Besuch einer Schulklasse

  • Hallo Werner,


    super, vielen Dank!:daumen:

    Das entspannt mich doch sehr! Ich werde jetzt trotzdem mit der mit Lehrerin nochmals sprechen!

    Ich freue mich schon sehr auf die neugirigen aber auch teilweise sehr ängstlichen Schüler! Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sie ihre Angst überwinden und neugirig in die Beuten schauen.


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Ich halte es für keine gute Idee, Kindergruppen während der Lindentracht da zu haben.

    Das Problem sind die Haare der Kinder. Bleibt da eine Biene hängen, ist ein Stich kaum zu vermeiden.

    Ich hatte soeben solch einen Vorfall und überlege, was ich besser machen kann.

    Schöne Grüsse, Elk

  • Deshalb werde ich auch eine andere Kollegin mitnehmen und die Gruppe aufteilen!

    Hüte haben wir für alle und lange Kleidung habe ich empfohlen!

    Die erste Einheit "Wie verhalte ich mich richtig" werde ich mit der ganzen Gruppe machen und dabei sieht man ja schon wer quer treibt. Der darf dann bei der Lehrerin bleiben und nicht mit an die Bienenstöcke!

    Ich denke, mehr kann man nicht tun!

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Mehr geht immer: Störenfried mitnehmen! Die Stechwahrscheinlichkeit steigt und der Kandidat hat sofort die Quittung für sein Verhalten. Besser kann es doch gar nicht laufen. So einen hatte ich auch mal in der Imker-AG. Der erste Stich hat sofort gewirkt.


    Gruß

    Werner

  • So, ich bekomme erneut Besuch von einer Schulklasse auf dem Gelände des Imkervereins.


    Jetzt hat sich aber herausgestellt, dass anscheinend zwei Schüler eine Bienengiftallergie haben!

    Daraufhin habe ich gesagt, dass diese beiden leider nicht mitkommen können, weil mir die Gefahr zu groß ist!

    Ich hoffe die Lehrerin hält sich daran. Schließlich kann ich das ja nicht überprüfen!

    Eigentlichmüsste ich mir das wahrscheinlich von ihr schriftlich geben lassen und was wäre, wenn die Eltern aber einverstanden mit dem besuch beim Imker sind?


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Wenn die Eltern die Kinder trotzdem mitschicken wollen, ist das dann ziemlicher Stress, falls doch ein Kind gestochen wird. Die Hürden für den Ausschluss von einer Schulexkursion gegen den Elternwillen dürften allerdings in BW ähnlich hoch sein wie bei uns in BY.

    Im Falle eines Falles wird es trotzdem sicher unangenehm, wenn es um die Frage geht, ob man leichtfertig die Kinder gefährdet hat. Ich denke, dass man mit dem Hinweis genug getan hat, wenn man dann noch besonders gut auf diese Kinder achtet.


    Aber ich würde generell sowieso nur mit entsprechender Vorsicht und Schutzausrüstung die fremden Kinder zu meinen Bienen lassen, weil man sich leider nie drauf verlassen kann, dass Eltern so unwichtige Kleinigkeiten wie Allergien angeben oder manchmal selbst nix davon wissen. Dann sollte auch so nichts passieren können und bei Klee barfuß auf der Freibadwiese ist Risko sicher höher. Wollen wir das Kindern dann auch verbieten?

    Ich sehe mit Sorge, dass wir unsere Kinder immer mehr vor dem (Er-)Leben schützen, nur weil wir im Vorfeld immer schon jegliches Risiko ausschließen wollen. So wird der Tag kommen, an dem man im Kindergarten mit Helm in die Sandkiste geht.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Mit den Hürden eines Ausschlusses beim Schulausflug müssen sich die Lehrer herumschlagen.

