Völkerverlust trotz Ameisensäure

  • Melanies Beobachtungen habe ich bei AS mit Schwammtuch von oben mit 30ml pro Zarte 1 1/2 auch schon gehabt. Nach den Windelkontrollen konnte man den Schlupf der Brut nach dem konzentrieren Milbenfall sehen. Die Völker sind in dem Jahr dabei auch nicht aus der Brut gegangen oder haben großartig Brut ausgeräumt. Eine spätere Kontrollbedampung hat die Wiksamkeit der einmaligen Behandlung bestätigt.


    Ich konnte dies aber nie wieder reproduzieren. Auch die Wirksamkeit der AS in die Brut war nie wieder so offensichtlich. Trotz dem Versuch unter gleichen Bedingungen zu behandeln. Deswegen auch gibt es auch nach meiner Meinung die unterschiedlichen Aussagen zur Wirkung von AS in die Brut.


    MfG Frank

  • Die Schwammtuchmethode ist sicherlich nicht der Grund für Völkerverluste, da fehlt es dann schon vorher und nachher.
    Man kann nicht diese, auf kurzzeitige "Spitze des Eisbergs brechende Methode " als Hauptgrund eines Völkerverlustes heranziehen.
    Ich finde das wird überbewertet.

  • Im Forum gibt es ja gelegentlich einen Thred " Witze " - so als kleiner Einwurf zur Aufmunterung , sicher gedacht .
    Wenn ich aber die Beiträge zu diesem Fred lese , ist dies ein Beitrag , der als " Witzthred " nicht extra gekennzeichnet werden muß .
    Ein Witz kommt nach dem nächsten.
    Besonders lustig sind die Rechenoperationen .
    Gruß hannes

  • Im Forum gibt es ja gelegentlich einen Thred " Witze " - so als kleiner Einwurf zur Aufmunterung , sicher gedacht .
    Wenn ich aber die Beiträge zu diesem Fred lese , ist dies ein Beitrag , der als " Witzthred " nicht extra gekennzeichnet werden muß .
    Ein Witz kommt nach dem nächsten.
    Besonders lustig sind die Rechenoperationen .
    Gruß hannes


    Ich würde auch mal wieder gerne lachen, aber ich finde hier in dem Thema AS Schwammtuch, das hier viele beschäftigt nichts belustigendes, besonders wenn Völker eingehen und die Imker hier sich eine Lösung erhoffen.
    Kannst du mir mal zum Lachen verhelfen?

  • Jeder macht seine eigenen Erfahrungen.
    Für mich sind, seit ich AS komplett aus dem Programm genommen habe, Herbstverluste kaum mehr ein Thema.
    Elk


    Wie behandelst du dann gegen die Varoa? Ich mag die AS nicht, weil es mir einfach wiederspricht es gut zu finden, Lebenwesen mit Säuredämpfen zu "Behandeln". Allerdings ausser Chemie die ich genauso ungut finde, scheint es keine wirkliche alternative zu geben.Und Bienensauna und co ... dazu fehlt mir als Atheist der "Glaube"

  • In dieser Saison habe ich vier (Sommer)-Behandlungsmethoden parallel und zeitgleich versucht. Bisher hatte ich keinen Verlust, was mich nicht auf riskante Spielchen verleiten soll. Bis auf erwartungsgemäß ungleichmäßig starke Völker jetzt sieht alles ganz ordentlich aus. Das ging von AS mit NH über TBE mit MS über OSV bis gar nichts machen. Gestern bei der Träufelung bin ich sogar noch gestochen worden. Im guten Glauben an geschlossene Traube bin ich ohne Schleier ran, zum Glück gabs die Verabreichung nur im Nacken. War aber zu erwarten, dass mein renitentes Volk auch die Entmilbung nicht ohne Widerstand über sich ergehen lassen wird...


    Ich bin nach einem kurzen Gespräch mit meinem Arbeitskollegen wieder mal aufs Neue davon überzeugt, dass die Völkerdichte und landwirtschaftliche Nutzung um den Standort eine erhebliche Rolle spielen. Ihm sind trotz anfänglich guter bis sehr guter Entwicklung seiner Völker und Ableger und sehr früher Sommerbehandlungen schon wieder über die Hälfte seiner Völker eingegangen. Er will nicht mehr und hat mir schon Ausstattung angeboten...


    Gruß Andreas

  • Im Forum gibt es ja gelegentlich einen Thred...


    Wenn schon klugscheißen, dann auch bitte richtig und ausführlich.
    Zum einen verschenke ich zwei "a" bevor sich hier noch jemand vors Schienenbein gethreten fühlt; wobei, es hat was von treten, von nachtreten.
    Desweiteren sind diese Beiträge unwahrscheinlich hilfreich, "überheblich" ist ja böse. Die Neuimker werden sich sicher über die ausführliche und gute Berichterstattung zur zuverlässigen Varroabekämpfung freuen, die Du Ihnen an die Hand gibst.
    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...


  • Ich bin nach einem kurzen Gespräch mit meinem Arbeitskollegen wieder mal aufs Neue davon überzeugt, dass die Völkerdichte und landwirtschaftliche Nutzung um den Standort eine erhebliche Rolle spielen. Ihm sind trotz anfänglich guter bis sehr guter Entwicklung seiner Völker und Ableger und sehr früher Sommerbehandlungen schon wieder über die Hälfte seiner Völker eingegangen. Er will nicht mehr und hat mir schon Ausstattung angeboten...


    Bienendichte ist nicht das Problem. Früher standen an den Standorten Bienenhäuser mit mehr als 30 bzw 45 Völker, auch die nächsten Nachbarimker hatten 10-15 Völker (ca 10 Imker im 1km Kreis). Da wird eher die unterschiedliche Weise und Erfolg bei der Varroabehandlung der nächsten Imker zum Problem.
    Ein größeres Problem sind die bienentrachtlosen Monokulturen, da bekommen die Bienen nur die Wirkung von PSM und Glyphosat ohne das genug Nahrung zur Verfügung steht, um das durch Entwicklungsschub kompensieren zu können. Insofern standen Rapsnahe Standorte durch Frühjahrsentwicklung und ABlegervermehrung im Spätsommer besser da als der Standort der sich wegen Monokultur plus lange Trockenheit ab Mai auszeichnete, das selbst Bienenweideflächen kaum Wirkung hatten. Die Ergebnisse der Berliner Völker wurden auch von dem besseren Standort 2016 in MV nicht erreicht.
    Gruß Fred

  • Vielleicht hätte ich das "und" zwischen "Völkerdichte und landwirtschaftlicher Nutzung" gleich fett markieren sollen, denn genau wie du es ausführst, war es gemeint. Das wiederholt sich bei meinem Kollegen leider seit Jahren immer wieder...


    Dieser Zusammenhang scheint mir beinahe wichtiger zu sein, als die Behandlungsmethode X oder Y. Schadenserhöhung durch Mangelernährung.


    Gruß Andreas

  • Wenn jedes Jahr hohe Völkerverluste auftreten, mag es wohl an Umweltfaktoren liegen. Meine Erfahrung sagt mir aber, das nach 2 Jahren ohne Völkerverluste, im dritten Jahr Völkerverluste zu beklagen sind. Zumindest bei mir kann ich das feststellen und das kuriose ist, das die Behandlung der Völker jedes Jahr fast gleich ist. Nur die Termine verschieben sich durch das Trachtende. Nach meinem dafürhalten ist eine totale Brutentnahme bei gleichzeitiger Sommerbehandlung, von sehr großem Vorteil, um Völkerverluste zu vermeiden.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)