Herold??

  • ich finde es eher interessant das ich dann auch mal einen Ableger von einem Imkerkollegen aus dem Verein bekommen kann der in DNM imkert. Vor dem Verrutschen bei Sturm habe ich nämlich auch immer bedenken wenn es hier bei uns mal etwas stürmischer wird, passiert das tatsächlich?


    Ein Sturm wirft dir die Kiste eher um, als dass er eine einzelne (verkittete) Zarge verrutscht!

    Grenzen sind konstruiert. Was uns trennt und verbindet, wird von Menschen gemacht.

  • Schon mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Bin, obwohl ich mich jetzt schon seit einigen Monaten theoretisch mit der Imkerei beschäftige, einfach immer noch überfordert mit der Beutensuche. Das Einzige was mich ein wenig tröstet ist die Tatsache, dass anscheinend jede Betriebsweise seine Vor- und Nachteile hat.

  • versuche über Verein einen "Beutenabend" anzuregen, und einen Paten zu finden.
    Ich habe in den letzten 3 Jahren nach 30 jähriger Pause(damals und 2014 überwiegend Normbeuten) die Betriebsweise Angepasster Brutraum im ungeteiltem Brutraum unabhängig vom Rähmchenmaß bei Berufsimkern gefunden und für "faule" Wochenendimker als passend befunden.
    Das funktioniert mit Dadant (Schwarz, Gerdes->Bücher, Binder),Zander (u.a. http://westerhoff-imkereibetriebe.de/, Kohfink) ,Langstroth(u.a. Maaßen Bienenjournal 2016) und auch mit DNM, das seit 50 Jahren in unserer Hobbyimkerei verwendet wird.
    Ich würde mit DNM nicht anfangen.


    Gruß Fred

  • Also ich würde dir empfehlen ne Liste zu machen , was genau deine Beute für dich erfüllen soll.


    So habe ich das gemacht. Und dann die Beutetypen genommen die all das erfüllen. Jetzt kannst du betrachten was die einzelnen Beuten noch für Vorteile haben. Bzw die Nachteile gegeneinander abwägen. Ich Persönlich bin so bei Dadant gelandet. Und muss für mich feststellen das dies genau richtig war. Da ich mich nächstes Jahr in einigen Sachen vertiefen will die ich mit Dadant super machen kann, weil das System einfach auf meine Wünsche am besten gepasst hat.


    Ich bin mir sicher, dass du den gleichen Positiven Effekt hast, wenn du ähnlich vorgehst. Und am Ende bleibt zu sagen, dass du erst wirklich sicher sein kannst, dass du die richtige Beute für dich hast, wenn du sie mit den Bienen zusammen benutzt. Weil Theoretisch ist alles super. Praktisch passt halt nicht jede Hose zu nem Roten Hemd ;)

  • Die Beutenfrage ist eine unendliche Geschichte ...


    Ich bin mit der Herold sehr zufrieden, in meiner Gegend gibt es DNM und Zander und da kann man überzählige Völker im Frühjahr gut verkaufen bzw. auch zukaufen, wenn man schlecht überwintert.


    Handhabung 1a, das massenweise Zerquetschen der Bienen ist natürlich Blödsinn.


    VG

  • Genau das denke ich mir nämlich auch, in meinem Verein wird überwiegend mit Zander oder DN geimkert und ich könnte von beidem Ableger erhalten!!

  • mit Kunstschwärmen kann man jede Kiste besiedeln


    und wenn man unbedingt mit Ablegern (Varroa im Preis drin) beginnen will, ist beim kompatiblen System eine Zarge DNM/Zander ausreichend, um die restliche Brut auslaufen zu lassen oder man adaptiert mit ein paar Leisten.
    Beginnen macht man 1x , manche auch öfter, da muß man sich nicht von anderen auf ein System vergattern lassen.

  • Die Beutenfrage ist de facto nicht zu beantworten.
    Hier ein Artikel aus dem Jahre 1951 und wenn wir ehrlich sind, hat sich nix, aber auch gar nix seitdem ernsthaft geändert:
    http://440ejournals.uni-hohenh…rticle/download/3473/3191


    Wenn man von einem Hersteller Beuten kauft, so sollte man auch von diesem Hersteller die Rähmchen kaufen, ansonsten kann man ein böses Erwachen erleben (weil die Rähmchen und die Beute nicht zueinander passen).


    PS: Ich habe Magazinbeuten mit und ohne Falz und arbeite lieber mit den Beuten mit Falz. Vor allem bei Wanderungen hat der Falz seine Vorteile.
    Ganz wichtig empfinde ich Griffleisten, anstatt Griffmulden.

  • mit Bienenkiste, Bienenbox, Einraumbeuten, neue Hinterbehandlungs-Auszugsbeuten und den verschiedensten Beuten sowohl in Styropor und Holz nimmt die Vielfalt auch nicht ab. Dazu die üblichen Rähmchenmaße von x1,5;1,0 ; 2/3 und 1/2, gerade oder mit Hoffmann..., modifizierter Oberträger, Rähmchenzahlen von 8-12 pro Zarge ....
    Bei Magazinen neben Rähmchen vor allem wichtig, wo der Hersteller den Beespace eingebaut hat - oben/unten- falls man Zargen verschiedener Hersteller kombiniert.