Winterverluste 2016/2017

  • Die Verluste halten sich ja in Grenzen ...

    ... nun, diese Verlustmeldungen der Imker und das, was man so selber hört und sieht, passen ungefähr genau so zusammen, wie zu DDR-Zeiten die gemeldete Planerfüllung und die Realität ... oder anders ausgedrückt: "Die Worte hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube"


    Das kalte Frühjahr bisher sollte auch die Verluste nochmal gesteigert haben. Es verhungern inzwischen Völker, wenn man nicht aufpasst ....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • ... nun, diese Verlustmeldungen der Imker und das, was man so selber hört und sieht, passen ungefähr genau so zusammen, wie zu DDR-Zeiten die gemeldete Planerfüllung und die Realität ... oder anders ausgedrückt: "Die Worte hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube"


    Das kalte Frühjahr bisher sollte auch die Verluste nochmal gesteigert haben. Es verhungern inzwischen Völker, wenn man nicht aufpasst ....

    Die Meldungen sind ja auch nicht von allen Imkern abgegeben worden. Bei einer größeren Menge an Meldungen sollte es zwar halbwegs passen, aber so ganz repräsentativ ist es eben nicht, wenn man nur eine freiwillige Meldung von Angaben der Meldenden hat. Vielleicht melden ja die mit besonders hohen Verlusten weniger oft oder unterschlagen ein paar Völker, weil sie offiziell ja gar nie so viele hatten (wegen der Abgaben...)

    In meinem persönlichen Umfeld sind die Verluste entweder sehr hoch oder ziemlich niedrig, mittlere Werte sind nicht dabei.


    Wenn Völker jetzt verhungern sehe ich das nicht als Winterverlust, sondern als Schlamperei des Imkers. Es hätte seit den ersten warmen Phasen im März trotz aller Widrigkeiten immer wieder die Gelegenheit zum Füttern gegeben, wenn man dort den ganzen überzähligen Wintervorrat entnommen hat.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Wenn Völker jetzt verhungern sehe ich das nicht als Winterverlust, sondern als Schlamperei des Imkers. Es hätte seit den ersten warmen Phasen im März trotz aller Widrigkeiten immer wieder die Gelegenheit zum Füttern gegeben, wenn man dort den ganzen überzähligen Wintervorrat entnommen hat.

    Ganz so einfach ist es leider nicht !

    Ich stehe im Raps und wusste nicht recht was ich machen soll.

    Gut dass es einen Tag zwischendurch gab wo es eine Zunahme gab, die mich von den Zweifeln erlöste.

    Du hättest wahrscheinlich gefüttert ?!

  • Das kalte Frühjahr bisher sollte auch die Verluste nochmal gesteigert haben. Es verhungern inzwischen Völker, wenn man nicht aufpasst

    Auch bei uns gibt es Imker, denen nach der Auswinterung noch einige Völker verhungert sind, aber da redet man nicht gern drüber. Ich habe sogar 2 Schwächlinge über den Berg gekriegt, volle Futterwaben, wenn noch Honig drin ist, sind eben Gold wert.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Reinhard!

    Ich lese deine Beiträge gern, da man viel daraus lernen kann. Ich bin der Meinung, Du bist eine ehrliche Haut und Deine Einschätzung, das bei der Auswinterung Völker verhungern, ist Schlamperei der Imker.

    Meine 5 Völker sind schon im Oktober baden gegangen. Meine Methode ist- keine Chemie. Aber diesmal habe ich nicht aufgepaßt und nicht gesehen, das die Königin keine Möglichkeit hatte ihre Eier zu stiften, war alles voll Honig.

    Das Ergebniss, alle Zargen waren voller Honig aber keine Bienen. Meine Annahme, das die Völker mit den vielen Honig gut über den Winter kommen, war ein Trugschluß. Soll nicht wieder vorkommen.

    Na mal sehen wie es diese Jahr läuft.

    Gruß Siggi