Imkern ohne Vereinsmitgliedschaft ?

  • Jetzt gibt es 16 Imkervereine in Berlin, da muss sich doch ein Verein finden lassen, bei welchem keinen Strafdienst ableisten muss.


    Fast! Neben den 16, die dem DIB angehören http://imkerverband-berlin.de/…s/index.php/imkervereine/ gibt es auch noch den IV Steglitz https://imkerverein-steglitz.de/ (noch ;-) ohne Pflichtstunden. Wir haben ca. 300 Mitglieder, davon eine Menge passive. Klar kommt ab und an Gemecker, dass nur 50 bei der Versammlung sind und noch weniger die Arbeit machen, aber so ist das eben. Für mich ist das ein normaler Wesenszug eines Vereins. Jeder wie er/sie kann und mag!

  • Hallo zusammen.
    Die häufige Meinung das im Imkerverein nur Alte Sturköpfe sitzen ist nicht immer richtig, es gibt auch solche die Offen für neues sind.
    Die Alten haben aber viele Vereine in der Zeit am Leben gehalten als noch keine Jüngeren Interesse am Imkern hatten, DANKE dafür.
    Der jetzige Wandel in vielen Vereinen durch einen Zulauf von neuen Imkern ist nicht immer einfach, aber jeder dem etwas nicht passt, hat die Möglichkeit durch aktive Vereinsarbeit mitzuwirken und etwas zu ändern.
    Der Zulauf von neuen Imkern kommt aber von der Medienarbeit der Vereine, Kreisverbände, Landesverbände, DIB......usw., alle haben dazu beigetragen auch einzelne Imker die nicht in Vereinen tätig sind. Das kostet und wird auch von den Beiträgen getragen.
    Die Frage ob man auch ohne Verein Imkern kann?
    Na klar kann man das. Jeder wie er möchte.
    Ich möchte mit Verein Imkern und etwas erreichen, also bin ich aktiv tätig im Verein.
    Aber pflichtstunden im Verein? Nein.
    Wer sich bein Imkerstammtisch oder Vereinsversammlung nur hinsetzt und zuhört, aber keinen aktiven beitrag leistet, sollte auch nicht meckern.


    Meine Meinung, fals sie jemanden Interessiert.


    Andreas

  • das ist eine bösartige Strafe und das gilt für jeden Verein.


    Vllt. habe ich nicht deutlich genug gemacht, was mich daran stört, ich meine aber schon, es geschrieben zu haben. Es geht mir nicht um 5, 50 oder 500DM/€/US$. Mir geht es darum, *wie* ein Vereinsvorstand so eine Änderung umsetzt und seine Mitglieder darin einbindet. So, wie ich diese Geschichte vernehme, war die Erwartungshaltung an die Mitglieder, es kritiklos abzunicken, während die Erwartungshaltung der Mitglieder war, dass man darüber gemeinsam entscheidet. Um das zu umgehen, hat man Westentaschentricks angewandt. Es geht um ehrliche Kommunikation und Transparenz innerhalb des Vereins. Das ist keine Einbahnstraße von oben nach unten.