    Susanna hat meiner Ansicht nach an diesem Tag das Hausrecht auf dem Imkervereinsgelände, und in dieser Funktion kann sie bestimmen, wer reinkommt und wer nicht. Gggf. auch in abgeschwächter Form, welches Kind bis wohin mitgehen darf. Das Problem der Lehrer besteht dann darin, das einzelne Kind so lange zu beaufsichtigen. Da Susanna aber die Bedingungen vorher bekannt gemacht hat, müssen sich die Lehrer um eine Lösung kümmern, nicht Susanna.

  • Natürlich gehe ich nur mit den Gruppen vorsicht und mit Imkerhüten an die Bienen!


    Vor 2 Tagen waren die Bienen so schlecht drauf, dass wir die Völker mit der Kindergartengruppe gar nicht geöffnet haben! Der Nachbar arbeitete direkt daneben mit der Motorsense!!!

    Da musste dann der Schaukasten reichen. Dafür wurde dann die Honigprobe und die Schleuder um so ausgiebiger getestet! Aber die Enttäuschung war groß!


    Amapde, du meinst sie könnten mitkommen, aber dann halt nicht bei den offenen Bienenkästen dabei sein! Es gebe ja noch den Schaukasten!

    Hm!?

    Die Frage ist ja auch immer , ist es eine wirkliche Allergie! Bei mir an der Schule wurde auch einer gestochen und der Fuß war 3 Tage dick, dann hieß es es ist eine Allergie!!!! Aber sonst hatte er keine Symptome!

    Ich weiß, dass zwei eine Allergie haben, kann ich das ignorieren, dann kann man mir das Vorwerfen. Wenn ich es nicht weiß und etwas passiert, dann kann ich wenigsten sagen, es wurde nachgefragt und mir war nichts bekannt. Aber so weiß ich es und wenn was passiert habe ich es dann billigend in Kauf genommen?


    Eigentlich reden wir von ungelegten Eier, denn wie oft kommt es vor, dass jemand gestochen wird? Bisher war das nur 1x ein Kind Fall. Es hat nicht gehört und ist direkt vor das Flugloch gestanden!!!


    Bei meinen eigenen Kindern bin ich auch sehr großzügig, aber ich kenne auch andere Eltern, die die Verantwortung gerne an andere abgeben und diese dann belangen wollen!



    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Wenn diese Kinder wirklich eine Allergie haben, und die Eltern wissen das, sollten sie auch Notfallmedikamente besitzen und dann natürlich dabei haben. Wenn sie diese nicht haben, wäre das grundsätzlich problematisch, da ein Kind immer und überall gestochen werden kann. Dann wäre auch ein Hinweis an die Eltern angebracht.


    Die beiden nicht mitzunehmen, fände ich schade. Dies hier können aber nur Hinweise sein, die Entscheidung muss letztendlich der/die betreffende Lehrerin mit dem/der betreffenden Imker/in in Einverständnis mit den Eltern treffen. Ich denke, es geht auch nicht nur um die rechtliche Sicht, sondern auch darum, ob man das vor sich selbst und anderen gegenüber verantworten kann und möchte.


    Bin ich froh, dass ich zu einer Zeit aufgewachsen bin, zu der Kinder einfach so noch alles mögliche machen durften... bei dem heutigen Theater hätten wir viele wundervollen und auch für das Leben wertvollen Dinge gar nicht erlebt...


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

  • Hallo


    Ich bin immer wieder entsetzt, was heutzutage ein Geschiss gehalten wird.


    Für mich logische Konsequenz ist :

    nachgewiesene Allergie-- Aufgabe der Eltern dafür zu sorgen, dass das Kind IMMER einen Autopen dabei hat und diesen selbst anwenden kann-- ohne würde ich keines an offene Beuten mitnehmen welches eine Allergie hat.

    Man kann ja in einer Imkerei noch andere interessante Dinge tun als an vorderster Front zu stehen.


    Diese Einstellung der modernen Eltern nervt mich unglaublich, dass sie ständig IHRE Verantwortung an Dritte weitergeben.

    Ich schicke ja auch niemanden auf eine Erdnussfarm, der eine Erdnussallergie hat.