Waldtracht im Winter

  • Kann man theoretisch wirklich so eine Läuse Tracht Provozieren, wenn man so eine Kolonie im Frühling in den Wald an die Bäume wirft? Bei der Vorstellung wie jemand Läuse im Wald sät muss ich dann doch lachen :D


    Also theoretisch... Man könnte im Gewächshaus optimale Bedingungen schaffen und dann wenn die Witterung passt, fährt man die verlausten Topfbäume in den Wald und wartet auf den Flug oder impft damit die Bäume.
    Aufwand und Nutzen sind da natürlich eine Sache, die sowas nicht wirtschaftlich zulassen werden.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • verkaufe Turboläuse aller Gattungen zu Niedriegstpreisen: Kopfläuse, Filzläuse, Honigläuse, ... auf Wunsch gepudert und geschminkt.
    Bei Interesse bitte PN

    Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Klugen zweifeln so sehr.

  • Bei der Vorstellung wie jemand Läuse im Wald sät muss ich dann doch lachen :D


    So abwegig ist die Idee Läuse zu sähen gar nicht :wink:


    In seinem großen Honigbuch schreibt Helmut Horn, dass in manchen Gebieten Griechenlands und der Türkei Imker Zweige mit Kolonien der Kieferrindenlaus Marchalina hellenica in Gegenden verbringen in denen diese Schildlaus auf den Kiefern noch nicht vorkommt.
    Diese Laus soll in Griechenland 60 - 65% der gesamten Honigernte liefern.


    Eine Zucht über den Winter und anschl. Aussetzung im Wald halte ich auch für zu aufwendig aber eine nette Idee.


    @ Peter: super Bilder, danke


    Gruß Thomas

  • Bevor Förster mit Gift ausrücken, müssen aber richtige Massen an SChadinsekten unterwegs sein. Also solche Schadinsekten, die richtig was kaputt machen und das grossflächig. Oder evtl. für Menschen schädlich sein könnten, wie vor einiger Zeit diese Eichenprozessionsspinner, da gabs glaube ein paar Hubschrauberflüge.


    Wegen ein paar Läuse passiert da schon lange nix mehr. Viel zu teuer, bei zu wenig Effekt auf den Holzertrag.


    Grüsse von einem der das Forstgewerbe mal gelernt hat

  • Wie stellst du dir das denn vor ?


    Das der Typ panischrr Waldbesitzer mit der Rückenspritze die 30m hohen Fichten und Tannen ansprüht ? Oder der Typ landwirtschaftlicher WAldbesitzer mit der ausgeklappten 20m breiten Feldspritze durch den Wald kurvt? Wohl kaum.


    Das der Typ nen Heli ordert, der das ZEug versprüht? Weisst du, was ne Helistunde kostet ? Zu DM-Zeiten waren es mdst. 2000DM/h. Da kann der panische Waldbesitzer gleich mal die Hälfte des BEstandes abholzen, um die Rechnung zu bezahlen. Hätte er auch die Läuse ein bisschen saugen lassen können, da hätte er weniger Einbussen gehabt.


    Versteh mich nicht falsch, ich denke schon verstanden zu haben, das bei deinem Satz da oben ein ironisches Augenzwinkern dabei war, aber anderen Berufsgruppen immer gleich die Affinität zur Giftkeule zu unterstellen, halte ich für grenzwertig.


    Grüsse, Robert

  • Weisst du...


    Weißt Du, ich kenne jemanden, der hat auf einem Waldstandplatz 50 Ableger verloren wegen privater Waldspritzung. Das kommt eben vor, wenn Waldbesitzer oder -betreuer, auf ihren Lieblingsbäumen irgendwelche Läuse finden. Das hat mit Verunglimpfung von ganzen Berufsgruppen nichts zu tun. Sondern war ein Hinweis auf das, was einem in der Realität ab und zu begegnet. Und wo man die Augen offen halten soll. Vor allem, wenn man auch noch Läuse aussetzen will.


    Alles klar?