    Gruß Andreas

  • T'schuldigung,
    für die 30,-/h, das habe ich falsch verstanden. Bei 5,- €/h relativiert sich mein Einwand und sieht #126 ganz schön doof und überflüssig aus.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Diese Beiträge habe ich alle gelesen und den Eindruck, dass hier viele geschrieben haben, die von Vereinsarbeit null Ahnung haben, jedoch Forderungen an den Vorstand, natürlich ehrenamtlich und damit kostenlos tätig, und an den Verein, den sie als Mitglieder ja selbst bilden, stellen.Weil sie doch einen Jahresbeitrag zahlen. Ich habe eigentlich immer nur von Rechten, nicht aber von Pflichten, die es in einer Gemeinschaft natürlich gibt gelesen. Kennt ihr eigentlich Raiffeisen? : "Alle für eien und jederfür alle." Darüber denkt mal nach. Ich weiß wovon ich schreibe: Seit 1959 in der Jugenarbeti tätig, 1963 in meinem Heimatort die Leichtathletik begründet, von 1968 bis 1978 Vorsitzender des gegründeten Kreisleichtatheltikverbandes. Für viele Jahre im Vorstand der Kirchengmeinde, 2.Vors. im Kirchnkreistag und Vors. des dotigen Bauauschusses Seit 1983 Vorsitzender und Jugendgruppenleiter des mitgegründeten Briefmarken- und Münzensammlervereines. Das Hinterherlaufen bei Mitgliedern, die angeblich aus gleichen Interessen Vereinsmitglieder sind, damit sie mal helfen oder sich zu geselligen Treffen zeitgerecht melden, habe ich einfach satt. Wolfgang hat ja Recht: Einen Vorstand Schwierigkeiten zu machen geht einfach, jedoch einen Verein zusammenhalten oder voran zu bringen ist schwierig. Ich hatte mal einen aktiven jungen Vorstand (drei Personen, je 25 Jahre jung) zusammen und dachte in ein zwei Jahren kann ich alles übergeben. Dann eine HV und ein "älteres" Mitglied greift einen dieser drei massiv an. Ergebnis: Amtsniederlegung und Austritt. Die zwei anderen legten vor der nächsten Wahl ihre Posten nieder. In fast allen Vereinen tuen die mal helfenden Mitglieder so, als ob sie dem Vorsitzenden einen persönlichen Gefallen tun, wenn sie für den eigenen Verein tätig werden. Wenn ich diesen Leuten danke, so sage ich direkt, dies ist kein Dank von mir persönlich, sondern im Namen des ganzen Vereines.
    Und wenn ihr in "Eurem" Imkerverein nicht mitarbeiten wollt, so seid ihr dort vermutlich falsch. Denkt daran: Einer für alle und alle für Einen! Wer immer nur überlegt, ob ein Verein einen persönlichen Vorteil bringt, ist zwar ein "Kind" unserer Zeit, aber in jedem Verein, einem Zusammenschluss von Menschen mit gleichen Interessen, wohl verkehrt, da er als Egoist nicht an einem gemeinschaftlichen Zusammenleben interessiert ist.
    So, nun habe ich meine Meinung rausgeblasen. Vielleicht kann der eine oder andere seine Haltung zu Vereinen mal überdenken. Ich hätte, was meinen persönlichen Vorteil betrifft, statt der endgeldfreien Vereins-/Verabandsarbeit in der gleichen Zeit a) auch gut Geld verdienen Können mit Nachhilfe- und Sprachtherapiestunden oder b) mit meiner Familie ( Frau und fünf Kinder) manches unternehmen können, jedoch wenn ich zu einer Aufgabe ja sagte, so versuchte ich diese auch ordentlich auszuführen. Und noch bereue ich davon nichts, Kann aber noch kommen. Dann ist Schluß. Und neue Aufgaben, auch im IV, habe ich nicht mehr übernommen. In den beiden IV- Vereinen bin ich nur Mitglied, deshalb muß ich mich mit Kritik an der Vereinsarbeit auch zurückhalten, oder selbst Aufgaben übernehmen, jedoch nicht mehr mit 73 Jahren. Also lebt mit euren Imkerkollegen in den Vereinen in Frieden und überlegt, was ihr zum Vereinsleben beitragt.


    Wolfgang, der Heidjer

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)


  • - Warum gibt es Imkervereine? Weil`s die "schon immer" gibt?


    Weil die Imkerei schon sehr frühzeitig als lern- und wissensintensive Hobby-Betätigung erkannt wurde. Als Langstroth vor etwa 150 Jahren die Betriebsweise im Magazin mit mobilem Wabenbau entdeckte, standen hier bei den Bauern die Strohkörbe und Klotzbeuten rum. Imkereibegeisterter Klerus (Mönche und Dorfpfarrer) und Bildungsbürgertum (der Herr Dorfschulmeister, der Herr Doktor oder der Herr Apotheker) erfuhren davon, führten die neuen Betriebsweisen ein und schulten ihre eigenen Zöglinge erst mal mit diesem neuen Wissen.


    Zur Anschaffung des nötigen Materials und dass jeder der Jungs - es waren halt damals wirklich nur die jungen Männer, die ausgebildet worden waren - einen eigenen Bienenstock neuester Technik mit nach Hause nehmen konnte, erhoben die "Dozenten" einen kleinen Obolus - die Keimzelle des Imkervereins war geboren. Die Bildungsbürger regten dann auch die Vereinsgründung an, waren zumeist bei der Gründungsversammlung Mitbegründer, zogen sich dann aber zügig aus der verantwortlichen Position zurück. Junge Männer ihres Vertrauens wurden in Vorstandspositionen lanciert, der Ideengeber blieb als Spiritus rector mit am Ball. Er gab die nötigen Impulse, wenn es nicht mehr weiterging, er war in den Fachartikeln der gängigen Literatur dieser Zeit belesen, kannte den bereits damals existierenden Imkerei-Versandfachhandel.




