäusen und Tieren von unten ) getauscht werden das im unterem Rahmenfaltz liegt .


    Bild 1 - Größenvergleich Wärmebrett - Einlegebrett

    Bild 2 - Auf der Rückseite der Beute wird die Revisionsklappe geöffnet , der herausziehbare Hilfsrahmen mit der Nut für die Varroaschublade ist sichtbar , auch das darunterliegende Gitter.

    Bild 3 - Der Hilfsrahmen mit dem Gitterboden wird herausgezogen .

    Bild 4 - Das untenliegende Gitter das durch das Einlegebrett getauscht weden kann ist gut zu sehen .

    Bild 5 - Gitter könnte jetzt gegen Einlegebrett getauscht weden , und damit währe der Boden geschlossen !!




    Einen schönen Sonntag ,


    Bertram

  • falsch, ich habe noch Jahrzehnte mit geschlossenen Böden und Trogbeuten geimkert, zufriedenstellend war das nie wirklich, wir wussten es nur nicht besser.

    Am Wochenende hatte ich ein Gespräch mit einem Imker der auch schon etwas länger imkert und der kann dies bestätigen. Die hinteren Ecken vom Boden waren die ersten Stellen die schnell den Zustand des Verfalls annahmen, besonders wenn der Totenfall groß war. ;-)



    Nun ja der Boden nimmt Formen an.

    Danke für die Informationen an alle.

  • Naja...

    Zumindest bei geschiedeten Völkern ist es der Clou, dass dieses Wärmebrett nur unter den den Brutwaben ist. Der leere Raum hat dann nur den offenen Gitterboden und ist damit kühler. Das ist mE extrem wichtig zur Vermeidung von Wildbau hinter dem Schied.

    Die Flugbienen und Drohnen lieben es offenbar in diesem kühlen Raum anzuhängen.


    Gruß Jörg