Temperaturanstieg in der Wintertraube nach Oxalsäure-Behandlung?

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    Ich hatte es bis dato nirgends gelesen. Das war die erste Quelle für mich, ein Posting von Anfang 2012: https://www.landlive.de/boards/thread/40122/page/1/


    Spannend ist, dass du Unterschiede zwischen starken und schwachen Völkern siehst! Das ist eine gute Info für elektronische Bienen-Monitoring-Ansätze! Bisher dachte ich an mehrere Temperatursensoren, die quasi die größe der Kugel messen und man darüber auf die Größe des Volks schließen kann. Wenn die Zeiten zwischen den Peaks stabil kleiner bzw. größer sind und zwar bei kleinen Völkern signifikant geringer als bei größeren wäre das prima und würde ein schöner Faktor für die Volksgröße sein, die einfach gemessen werden kann.


    Das wäre natürlich mal eine gute Idee! Wie gesagt berufe ich mich hier immer nur auf eigene Beobachtungen.
    Diese Aufwärmphasen können sehr unterschiedlich sein. Wenn z.B. ein staarkes Volk in der Wintertraube sitzt und dann doch im Januar ein kleines Brutnest anlegt, dann bleibt die Wintertraube äußerlich intakt, jedoch wird der Abstand von einer zur anderen Aufheizphase auch verkürzt, da ja in der Traube mehr geheizt werden muss.
    Also wenn so ein Versuch, dann mit ausreichenden Sensoren, damit man auch erkennen kann, ob bereits wieder Brut vorhanden ist.
    Mein Tipp dazu sind wieder bebrütete Waben die man als Wintersitz im Volk hat und dann mit unbebrüteten auffüllt und einfüttert. Dann kann man die Sensoren auf die bebrüteten Waben beschränken.


    Ist auf jedenfall spannend wenn Beobachtungen mit Daten belegt und erforscht werden. Mir fehlt dafür die Lust und Zeit :-?

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Ferdinand


    ich habe den Anstieg der Temperatur beim Aufkippen der oberen Zarge eines 2 Raum Volkes schon vor etwa 6 - 7 Jahren festgestellt. (Mitte Dezember) Ohne dass Oxalsäure angewendet wurde, stieg die zentrale Winterkugeltemperatur (dort hatte ich in etwa den Temperaturfühler angebracht) von 20 auf 34 Grad und verblieb auch so. Daraus schließe ich, dass allein das Öffnen eines Volkes zur Unzeit eine Schutzreaktion = Aufnahme von Futter erzeugt und den Brutbeginn auslöst und die Oxalsäurebehandlung damit kontraproduktiv ist.