    Zitat


    - Welchen tatsächlichen Nutzen außer der Versicherung und ggfs. den DIB-Etiketten hat ein Imkerverein für seine Mitglieder? Oder ist allein das Genannte seine tatsächliche Daseinsberechtigung?


    Das unterscheidet sich von Verein zu Verein. Es gibt Vereine, die betreiben eigene Bienenstände, Lehrbienenstände, Schulungsräume, Belegstellen, eine Honigküche mit Schleuder-, Rühr- und Abfüllanlage. Sie haben ein eigenes Vereinsgelände, organisieren Rabatte für die Erstausstattung der Jungimker, handeln öffentliche Zuschüsse zur Neuimkerschulung und -Ausstattung, zur Seuchen- und Varroabekämpfung aus. Vereine schaffen die edlen Zuchtköniginnen an, aus deren Brut dann edle Töchter für weitere hochwertige Bienenvölker herangezogen werden. Alles zusammen Vorteile, die der Einzelkämpfer niemals erlangen würde.



    Zitat


    - (Weshalb) muß ein Verein einen materiellen Nutzen haben?


    Eine rein ideelle Unterstützung der Mitglieder kostet einen Verein ebenso Geld. Und was Geld kostet bringt im Umkehrschluss dem Begünstigten indirekt auch einen geldwerten, also materiellen Vorteil - und wenn es nur darum geht, einen Fachdozenten von der Uni-Hohenheim an Land zu ziehen.



    Zitat


    Ich glaube der Knackpunkt ist, dass ein Imker ein Eigenbrötler bzw. das Imkern grundsätzlich auf den ersten Blick ein Hobby für Einen alleine ist.
    Die vielen tollen Möglichkeiten in der Praxis wie,um Beispiel gemeinsames Wandern, gegenseitiges Informieren über spannende Trachten (in der Umgebung), Austausch guten Bienenmaterials, gegenseitige Sensibilisierung bzgl. Bienengesundheit und vielleicht sogar vereinsinterne Weiterbildung sind, sicherlich auch ob der vielfach vertretenen Mentalität dem jeweils Anderen die Butter vom Brot zu neiden, da nicht zwingend präsent, wie`s erscheint.


    Wäre die moderne Hobbyimkerei tatsächlich ein Hobby für Einzelkämpfer und Eigenbrötler, würde eine vielzahl von Vereinen nicht existieren und funktionieren. Wer schon mal eine Faulbrutsanierung ohne Bienensachverständige und dem Material des örtlichen Vereins oder der Kreisverbandes durchführen musste, wird die Sinnhaftigkeit einer Verein- und Verbandsmitliedschaft zu schätzen wissen. Man muss, um zu imkern keinem Verein angehören - besser ist es schon.

  • Diese Beiträge habe ich alle gelesen und den Eindruck, dass hier viele geschrieben haben, die von Vereinsarbeit null Ahnung haben,
    ...
    Und wenn ihr in "Eurem" Imkerverein nicht mitarbeiten wollt, so seid ihr dort vermutlich falsch.
    ...
    deshalb muß ich mich mit Kritik an der Vereinsarbeit auch zurückhalten, oder selbst Aufgaben übernehmen,


    Ich greife diese drei Halbsätze aus Gründen mal wieder auf. Da auch ich hier einige Beiträge zur kritischen Auseinandersetzung mit Vorständen und Vereinsarbeit geschrieben habe, fühle ich mich von dir auch als "ahnungslos" angesprochen.


    Ich hatte diese Woche zwei geisttötende Sitzungen als Vorstandsmitglied (erweiterter Vorstand). Man hat mich ausgesucht, um eine bestimmte Aufgabe zu übernehmen, weil man mich dafür als "tauglich", geeignet, motiviert und vor allem jung genug hielt. Nun habe ich die Sache (bereits vor einem Jahr) direkt aufgegriffen und die ersten greifbaren Schritte umgesetzt und vorgezeigt, um darzustellen, wie ich mir was vorstelle. Fand auch Anklang und gefiel den anderen...
    Nun hat man aber Panik bekommen, dass dazu auch noch andere Veränderungen nötig sein könnten und die "Scheintoten" sind nicht von diesem Trip abzubringen, im Gegenteil, sie versteifen sich darauf, dass es so nicht geht, wie ich es bereits angefangen habe. Nein, sie wollen es nicht so, wie ich es ihnen vorgestellt habe. Sie sind aus unerfindlichen Gründen unter falschen Annahmen eingeknickt und bremsen, bevor überhaupt effektiv irgendwas bewegt wurde.


    Ich habe diese zwei Versammlungen aufgemischt und Ihnen neue Informationen beschafft, um Ihnen ihren beabsichtigten Fehler möglichst umfassend vorab zu erklären. Sie stellen sich noch sturer und beharren auf ihren falschen Ansichten, teils aus echter Ahnungslosigkeit, teils aus Befindlichkeit. Was genau dahinter steckt, ist hier nebensächlich. Jedenfalls bin ich in dem Punkt besser informiert als sie, genau wie einige andere ebenfalls besser informiert sind und in meine Richtung denken.
    meine Parole war:
    "Wenn Ihr Nachwuchs wollt, dann müsst ihr liefern, und zwar jetzt. Um künftigen Vorständen Rechtssicherheit und möglichst breit gestreute Optionen für die Zukunft zu ermöglichen, dann macht es jetzt und macht es vor allem gründlich. Wir haben zur Zeit keinen Stress, aber niemand weiß, was übermorgen sein wird."


    Ich habe ihnen klar und deutlich gesagt, dass sie meine Mitarbeit nur dann bekommen, wenn ich kreative Freiheit gegen Teamwork meinerseits zugesichert bekomme. Was man mir eigentlich schon fest zugesagt hatte, um mich überhaupt ins Boot zu holen (besser: zu bekommen!), denn sie wissen, was mich antreibt. Ihnen ist es aber vorzugsweise nur wichtig, dass die Nachfrage nach künftigen Kursteilnehmern immer bedient werden kann - kam aber erst jetzt nach einem Jahr so deutlich raus.
    :u_idea_bulb02::u_idea_bulb02:Aha... - das habe ich ihnen vor den versammelten Deligierten des Kreises um die Ohren gehauen, weil genau das als Schwerpunkt der falsche Weg ist. Sie begreifen nicht, dass man mehr als nur einen toten Briefkasten im Internet braucht, um präsent zu sein und Nachwuchs und Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu generieren.


    Da ich nach fast genau 20 Jahren beinahe ein déja vu unter annähernd gleichen Voraussetzungen hatte, habe ich ihnen die Zusamenarbeit ohne die Erfüllung meiner Bedingungen verweigert. Ich bin nämlich nicht bereit, nach den Erfahrungen von damals nochmal wieder 5-8 Jahre meiner Lebenszeit zu verschwenden, um nur auf einem toten Rennpferd zu sitzen oder gegen Windmühlen zu kämpfen. Und witzigerweise stehe ich damit nun völlig unerwartet nicht allein. Wenn erstmal einer offen sagt, dass etwas was falsch läuft oder falsch angesetzt wird, kommen auch andere und trauen sich...
    Vor allem diese elende Aussitzerei von einfachsten Gesprächen immer und immer wieder. "Ja wir müssten mal mit dem..." -NEIN, ihr müsstet nicht, ihr müsst einfach mal anfangen und machen, anstatt nur darüber zu reden! Damit habe ich dann auch die letzten Köpfe zum Rauchen gebracht.


    Bin gespannt, ob jetzt etwas passiert, ansonsten bin ich da ganz schnell wieder raus. Ich denke nicht, dass sie unter den von ihnen demonstrierten Voraussetzungen einen anderen finden, den sie überreden können...


    Gruß Andreas

  • Ein leider nicht untypischer Fall. Es gäbe die Möglichkeit, sich von der MV ein Mandat für das Projekt auch gegen den Willen der anderen Vorstandsmitglieder zu holen. Die MV kann den Vorstand nämlich unmittelbare Weisungen erteilen.
    Wenn sich auch in der MV keine Mehrheit findet, sitzt Du wirklich auf einem toten Pferd.


    Es geht in solchen Organisationen natürlich nicht immer nur um die Sache. Meine Erfahrung aus rund 20 Jahren Arbeit im Vereinsbereich:
    Streitigkeiten in Vereinen sind nicht selten familiale Beziehungskonflikte, schlimmstenfalls Rosenkriege. Und da gilt, dass nie einfach nur um das gestritten wird, um das es vordergründig geht. Das sind oft Fälle, wie sie der Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer in seiner Kolumne im Zeitmagazin immer so schön behandelt.


    Und natürlich gilt außerdem: Wer etwas bewegen will, macht sich die zum Feind, die den Arsch nicht hochkriegen. Die geraten dann unter Rechtfertigungsdruck und an wen sie den abgeben, ist meist klar.


    Wolfgang


    (Ich erlebe mit unserem neuen Verein gerade, dass Mitglieder aus anderen Vereinen "überlaufen". Das war nicht so gedacht, grämt mich aber auch nicht wirklich. Wer frischen Wind macht, findet immer Leute, die noch ein Segel setzen wollen.)

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Imkervereine haben doch die selben Probleme wie alle Vereine.
    Ich war lang in einem Angelverein, bei der jährlichen Gewässerpflege waren immer die selben vor Ort, haben Müll entsorgt und Bäume geschnitten.
    Die, die bei den Pflegemaßnahmen nie dabei waren waren aber die ersten, die gemault haben weil die Ufer dreckig und zugewachsen waren.


    In meinem Verein gibts keine Gemeinschaftsgeräte, keine Arbeitseinsätze und die Versammlungen sehen so aus, dass der Vorstand am Pc sitzt und eine Powerpoint mit den Aktuellen Themen durchgeht (jedes Jahr die selben...)
    Warum ich in dem Verein bleibe?
    Ich habe Buckfast im Carnicagebiet, das sorgt zu genug Anfeindungen... so kenne ich meine Feinde wenigstens.


  • ...
    Streitigkeiten in Vereinen


    Das Schlimme oder auch Witzige ist - beides ist annehmbar, was es noch unverständlicher macht, dass es überhaupt keinen Streit gibt oder gab, im Grunde auch jetzt noch nicht! Noch nicht mal den Anhauch von Animositäten hat es im Vorfeld gegeben. Es gibt nur seit gestern den Druck, nicht mehr nur über die spezielle Aktivität zu reden, sondern auch tatsächlich in der Sache aktiv zu werden. Es geht um "Generationenkonflikt", Scheuklappen, Beratungsresistenz und nicht verstandene "Visionen". Das, worum diskutiert wurde, betrifft auch keine Finanzen oder unterstellte Mauscheleien - was mit die häufigsten Gründe für Vereinsstreitigkeiten sind. Alles unzutreffend.


    Es geht um den Blick in die Zukunft und gewisse rechtlich-strukturielle Verbesserungen, ohne dass jemand nur ansatzweise benachteiligt wird, eher das Gegenteil ist der Fall. Über den Blick nach vorn ist man sich zwar schmerzlich bewusst ist, man will aber nur durch eine alte Hornbrille sehen. Man will die jüngere Generation aktiv einbinden aber bindet ihr zugleich die Hände hinterm Rücken fest. Und ja, der Spruch "brauchen wir nicht, ging bis jetzt auch ohne" kam auch. Und "Scheintote" kam sogar von einem anderen Anwesenden...


    Gruß Andreas

  • Geht es jetzt eigentlich um einen Imkerverein?


    Ja, aber sowas von... So stand und steht es in #134, sogar mit Stichwort "Kursteilnehmer" :cool:
    Tiefergehende Interna werde ich hier nicht ausplaudern, aber es geht um Pro/Contra e.V. - ich bin Pro. Die Contras können ihr Contra nicht begründen...


    Nicht nur die letzten neuen Beiträge lesen, wenn ein Thema nach einer Pause hochgeholt wird... :p

    Gruß Andreas

  • @ Andrea, 27.1. 9.16 #134 und 13.09 # 137
    @ Wolfgang 27,1, 10,50 # 135


    Eure Beiträge spiegeln in meinen Augen das "normale" Vereinsleben wieder, dass dann nur noch nervt. Bitte nichts ändern, denn die Jahrzehnte der Ruhe könnten dann vorbei sein. Andreas es ist halt so, mit Einsatz bringt auch Bewegung in den Verein, das wollen aber nicht alle. - Ohne e.V. würde ich heute keinem Verein, egal aus welcher Richtung, vorstehen, denn dann handelt der Vorstand für sich sehr riskant (Haftung). Und ohne "störende" Aktivitäten schläft jeder Verein sanft ein. Bei aller Demokratie muss mann manchmal auch etwas "durchdrücken", wenn man einen Posten (eine Aufgabe) hat, sonst kann man ihn/sie nicht ausfüllen/erledigen.
    Ich hoffe, das sich für die gemeinsame Aufgabe immer Personen finden, die sich einsetzen, auch evtl mal gegen den Strom.
    Wolfgang, der sich seit 1959 die Hörner abstößt und merkt, das mit zunehmenden Alter nicht mehr alle so einfach geht.
    PS.: Schlimm finde ich jedoch jene Personen, die zwar "ja" sagen, aber wenig Bewegung zeigen. Mitglieder, die nur bremsen, kann man auch mal links liegen lassen und zum Wohl der Gruppe weiter machen. H.

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)